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Der Seniorenrat des Landes Brandenburg e.V.

27.07.2021 Der Seniorenbeirat der Landeshauptstadt Potsdam hat sich neu aufgestellt

Der Seniorenbeirat Potsdam hat sich neu aufgestellt: Bei der gestrigen Sitzung wählte das Gremium Peter Mundt als neuen Vorsitzenden. Ebenso wurden zwei Personen für den Vorstand nachgewählt, darunter auch Ute Gierke als 2. Stellvertretende des Vorsitzenden.

Gleichzeitig sucht der Potsdamer Seniorenbeirat engagierte Seniorinnen und Senioren, die sich in dem Gremium einbringen und dessen inhaltliche Arbeit unterstützen möchten. Gerne können sich interessierte über das Seniorenbüro melden.

Wir benötigen Ihre Unterstützung!

Haben Sie die Möglichkeit, die Mitteilungen in Ihrem Haus auszuhängen oder diese auf Ihrer Internetseite oder gar in einer Mitgliederzeitung zu veröffentlichen?

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie die Mitteilungen auch anderen Menschen zugänglich machen.

Gerne können Sie diese auch an andere Interessierte weiterleiten.

Haben Sie Fragen oder Anmerkungen, dann kontaktieren Sie uns!

Abmelden: Wenn Sie keine Post mehr erhalten möchten, teilen Sie dies bitte unter seniorenbuero@rathaus.potsdam.de mit.

 Seniorenbeirat Mitstreiter

Seniorenbeirat Wahl


15.07.2021 erster Newsletter in Zusammenarbeit mit der Polizeiprävention

Anschreiben Infoblatt Polizei

1. Newsletter für Senior_innen – Enkeltrick


13.07.2021 Land unterstützt Altenpflege vor Ort

Kyritz Seniorenbeirat informiert sich über Förderangebot


29.06.2021 Studie zur sozialen Lage der Älteren

Zur Pressemitteilung und zur Broschüre lesen hier weiter:

Presseinformation zur Studie zur Situation Älterer im Land Brandenburg

Broschüre zur Zur Situation Älterer im Land Brandenburg


29.06.2021 Wahlprüfsteine der BAGSO – Pressemitteilung der BAGSO

Zum Tag der älteren Generation: Seniorenorganisationen veröffentlichen Wahlprüfsteine zur Bundestagswahl

Fünf Monate vor der Bundestagswahl appelliert die BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen an alle Bürgerinnen und Bürger, die Demokratie in Deutschland zu stärken. „Die Attacken, die sich weltweit und auch in Deutschland gegen eine offene Gesellschaft, Multilateralismus und Demokratie richten, betreffen alle Generationen – auch die Älteren und Alten“, heißt es in den Wahlprüfsteinen, die die BAGSO zum Tag der älteren Generation am 7. April 2021 veröffentlicht. Die Wahl-prüfsteine wurden von den in der BAGSO zusammengeschlossenen Organisationen gemeinsam erarbeitet. Sie richten sich an politische Parteien, und sind ein Angebot an alle in der Seniorenarbeit Engagierten, sie im Gespräch mit den Kandidatinnen und Kandidaten ihres Wahlkreises zu nutzen.

„Die Aufgaben, die in den kommenden Jahren anstehen, sind mehr als Routine“, sagte Franz Müntefering zur bevorstehenden Bundestagswahl. „Hinzu kommt, dass der Verlauf und die Konsequenzen der Corona-Pandemie zusätzliche Belastungen mit sich bringen, für alle Generationen. Doch gemeinsam können wir es schaffen.“

Im Zentrum der Wahlprüfsteine stehen Fragen, die die speziellen Interessenslagen älterer Menschen in unserem Land berühren: von digitaler Teilhabe über barrierefreien Wohnraum, freiwilliges Engagement und Alterssicherung. Zur Verbesserung der Lebensbedingungen im Alter spielt zudem der Ausbau der Gesundheits-prävention sowie der medizinischem und pflegerischen Versorgung eine zentrale Rolle. Auch der rechtliche Schutz älterer Menschen muss dringend verbessert werden. In den Wahlprüfsteinen fordern die Seniorenorganisationen zudem – im Sinne der Altenberichte der Bundesregierung – eine verbindliche seniorenpolitische Strategie, die die Kommunen stärkt.

Quelle BAGSO

https://www.bagso.de/wahlpruefsteine-2021/


07.05.2021 Brandenburgische Seniorenwoche

„Für ein lebenswertes Brandenburg – solidarisch, aktiv mitbestimmend für alle Generationen“

Der Vorstand des Seniorenrates des Landes Brandenburg e.V. bestätigte heute folgende Informationen der

Arbeitsgruppe Brandenburgische Seniorenwoche (BSW).

Die 27. BSW wird in der Zeit vom 03.10.2021 – 10.10.2021 stattfinden, sowie es die globale Corona-  Pandemie zulässt.

Am 02.10.2021 findet eine Festveranstaltung in der Paul- Gerhardt- Kirche in Lübben statt, an der ca. 100 geladene Gäste teilnehmen werden.

Hier möchten wir gern traditionell die Urkunden des Ministerpräsidenten an besonders aktive Senioreninnen und Senioren überreichen.

Wir freuen uns bereits mitteilen zu können, dass der Ministerpräsident Herr Dr. Dietmar Woidke die Schirmherrschaft übernimmt!

Allen Seniorinnen und Senioren wünschen wir in ihren Regionen bis dahin eine gute Zeit, bleiben sie gesund und nutzen Sie bitte die angebotenen Veranstaltungen in der Brandenburgischen Seniorenwoche.

Herzlich der Vorstand des Seniorenrates Land Brandenburg e.V.

 


07.05.2021 DIGITAL FIT – Auftakt der landesweiten Qualifizierung und ein großes Dankeschön an die Seniorenbeiräte des Landes

 

In 2021 werden, wenn es die Corona-regeln erlauben, vor Ort-Qualifizierungsangebote für Seniorenbeiräte zum Umgang mit digitalen Geräten unterbreitet. Finanziert werde diese Kurse aus dem seniorenpolitilischen Maßnahmepaket der Landesregierung Brandenburg. Mit der Durchführung ist die Akademie 2. Lebenshälfte beauftragt worden.

