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30. Verleihung des Veltener Ehrentellers – Brandenburg würdigt herausragendes Engagement älterer Menschen

Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung im Ministerium für Gesundheit und Soziales wurde heute zum 30. Mal der Veltener Ehrenteller verliehen. Mit dieser Auszeichnung würdigt das Land Brandenburg Seniorinnen und Senioren, die sich über viele Jahre in besonderer Weise ehrenamtlich engagieren und durch ihren Einsatz das Leben in ihren Gemeinden nachhaltig bereichern. Das Jubiläum unterstreicht die große Bedeutung dieses Engagements, das vielerorts Gemeinschaft schafft, Einsamkeit entgegenwirkt und gesellschaftliche Teilhabe stärkt.

 

Die Ehrenteller wurden von Sozialministerin Britta Müller, Lutz-Peter Anton, Vorsitzender des Seniorenrates des Landes Brandenburg, sowie Landesseniorenbeauftragtem Norman Asmus überreicht. In ihren Ansprachen dankten sie den Geehrten für ihr langjähriges Wirken und betonten, dass freiwilliges Engagement älterer Menschen eine tragende Säule des sozialen Zusammenhalts sei. Die Preisträgerinnen und Preisträger stünden stellvertretend für viele Bürgerinnen und Bürger, die Verantwortung übernehmen und durch ihre Arbeit das gesellschaftliche Leben im Land mitgestalten.
 

 

Heute erhielten den Veltener Ehrenteller 2025:

 

Hartmut Schulze (Luckenwalde, Teltow-Fläming)

Er ist im gesamten Landkreis als verlässliche Stimme für ältere und behinderte Menschen bekannt. Als Beauftragter für Senioren und Menschen mit Behinderung, im Kreisseniorenbeirat und im Bundesvorstand der Selbsthilfe Körperbehinderte e. V. kämpft er für Barrierefreiheit und soziale Teilhabe. Mit dem Projekt „Gemeinsam gegen einsam“ schafft er an Weihnachten Begegnungsmöglichkeiten für Menschen ohne familiären Anschluss.

 

Manuela Wolke (Brieselang, Havelland)

Seit 2012 prägt sie die Seniorenarbeit in Brieselang und im Landkreis Havelland. Sie initiierte Seniorensportfeste, digitale Stammtische und monatliche Tanznachmittage. Durch ihr Engagement wurde das Anhörungs- und Fragerecht des Seniorenbeirates in der Hauptsatzung der Kommune verankert – ein wichtiger Schritt für gelebte Beteiligung.

 

Karin Hänsch (Cottbus)

Sie engagiert sich nach ihrem Ruhestand für ehemalige Eisenbahnerinnen und Eisenbahner in Cottbus: von Schulungen zur Verkehrssicherheit über Tagesfahrten bis hin zu kulturellen Begegnungen. Ihr Wirken stärkt die Seniorengemeinschaft und motiviert viele Menschen selbst zu ehrenamtlichem Engagement.

 

Dr. Jürgen Wolf (Schlieben, Elbe-Elster)

Seit 2016 Vorsitzender des Seniorenbeirates Schlieben, gestaltet er mit viel Empathie Angebote gegen Vereinsamung. Er unterstützt Projekte, die Generationen verbinden, und setzt sich zudem in der Gedenkstättenarbeit und in der Organisation von Jugendweihen ein.

 

Heinz Schäferhoff (Michendorf OT Langerwisch, Potsdam-Mittelmark)

Nach seinem Eintritt in den Ruhestand intensivierte er sein Engagement im Seniorenbetreuungsteam. Er organisiert zahlreiche Veranstaltungen, dokumentiert diese fotografisch und setzt sich für barrierefreie Gehwege sowie sozialen Wohnungsbau ein. Er ist außerdem aktiv im Langerwischer Bürgerverein.

 

Anneliese Schulz (Wittstock/Dosse, Ostprignitz-Ruppin)

Sie gestaltet mit großem Einsatz vielfältige Angebote, die das Leben älterer Menschen bereichern: Ausflüge, Feste, Informationsveranstaltungen und Initiativen zur Quartiersarbeit. Zudem engagiert sie sich in der Demenz-Aufklärung und im Seniorenverein „Herbstgold“.

 

Bernd Knoch (Fredersdorf-Vogelsdorf, Märkisch-Oderland)

Seit Jahrzehnten steht er älteren Menschen und Nachbarn mit praktischer Hilfe zur Seite. Er ist Vorsitzender der Senioren-Union Märkisch-Oderland, engagiert sich im Landesvorstand und wirkt zudem im Heimatverein sowie in kommunalpolitischen Gremien mit.

 

Ute Gierke (Potsdam)

Als Mitglied des Seniorenbeirates der Landeshauptstadt leitet sie die AG Gesundheit und Soziales, beteiligt sich an der Organisation der Seniorenwoche und wirkt in generationenübergreifenden Projekten mit. Ihr Engagement reicht von der Palliativ- bis zur Jugendarbeit und umfasst auch die Unterstützung von Menschen mit Migrationsgeschichte.

 

Renate Teßmann (Hohen Neuendorf, Oberhavel)

Sie setzt sich tatkräftig für die Belange älterer und sozial schwacher Menschen ein. Seit 2020 steht sie dem Seniorenbeirat Hohen Neuendorf vor, engagiert sich im Kreisseniorenbeirat und vertritt Brandenburg auf Landesebene. Besonders wichtig ist ihr der Austausch zwischen Seniorenvertretungen.

 

Doris Bartel (Groß Lindow, Oder-Spree)

Seit elf Jahren leitet sie den AWO-Ortsverein Groß Lindow und spielt eine zentrale Rolle in der Seniorenarbeit der Region. Sie organisiert Fahrdienste, Vorträge und Feste – oft in Gegenden mit wenig Infrastruktur – und begleitet Pflegebedürftige im Alltag. Ihr Engagement schafft Gemeinschaft und Entlastung.

 

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Veröffentlichung

Fr, 05. Dezember 2025

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