Um besser zu erfahren, welche Aufgaben Seniorenbeiräte in ihren Kommunen wahrnehmen und wie sie dabei digitalen Werkzeugen profitieren können, hat die Akademie 2. Lebenshälfte im Herbst vergangenen Jahres eine Umfrage gestartet. Es war eine schwierige Zeit, auch für die Kommunikation in den Beiräten. Dennoch haben sich 98 Seniorenbeiräte aus dem ganzen Land beteiligt, über 60 %. Viele haben auch innerhalb des Fragebogens ihre Meinung zum Thema geäußert. Dafür möchte ich mich im Namen aller beteiligten bei den Seniorenbeiräten ganz herzlich bedanken. Wir sind nun in viel besser in Lage, ihren Wünschen und Anliegen nachzukommen.

Zahlreiche Beiräte haben einen Weiterbildungsbedarf angemeldet. Falls weitere Beiräte ebenfalls eine solche Qualifizierung wünschen, können Sie sich gerne an uns wenden: per Telefon 03334 237520 oder per Mail koestler@lebenshaelfte.de

Marion Köstler

Akademie 2. Lebenshälfte, Leiterin Geschäftsbereich Nord

 


27.04.2021 Mitgliederbrief

Sehr geehrte Mitglieder des Seniorenrates des Landes Brandenburg, sehr geehrte Mitglieder der zweiten Säule,

 

am 14.04.2021 fand ein Dialogforum per Videoschaltung mit Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke, Sozialstaatssekretär Michael Ranft, dem Seniorenbeauftragten Norman Asmus und dem Vorstand des Seniorenrates des Landes Brandenburg statt. Dabei ging es vor dem Hintergrund der immer noch angespannten Lage wegen des Coronavirus um einen gemeinsamen Austausch über die derzeitige Situation der älteren Bevölkerung im Land Brandenburg. Ministerpräsident Woidke sagte u.a.: „Es ist mir wichtig, mit den Älteren in unserem Land selbst ins Gespräch zu kommen. Sie gehören zu den am meisten gefährdeten Menschen in der Pandemie. Viele von ihnen haben in den letzten Monaten etliches durchmachen müssen an Verzicht auf Gemeinsamkeit und Miteinander mit Freunden und den nächsten Angehörigen.“ In dem einstündigen Gespräch bedankte er sich auch ausdrücklich bei den kommunalen Seniorenbeiräten für die Unterstützung der Impfkampagne.

 

Bei dem gemeinsamen Austausch ging es sowohl um die Umsetzung des „Paktes für Pflege“ und „Pflege vor Ort“ in den Kommunen einschließlich der Rolle einer kommunalen Altenhilfe- und Pflegeplanung als auch um die Krankenhausplanung im Land, wofür die Landes-regierung 22 Mio. Euro eingeplant hat. Ein weiteres Thema war die Funktion der Seniorenbegegnungsstätten nach der Corona-Pandemie als Orte für gemeinschaftliche Begegnungen, für deren Offenhaltung allerdings weiter die Kommunen zuständig sind, weshalb sich die Seniorenbeiräte vor Ort dafür stark machen müssen. Auch über die zunehmende Bedeutung der Digitalisierung der Lebenswelt der älteren Generation und den daraus resultierenden Unterstützungsbedarf wurde gesprochen und der Ministerpräsident nahm erfreut zur Kenntnis, dass der SRLB bereits eine Arbeitsgruppe „Ältere Menschen und Digitalisierung“ gegründet hat. Auch über den Stand der Kooperation mit polnischen Seniorengruppen wurde kurz berichtet. Als besonders wertvoll bezeichnete der Ministerpräsident unsere Kooperation mit der Polizei des Landes Brandenburg, da durch umfassende Aufklärung besonders die Älteren noch besser vor Betrügern und Dieben geschützt werden können.

 

Abschließend gab der Ministerpräsident dem Vorstand des SRLB die Zusage, die Schirmherrschaft für die diesjährige Brandenburgische Seniorenwoche – geplant für Anfang Oktober – zu übernehmen und bei der Haushaltsdebatte darauf zu achten, dass dem SRLB die notwendigen Mittel für die Seniorenarbeit weiter erhalten bleiben.

Dies ist nur ein kurzer Abriss aus dem Gespräch mit Ministerpräsident Dr. Woidke, dem wir auch die Fragen und Sorgen einzelner Seniorenbeiräte vorgetragen haben. Wir hoffen, dass Sie gesund bleiben und Ihre wichtige ehrenamtliche Arbeit weiterhin erfüllen können. R.S.


25.03.2021 Der Seniorenrat des Landes setzt sich ein

Nichts ist so gut, dass es nicht noch verbessert werden könnte – und die Impfsituation in unserem Land ist durchaus verbesserungswürdig. Schnelles und effektives Impfen gegen das Coronavirus ist aber für eine rasche Rückkehr der älteren Menschen in ein normales Leben unabdingbar. Aus diesem Grund hat der Seniorenrat des Landes Brandenburg eine Blitzumfrage bei den Mitgliedern gestartet, um zu erfahren, wo es gute Beispiele zur Umsetzung der Impfstrategie in den Kommunen bzw. in den Kreisen gibt. Da inzwischen viele geantwortet haben, können wir nun Hinweise übermitteln, wo auch Sie vielleicht noch tätig werden können. Als Ergebnis hat sich überall herausgestellt, dass die Beiräte, die sich mit ihren Hinweisen zur Verbesserung der Impfsituation an die Bürgermeister, Landräte und das Ministerium gewandt haben, viele positive Ergebnisse erreichen konnten. Aber auch die Zusammenarbeit mit anderen Institutionen und Gruppierungen und der Presse war sehr wichtig.

Nun auszugsweise einige Beispiele.  So hat sich z. B. der Landrat von Havelland auf Hinweise und Briefe des KSR beim Ministerium dafür stark gemacht, dass inzwischen die Zusagen für das Impfzentrum in Falkensee und die Zweigstelle in Rathenow erfolgten und außerdem wurde ein Bürgertelefon im Museum und in der Stadtbibliothek eingerichtet. Für die Besucher des Impfzentrums in Frankfurt/Oder wurde eine Bushaltestelle im Zentrum eingerichtet, wodurch der Zugang für behinderte und ältere Bürger deutlich verbessert wurde. Die Pflegedienste haben Termine verteilt und Impfungen vorgenommen. In Glienicke wurde vom Seniorenklub ein „Sorgentelefon“ eingerichtet, wodurch die Senioren Unterstützung beim Finden von Transportmöglichkeiten und Aufmunterung erhalten und der Briefkasteneinwurf mit Unterlagen erfolgt. Es gibt auch eine gute Zusammenarbeit mit dem Bürgermeister. In Eberswalde hat die Akademie 2. Lebenshälfte ein Impftelefon eingerichtet und bisher über 250 Impftermine vermittelt. Außerdem wollen sie auch Impfpaten vermitteln, die eine Begleitung zum Impfen übernehmen und Fahrdienste leisten. Fahrdienste bietet auch der Kirchenkreis Prignitz in Zusammenarbeit mit dem KSB an. Der KSB beteiligt sich außerdem gemeinsam mit der Volkssolidarität per Telefon an der Vergabe von Fahrdiensten. Wie in vielen anderen Seniorenbeiräten wurde auch hier, veranlasst durch den KSB, ein Brandbrief an Ministerpräsident Woidke zum dringend benötigten Einsatz eines Impfbusses für die ganze Region geschrieben, der auch vom Landrat, vielen Ortsbürgermeistern und Organisationen unterschrieben wurde. In Perleberg wurde durch den ÖPNV die Fahrtroute der Busse geändert. Nun halten die Busse direkt am Impfzentrum. Der Bürgermeister der Gemeinde Gumtow hat 40 Impftermine für die Senioren der Gemeinde organisiert. Am Mellensee erhalten die Senioren über 80 Jahre ein Schreiben der Kassenärztlichen Vereinigung mit Informationen zum Impfen und alleinstehende Senioren können sich bei der Gemeindeverwaltung zur Unterstützung bei Terminveränderungen und der Organisation der Fahrt zum Impfzentrum nach Luckenwalde melden. In Falkensee bietet der Sportverein Hilfe an, indem er drei Kleinbusse einsetzt, um Senioren zu Impfterminen nach Potsdam und Oranienburg zu fahren und es gibt auch private Unterstützung beim Transport in andere Impfzentren des Landkreises. Der Jugendbeirat bietet zusätzlich Einkaufshilfen für Senioren an, die wegen Corona das Haus nicht verlassen können. Der Vorsitzende des Seniorenbeirates von Rangsdorf fährt Senioren mit einem von der Stadt gesponserten Kleinbus zum Impfzentrum und hat schon über 100 Fahrten durchgeführt. Auch in Ludwigsfelde gibt es inzwischen ein Impf-Shuttle, das Senioren zum Impfen fährt. Die Akademie 2. Lebenshälfte koordiniert weitere Fahrten und Leute, die solche Fahrten übernehmen. Damit die Älteren darüber informiert sind, werden in der Zeitung auch die entsprechenden Telefonnummern bekanntgegeben.

Dies ist nur eine kleine Auswahl der Möglichkeiten, wie die Impfsituation in unserem Land verbessert werden kann – vorausgesetzt, es gibt genügend Impfstoff. Vielleicht können auch Sie die eine oder andere Möglichkeit in Ihrem Umkreis aufgreifen, um Unterstützung zu geben. Wir wünschen Ihnen für Ihre weitere Arbeit viel Erfolg, damit wir die Pandemie gemeinsam gut überstehen. Bleiben Sie gesund! RS

 


17.03.2021   Der Seniorenrat des Landes Brandenburg e.V. hat eine AG „Ältere Menschen und Digitalisierung“ gegründet. Die Gründungsversammlung fand am 09.03.2021 unter der Leitung von Manfred Hildenbrand, Mitglied des Vorstandes SRLB und Leiter der AG „Wohnen im Alter“, statt.  Das Protokoll, die Aufgaben und Ziele sowie die Gründungsmitglieder können Sie hier einsehen:

Aufgaben und Ziele der AG „Ältere Menschen und Digitalisierung“

Protokoll der Gründungsversammlung der AG „Ältere Menschen und Digitalisierung“ am 09.03.2021

Gründungsmitglieder AG „Ältere Menschen und Digitalisierung“, (Stand 09.03.2021)

 


11.03.2021 Seniorenrat und Polizeipräsidium unterzeichnen Kooperationsvereinbarung 

Im Polizeipräsidium wurde am 05.03.2021 der Grundstein für eine neue Partnerschaft gelegt. Der Vorsitzende des Seniorenrates des Landes Brandenburg,
Wolfgang Puschmann und der Polizeipräsident des Landes Brandenburg, Oliver
Stepien unterzeichneten im Rahmen einer Videokonferenz eine gemeinsame Kooperationsvereinbarung. Lesen Sie hier weiter: gemeinsame Pressemitteilung Kooperationsvereinbarung Polizei und Seniorenrat

 


08.03.2021

Der Vorstand des SRLB wünscht allen weiblichen Mitgliedern der
Seniorenbeiräte der Kreise und der kreisfreien Städte sowie der zweiten
Säule alles erdenklich Gute,  viel Freude und weiterhin beste Gesundheit
anlässlich des heutigen Frauentages.

 


Ausweitung des Impfangebotes im Land Brandenburg

Pressemitteilung des Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz:

118_21_MSGIV_Brandenburg_Impfangebot_wird_ausgeweitet_20210222


19.01.2021

PM Pflegepakt

Sozialministerin Nonnemacher startet Pakt für Pflege: Pflege vor Ort stärken, Pflegebedürftige entlasten, Fachkräftesicherung fördern

Vereinbarung mit Mitgliedsorganisationen des Landespflegeausschusses unterzeichnet

Es ist ein Schwerpunkt im Koalitionsvertrag der Brandenburger Landesregierung: Sozialministerin Ursula Nonnemacher hat heute den Pakt für Pflege gestartet. Mit den Mitgliedsorganisationen des Landespflegeausschusses des Landes Brandenburg unterzeichnete sie eine Vereinbarung. Mit dem Pakt für Pflege soll die Pflege vor Ort gestärkt und nachhaltig gestaltet, Pflegebedürftige und ihre Angehörigen insbesondere im ländlichen Raum entlastet, Beratungsstrukturen ausgebaut und die Fachkräftesicherung in der Pflege durch attraktive Ausbildungs- und Beschäftigungsbedingungen gefördert werden. Für die Umsetzung stehen im Landeshaushalt jährlich rund 22 Millionen Euro zur Verfügung.

Die Vereinbarung „Pakt für Pflege im Land Brandenburg – Pflege gemeinsam sichern“ unterzeichneten mit Sozialministerin Nonnemacher für das Land Brandenburg folgende Mitgliedsorganisationen des Landespflegeausschusses: ABVP – Arbeitgeber- und Berufsverband Privater Pflege e.V., Alzheimer-Gesellschaft Brandenburg e.V. – Selbsthilfe Demenz, AOK Nordost – Die Gesundheitskasse, AWO Landesverband Brandenburg e.V., B.A.H. Bundesarbeitsgemeinschaft Hauskrankenpflege e.V. – Landesverband Brandenburg, BKK Landesverband Mitte – Landesvertretung Berlin und Brandenburg, Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg, Caritasverband für das Erzbistum Berlin e.V., Caritasverband der Diözese Görlitz e.V., Der Paritätische Landesverband Brandenburg e.V., Deutsches Rotes Kreuz – Landesverband Brandenburg e.V., DGB-Bezirk Berlin-Brandenburg, Diakonisches Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz e.V. – DWBO, IKK Brandenburg und Berlin, KNAPPSCHAFT Regionaldirektion Cottbus, Landesamt für Soziales und Versorgung (LASV), Landesbehindertenbeirat Brandenburg, Landkreistag Brandenburg, Landespflegerat Berlin-Brandenburg, Medizinischer Dienst der Krankenkassen Berlin-Brandenburg e.V., Brandenburgischer Verbund der Pflegeschulen (Pflegeschulbund), Seniorenrat des Landes Brandenburg, Städte- und Gemeindebund Brandenburg, Verband der Ersatzkassen e.V. (vdek), Verband der Privaten Krankenversicherung e.V., ver.di Landesbezirk Berlin-Brandenburg.

Sozialministerin Ursula Nonnemacher erklärte: „Uns eint das Ziel, dass die Menschen im Land Brandenburg auch mit Pflegebedürftigkeit durch vielfältige und flexible Angebote und Hilfen ein möglichst selbstbestimmtes Leben bis ins hohe Alter führen und an der Gesellschaft teilhaben können. Der Pakt für Pflege will dafür die Voraussetzungen verbessern und vorhandene Strukturen ausbauen. Ich danke allen Organisationen, die die Vereinbarung zur Umsetzung des Pakts für Pflege unterzeichnet haben sehr herzlich. Angesichts der immer älter werdenden Gesellschaft ist die Pflege der Zukunft eine der größten sozialpolitischen Herausforderungen unserer Zeit. Dieser Herausforderung stellen wir uns gemeinsam.

Die Pflege der Zukunft ist eine ‚Pflege im Quartier‘. Genau dort, wo die Menschen leben, zuhause sind und alt werden möchten. Die Pflege vor Ort, besonders im Quartier, soll in allen Landesteilen gestärkt, Pflegebedürftige und ihre Angehörigen bei der Bewältigung der Pflege umfassend begleitet, unterstützt und entlastet werden. Angebote der professionellen Pflege sollen zielgerichtet und passgenau nach den Bedürfnissen der Menschen erbracht werden. Mit dem Pakt für Pflege schaffen Land, Kommunen, Pflege- und Krankenkassen, Leistungsanbieter, Vereine, Gewerkschaften, Ehrenamtliche, Angehörige und die Menschen in der Nachbarschaft gemeinsam mit ihren Beiträgen hierfür die Voraussetzungen. Im Mittelpunkt stehen Maßnahmen, die dabei helfen, Pflegebedürftigkeit zu verzögern, zu verringern oder sogar zu vermeiden.

Manfred Helbig, Mitglied des Hauptausschusses des Landespflegeausschusses: „Als Vorsitzender des Landespflegeausschusses freue ich mich sehr, dass nunmehr der Startschuss zur Umsetzung des „Paktes für Pflege“ erfolgt ist. Das im Koalitionsvertrag der 7. Legislaturperiode festgeschriebene Vorhaben begrüße ich ausdrücklich. Es trifft mit seinen vier thematischen Säulen – „Pflege vor Ort“, „Pflegeberatung ausbauen“, „Investition in Tages- und Kurzzeitpflege“ sowie „Ausbildung und Fach -bzw. Arbeitskräfte-Sicherung“ – die Knackpunkte zur Entwicklung der Pflegeversorgungsstruktur im Land Brandenburg. Ich werde alles in meinen Möglichkeiten Stehende dafür tun, dass der Landespflegeausschuss seine Rolle als Begleit-, Beratungs- und Innovationsgremium wahrnehmen wird und dass erfolgreiche Maßnahmen verstetigt werden.“

Marita Moskwyn, Bereichsleiterin Stationäre Versorgung der AOK Nordost: „Die Corona-Pandemie hat noch einmal eindrücklich vor Augen geführt, wie wichtig es ist, den Pflegebereich nachhaltig zu stärken. Aus Sicht der AOK Nordost ist das eine der zentralen gesellschaftlichen und politischen Herausforderungen der kommenden Jahre, die nur gemeinsam mit allen Akteuren bewältigt werden kann. Deshalb ist der geschlossene ,Pakt für Pflege‘ ein wichtiger Schritt, um über alle Sektoren und Bereiche hinweg weiterhin an zukunftsfähigen Rahmenbedingungen für die Pflege zu arbeiten und die Vernetzung der Partner weiter voranzutreiben. Die AOK Nordost steht wie bereits in der Vergangenheit für eine verlässliche Zusammenarbeit bereit.“

Jens Graf, Geschäftsführer des Städte- und Gemeindebundes Brandenburg: „Städte, Gemeinden und Ämter übernehmen im Rahmen ihrer kommunalen Selbstverwaltung und der Sicherung der Daseinsvorsorge Mitverantwortung, gute Rahmenbedingungen für ein würdevolles Altern ihrer Bürgerschaft. Einen immer wichtigeren Teil nehmen dabei Fragen um die Sicherung einer wohnortnahen Pflege ein. Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern, dem Engagement der Organisationen und Vereine, den Anbietern von Pflege- und Unterstützungsleistungen etwa beim Einkaufen oder der Versorgung mit Mittagessen können dafür tragfähige Voraussetzungen aufgebaut werden. Um der Bereitschaft und dem Willen seiner Mitglieder hierzu Ausdruck zu verleihen, hat sich der Städte- und Gemeindebund aktiv bei der Erarbeitung der Vereinbarung „Pakt für Pflege“ eingebracht. Auf das Ergebnis können alle Beteiligten stolz sein. Wir begrüßen das neue Programm „Pflege vor Ort“. Es erkennt die Städte, Gemeinden und Ämter als wichtige Handelnde im Bereich der örtlichen Pflegestrukturen an und wird diese unterstützen.“

Ulrike Kostka, Caritasverband für das Erzbistum Berlin e.V.: „Die rund 40.300 Beschäftigten in der ambulanten Pflege und den vielen Einrichtungen leisten in der Corona-Pandemie und auch sonst sehr viel. Ihnen gelten unsere Anerkennung und unser Dank. Deutlich wird, dass sich die Ausbildungs- und Arbeitsbedingungen verbessern müssen, damit dieser sinngebende Beruf für viele Menschen attraktiver wird. Mit dem Pakt für Pflege wird hierzu ein wichtiger Schritt getan.“

Marina Rudolph, Leiterin des Verbands der Ersatzkassen e. V. (vdek) – Landesvertretung Berlin/Brandenburg: „Mit Blick auf die im bundesweiten Vergleich sehr hohe Pflegeprävalenz und die ländliche Sozialstruktur in Brandenburg, gilt es, die damit verbundenen Herausforderungen zu meistern. Die Akteure im Gesundheitswesen sind dazu aufgerufen, ihre Kompetenzen einbringen und gemeinsam Lösungen finden. Mit dem Pflegepakt sollen Rahmenbedingungen geschaffen werden, damit die pflegerische Versorgung auf hohem Niveau fortgeführt werden kann. Vor diesem Hintergrund unterstützt der vdek dieses wichtige Anliegen ausdrücklich.“

Pakt für Pflege im Land Brandenburg – Pflege gemeinsam sichern

Der Pakt für Pflege besteht aus vier Säulen:

  1. Pflege vor Ort stärken (Förderprogramm für Kommunen)
  2. Ausbau der Pflegeberatung (insbesondere der Pflegestützpunkte)
  3. Ausbau der pflegerischen Versorgungsstruktur (Investitionsprogramm Kurzzeit- und Tagespflege)
  4. Fachkräftesicherung (Attraktive Ausbildungs- und Beschäftigungsbedingungen in der Pflege)

Säule 1: Pflege vor Ort stärken und nachhaltig gestalten

Für das Förderprogramm für Kommunen mit dem Titel „Pflege vor Ort“ stehen jährlich rund 11,7 Millionen Euro zur Verfügung. Dieses Programm wird das „Herzstück“ im Pakt für Pflege sein, und es ist bundesweit bisher einmalig.

Ein Teil des geplanten Programms richtet sich direkt an die Ämter und amtsfreien Städte und Gemeinden. Sie erhalten jährlich insgesamt 9 Millionen Euro, mit denen Hilfen im Vor- und Umfeld von Pflege gefördert werden sollen.

Ziel ist es, durch die Gestaltung von alterns- und pflegegerechten Sozialräumen zum einen den Eintritt von Pflegebedürftigkeit zu verzögern bzw. minimieren und zum anderen eine Bewältigung der Pflegebedürftigkeit im eigenen Haushalt, wo derzeit rund 80 Prozent der Pflegebedürftigen im Land Brandenburg versorgt werden, zu ermöglichen. Für diese von den Menschen bevorzugte Versorgungsform ist der Bedarf an professionellen Pflegekräften deutlich geringer als in der stationären Pflege. Insofern ist die angestrebte Stabilisierung von Pflege in der Häuslichkeit ein wichtiger Beitrag zur Fachkräftesicherung.

Praxisbeispiele, was mit „Pflege vor Ort“ initiiert bzw. finanziert werden kann, sind zum Beispiel:

  • der Aufbau neuer bzw. Ausbau bestehender alltagsunterstützender Angebote. Mehr als die Hälfte dieser landesweit bestehenden Angebote wurden für Menschen mit kognitiven und psychischen Beeinträchtigungen entwickelt. Sie sollen weiter ausgebaut werden. Derzeit nutzen jährlich rd. 17.000 Personen alltagsunterstützende Angebote.
  • Hilfen in der Nachbarschaft,
  • Angebote für gemeinsames Mittagessen („mit Rädern zum Essen statt Essen auf Rädern“),
  • Informationen und Veranstaltungen für Pflegebedürftige und die sie häuslich Pflegenden,
  • Demenz-Kurse, Demenz-Stammtische bzw. lokale Projekte und Allianzen für Menschen mit Demenz,
  • Projekte zur Anregung sinnstiftenden Tuns(gemeinsames Kuchen backen für Dorffeste; im Reparaturcafé oder in der Männerwerkelecke dabei sein),
  • Projekte mit Handwerkern aus der Region, die bei Baumaßnahmen zur Minimierung von Barrieren in Wohnungen helfen.

Das Förderprogramm „Pflege vor Ort“ richtet sich aber auch an die kommunale Ebene der Landkreise und kreisfreien Städte. Sie erhalten jährlich insgesamt 2,7 Millionen Euro für regionale Pflegestrukturplanung, Koordinierungs- und Vernetzungstätigkeiten und für die Unterstützung der Ämter und amtsfreien Gemeinden bei ihren Aktivitäten der Pflege vor Ort.

 

Säule 2: Ausbau der Pflegeberatung – insbesondere in den Pflegestützpunkten

Dafür stehen jährlich 2 Millionen Euro zur Verfügung.

Mit ihrer Beratung zu allen Fragen rund um die Pflege unterstützen die landesweit 19 Pflegestützpunkte bereits seit über zehn Jahren Pflegebedürftige und ihre Angehörigen. Derzeit erfolgt eine Evaluation ihrer Arbeit. Die Ergebnisse der Untersuchung sollen in Handlungsempfehlungen für den Ausbau der Pflegestützpunkte sowie für einen Förderansatz seitens des Landes münden. Der Abschlussbericht zur Evaluation soll im Mai 2021 vorliegen.

Unstrittig ist bereits jetzt, dass in jedem Fall ein quantitativer Ausbau der Beratungsangebote (inkl. Personal) erforderlich ist, um die Pflegeberatung sicherzustellen und Zugangsmöglichkeiten zu verbessern.

Mit der Landesförderung sollen für diesen Ausbauprozess Impulse gegeben werden, der aber letztlich nur in Zusammenarbeit mit den Trägern der Pflegestützpunkte – den Pflege- und Krankenkassen sowie den Landkreisen/kreisfreien Städten – umzusetzen ist.

 

Säule 3: Investitionsprogramm für Kurzzeit- und Tagespflege

Dafür stehen jährlich 5 Millionen Euro zur Verfügung.

Einrichtungen der Tagespflege und der Kurzzeitpflege dienen der Stabilisierung häuslicher Pflegesettings – sie sollen weiter ausgebaut werden. Pflegende Angehörige und Pflegepersonen sollen sich darauf verlassen können, dass in Krisen oder im Fall ihrer Verhinderung auch kurzfristig verfügbare und bezahlbare Angebote der Kurzzeit- und Verhinderungspflege zur Verfügung stehen.

Tagespflege entlastet pflegende Angehörige stundenweise am Tag und ermöglicht, auch bei Übernahme einer Pflegeverantwortung erwerbstätig sein zu können. Mit der Förderung soll erreicht werden, dass diese Angebotsform nicht nur in für Träger wirtschaftlich besonders attraktiven Ballungsräumen entsteht, sondern eine wohnortnahe Versorgung auch in kleineren Gemeinden und Städten erfolgen kann.

Kurzzeitpflege trägt dazu bei, plötzliche Bedarfe etwa nach einem Krankenhausaufenthalt und in Krisensituationen abzufangen und in dieser Zeit zugleich die erforderlichen Bedingungen für eine (weitere) häusliche Pflege zu schaffen bzw. zu unterstützen. In Brandenburg wird Kurzzeitpflege mangels ausreichenden Angebots derzeit nur halb so viel in Anspruch genommen wie im Bundesdurchschnitt. Dies verursacht nicht notwendige Heimversorgung.

 

Säule 4: Ausbildung und Fachkräftesicherung

Die Förderung von Ausbildung ist für die Fachkräftesicherung in der Pflege von zentraler Bedeutung. Die neue generalistische Pflegeausbildung stellt eine große Chance dar, den Pflegeberuf attraktiver zu machen und die Pflege im Land sicherzustellen.

Um den Nachwuchs von Fach- und Assistenzkräften in der Pflege auszubauen und zu stärken, wird das landesfinanzierte Projekt NEKSA (Neu kreieren statt addieren) zur Unterstützung der Pflegeschulen sowie der Ausbildungsbetriebe fortgeführt. Das Projekt, getragen von der btu Cottbus Senftenberg, läuft seit 2018 sehr erfolgreich. Die generalistische Pflegeausbildung ist in diesem Jahr trotz der gegenwärtigen schwierigen Situation erfolgreich gestartet. Derzeit wird die Anpassung der Helferausbildungen in der Pflege im Land Brandenburg an eine generalistische Assistenzausbildung geprüft. Diese soll ebenso wie die Fachkraftausbildung einen attraktiven niedrigschwelligen Einstieg in das Berufsfeld der Pflege bieten bzw. für Vorqualifizierte unter Anrechnung der bestehenden Kompetenzen eine verkürzte Ausbildung ermöglichen. Die Anschlussfähigkeit an die Fachkraftausbildung wird sichergestellt. Das Projekt NEKSA unterstützt auch hier die bekannten Akteure. (Mittelansatz: 160.000 Euro)

Zur Stärkung der Ausbildung in den Assistenzberufen wird eine Maßnahme zur Reduzierung von Ausbildungsabbrüchen in der Altenpflegehilfeausbildung finanziert sowie auch die Ausgaben für den theoretischen und praktischen Unterricht an den Pflegeschulen. (Mittelansatz 680.200 Euro)

Um die Ausbildungsstruktur der Pflegeschulen, die nicht mit Krankenhäusern verbunden sind, in allen Regionen sicherzustellen, wird eine Miet- und Investitionskostenpauschale in gleicher Höhe wie für die an Krankenhäusern liegenden Pflegeschulen bereitgestellt. (Mittelansatz: 498.400 Euro)

 

Hintergrund

Im Land Brandenburg leben knapp 154.000 pflegebedürftige Menschen, davon sind rund 63.000 Personen an einer Demenz erkrankt. Von den Pflegebedürftigen sind 61,5 Prozent weiblich und 38,5 Prozent männlich. Mehr als die Hälfte der Pflegebedürftigen in Brandenburg sind über 80 Jahre.

Der Anteil der pflegebedürftigen Menschen an der Gesamtbevölkerung liegt mit rund 6,1 Prozent weit über dem Bundesdurchschnitt und wird im Zuge der demografischen Entwicklung weiter steigen. Die personelle Situation in der Pflege spitzt sich weiterhin zu, auch weil in Teilen des Landes die Anzahl erwerbsfähiger Menschen dramatisch zurückgeht. Insofern ist die Gewährleistung einer guten pflegerischen Versorgung eine große sozialpolitische Herausforderung.

Die Anzahl ambulanter Pflegedienste ist von 722 im Jahr 2017 auf 765 im Jahr 2019 gestiegen, die Anzahl der Einrichtungen mit stationärer Dauerpflege von 329 auf 339 (Quelle: amtliche Pflegestatistik 2019). Die Anzahl der Beschäftigten in der Pflege beträgt rund 40.300. Die Frauenquote liegt bei 85,4 Prozent.

Der Landespflegeausschuss berät über Fragen der Finanzierung und des Betriebs von Pflegeeinrichtungen sowie der Pflegeversicherung. In ihm sind die Pflegekassen, der Medizinische Dienst der Krankenversicherung, Pflegeeinrichtungen, das Sozial- und Gesundheitsministerium sowie das Landesamt für Soziales und Versorgung, der Verband der privaten Krankenversicherung, Verbände der Pflegeberufe, die kommunalen Spitzenverbände und Gewerkschaften sowie der Landesbehindertenbeirat, der Landesseniorenrat, der Psychiatriebeirat, die Alzheimer-Gesellschaft Brandenburg und Gewerkschaften vertreten. Die Geschäftsstelle des Landespflegeausschusses ist im Sozialministerium. Quelle: Pressemitteilung MSGIV

 


15.01.2021

Der Seniorenrat des Landes Brandenburg rät zur Vorsicht

Die Brandenburger sind sich einig: „Wir halten zusammen, damit wir die Corona-Pandemie bald besiegen!“ Fast alle Bürger tragen den Mund-Nasenschutz, halten den gebührenden Abstand zu anderen Menschen und gehen nur dann raus, wenn es dringend erforderlich ist oder ein kurzer Spaziergang von ca. 10 Minuten die Akkus wieder aufladen muss.

Doch genau das machen sich Betrüger zunutze. Sie wissen, dass besonders die älteren Bürger jetzt fast immer zuhause sind. Nun haben die sogenannten Enkelanrufer wieder Hochkonjunktur, um ältere Menschen um ihr mühsam Erspartes zu bringen, indem sie ihnen per Telefon vorgaukeln, dass ihre Enkel oder Nichten in großer Not sind und daher dringend Geld benötigen. Daher rät der SRLB, nicht auf diese Anrufe einzugehen, sondern sofort bei der Polizei oder der betreffenden Enkelin oder Nichte anzurufen, um sich zu vergewissern, ob wirklich ein Notfall vorliegt.

Jetzt gibt es aber noch eine neue Masche der Betrüger. Sie klingeln an der Haustür und stellen sich als Mitarbeiter eines Impfteams vor. Sie wollen Impftermine vergeben und erschleichen sich unter dem Vorwand von schriftlichen Angaben so Zutritt von Wohnungen. Dann fordern sie die Bewohner auf, Personalausweis und Schreibzeug zu holen und in der Zwischenzeit bestehlen sie die Wohnungsinhaber. Der Seniorenrat des Landes Brandenburg rät Ihnen dringend, niemand mit diesem Vorwand in Ihre Wohnung zu lassen. Über Impftermine wird nur telefonisch oder durch ein Schreiben der Kommune informiert.

Bleiben Sie wachsam und bleiben Sie gesund.

 

Wolfgang Puschmann                                                Renate Schneider

Vorsitzender SRLB                                                     Pressesprecherin


10.01.2021

Dies ist unsere Pressemeldung zur Impfstrategie gegen Corona, die wir an die vier großen Zeitungen geschickt haben.

Wieviel Menschen müssen noch sterben?

Der Vorstand des Seniorenrates des Landes Brandenburg (SRLB) fordert die Landesregierung und die Kommunen auf, dafür zu sorgen, dass die Impfaktionen gegen das Corona-Virus endlich zügig durchgeführt werden. Im Land Brandenburg waren am 6. Januar dieses Jahres bereits 1308 Menschen an dem Virus gestorben. Deutschlandweit steht das Land Brandenburg an drittletzter Stelle bei den Impfquoten. Völlig unverständlich ist es deshalb, dass z.B. Mediziner in Potsdam abgelehnt wurden, die sich für Impfaktionen gegen das Virus zur Verfügung stellen wollten. Oder nehmen wir als weiteres Beispiel das Angebot des Städtischen Klinikums in Brandenburg a. d. H., dass seine Mitarbeiter in kürzester Zeit geimpft hatte und deshalb diesen Service auch anderen Pflegediensten anbieten wollte aber durch die Bürokratie daran gehindert wurde.

Und warum ist es in unseren Kommunen nicht möglich, dass – wie z. B. in Berlin und NRW – der jeweils betreffende Personenkreis für Impfaktionen persönlich angeschrieben wird, um über Anmeldeformalitäten aufzuklären? Jede Stadt und jede Gemeinde kennen doch die Altersstruktur ihrer Bewohner. Wie kann es dazu kommen, dass der Landesvorsitzende des Seniorenrates auch nach rund 100 Anrufen bei der Nr. 116 117 ständig in der Warteschleife hängt, anstatt einen Impftermin zu erhalten?

Wir fordern, dass jetzt sofort mehr Impfzentren in die Fläche gebracht werden, dass die betroffenen Altersgruppen mit einem Informationsbrief angeschrieben werden und auch in den Heimen zügiger geimpft wird. RS

 


07.01.2021

Liebe Mitglieder,

anbei eine Pressemitteilung des Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz 008_21_Hinweis_Rufnummer_Terminvergabe_Corona_Schutzimpfung_20210106


04.01.2021

Liebe Mitglieder,

in diesem Link Brandenburg impft  finden Sie Informationen zur Umsetzung der Nationalen Impfstrategie COVID-19 im Land Brandenburg


21. Dezember 2020

Sehr geehrte Mitglieder des Seniorenrates des Landes Brandenburg,

sehr geehrte Mitglieder der zweiten Säule,

 

auch in der Weihnachtszeit hat der Vorstand des SRLB wieder eine Telefonkonferenz durchgeführt, um die ersten Aufgaben und Termine für das Jahr 2021 festzulegen. Neben den nächsten Vorstandssitzungen sind dies die Mitglieder- und Wahlversammlung am 25.03.2021, die Eröffnungsveranstaltung der 27. Brandenburgischen Seniorenwoche am 12.06.2021 in Lübben und die Festlegung der Seniorenwoche vom 13.06. bis 20.06.2021. Außerdem findet jeden Freitag zwischen Herrn Puschmann und dem Landesseniorenbeauftragten eine telefonische Beratung statt, deren Inhalt mit dem Vorstand besprochen wird. Wichtige Schwerpunkte für das kommende Jahr werden unter anderem eine Schulung zum 8. Altersbericht und Hinweise zur Umsetzung von Digitalisierung durch die Seniorenbeiräte sein und die enge Zusammenarbeit mit den Mitgliedern der zweiten Säule. Auch den Themen „Wohnen im Alter“ und „Pflege“ werden wir weiterhin große Aufmerksamkeit widmen.

 

Sehr geehrte Mitglieder,

Advent ist die Zeit, in der wir das Jahr Revue passieren lassen, innehalten und besinnlich sind. Die Corona-Pandemie hält die Welt weiter in Atem. Zurückblickend hat uns das Jahr 2020 vor große Herausforderungen gestellt. Vor diesem Hintergrund möchte sich der Vorstand des SRLB bei Ihnen für die gute Zusammenarbeit sehr herzlich bedanken.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien eine ruhige und besinnliche Weihnachtszeit, vor allem aber Gesundheit und uns allen ein hoffentlich etwas weniger aufregendes, aber erfolgreiches Jahr 2021.

 

 

Wolfgang Puschmann                                              Renate Schneider

Vorsitzender des SRLB                                            Pressesprecherin

 


23.11.2020_Bericht über die Telefonkonferenz mit dem Landesseniorenbeauftragten Herrn Asmus am 16.11.2020

auch in der Zeit während der Corona-Pandemie ist der Vorstand des SRLB nicht untätig. Am 16.11.2020 fand eine Telefonkonferenz des Vorstandes mit dem Seniorenbeauftragten des Landes sowie Frau Mey vom Ministerium MSGIV und den Vorsitzenden der Kreisseniorenbeiräte und der Seniorenbeiräte der kreisfreien Städte statt. Außer den Kreisseniorenbeiräten Barnim, Oberspreewald-Lausitz, Oberhavel und Uckermark konnten alle daran teilnehmen.

Zunächst begrüßte der Landesvorsitzende Herr Puschmann alle Teilnehmer und danach übernahm der Landesseniorenbeauftragte Herr Asmus die Leitung. Er stellte sich kurz den am Telefon Anwesenden vor und berichtete, welche Landkreise er schon besucht hat und welche Besuche er wegen der Pandemie absagen musste. Außerdem gab er bekannt, dass die Auszeichnungsveranstaltung für den „Veltener Teller“ ins kommende Jahr verschoben werden muss, dass deshalb aber im Jahr 2021 zwei Auszeichnungsveranstaltungen stattfinden werden. Außerdem bedankte er sich bei allen Interviewpartnern der Studie zur sozialen Lage der älteren Bevölkerung im Land Brandenburg. Die Studie soll im ersten Halbjahr 2021 veröffentlicht werden. In ihr werden besonders die Bereiche Altersarmut, Einsamkeit, Versorgung mit Ärzten, Ehrenamt und Pflege beleuchtet.

Danach konnten dann die Vorsitzenden der KSR und der SB ihre derzeitigen Probleme aus ihren Regionen vortragen. Dies sind unter anderem:

– unzureichender Öffentlicher Personennahverkehr sowohl in einigen Städten als vor allem auf dem Land

– fehlende Fach- und Hausärzte, da nach der Bevölkerungsanzahl und nicht nach der Altersstruktur berechnet wird

– dauerhafte Schließung vieler Seniorenbegegnungsstätten über die aktuellen Eindämmungsmaßnahmen der Pandemie hinaus, was teilweise auch an den Finanzierungsproblemen der Kommunen liegt

– weggebrochene kleinere Veranstaltungen in einigen Landkreisen, die durch Hygiene- und Abstandsregeln weitergeführt werden könnten

– viele ehrenamtliche Helfer (hauptsächlich Ältere) sind in den Pflegeeinrichtungen nicht mehr aktiv, da sie eine Ansteckung befürchten, was zu Engpässen führt, da sich die Personalsituation dadurch verschärft

– bisherige ungünstige Besuchssituation in den Pflegeheimen und Alteneinrichtungen

– Angebote von Sport- und Sturzprävention werden nicht durchgeführt, obwohl diese bei Einhaltung von AHA+L durchgeführt werden könnten

In der anschließenden Diskussion zwischen den Vorsitzenden, dem Vorstand des SRLB und dem Landesseniorenbeauftragten wurde u.a. über eine finanzielle Unterstützung der Kommunen durch das Land zur Aufrechterhaltung der Orte der Begegnung gesprochen, wobei Herr Asmus auf den bereits bestehenden kommunalen Rettungsschirm des Landes (LSBA) hinwies. Auch über den Vorschlag von reservierten Einkaufszeiten für Ältere in den Geschäften und Apotheken wurde diskutiert und dann mehrheitlich abgelehnt. Wichtiger ist die Einhaltung der AHA-Regeln. Zu den Besuchszeiten in Altenpflegeeinrichtungen verwies Herr Asmus auf die Pressemitteilung des MSGIV vom 6.11.2020 sowie auf den künftigen Corona-Schnelltest für die Besucher, wodurch ein besserer Zugang zu ihren Angehörigen ermöglicht wird. Er bat darum, dass er darüber informiert wird, wenn es dabei zu Schwierigkeiten kommt.

Ein weiteres Thema waren Schlussfolgerungen aus dem 8. Altersbericht zum Thema „Ältere Menschen und Digitalisierung“. Dabei ging es um die Forderung nach kostenfreien Internetzugängen im öffentlichen Raum, in Wohnungen, betreuten Wohnformen und Altenpflegeeinrichtungen und um die ungleiche Chancenverteilung bei der Digitalisierung aufgrund von Einkommen und dem Bildungsstand Älterer. Hierzu wurden Maßnahmen von Bund, Land und Kommunen angeregt. Gleichzeitig verwies Herr Asmus auf das Fortbildungsprogramm „Digital Fit“ der Akademie 2.Lebenshälfte für Seniorenbeiräte, den IT-Stammtisch von FAPIQ, das Digital-Kompass-Projekt des Bundes mit 100 Standorten bundesweit und das Bundesprojekt „Digitale Engel“. Es gibt aber auch schon gute Eigeninitiativen aus den Seniorenbeiräten, so z.B. den Digitalstammtisch im Landkreis Märkisch-Oderland, den Digitalkompass im Landkreis Ostprignitz-Ruppin und den Dialog von Schülern mit Senioren in Frankfurt/O. Weitere Projektbeispiele nimmt Herr Asmus gern entgegen. Er berichtete dann auch über den Steuerlotsen, der die Steuererklärung für Senioren vereinfacht digital anbietet.

Anschließend berichtete Herr Puschmann über das Treffen mit Ministerpräsident Dr. Woidke und bat darum, öfter mal auf die Webseite des SRLB (www.srlb.de) zu schauen, wo man u. a. auch Berichte vom Treffen mit dem Ministerpräsidenten findet. Außerdem wies er auf die möglichen Vorgehensweisen zur Arbeitsfähigkeit der Beiräte hin.

Zum Schluss bedankte sich Herr Asmus zunächst bei Frau Mey für die langjährige gute Zusammenarbeit – da sie zum Jahresende in den verdienten Ruhestand geht – sowie  für die für die rege Beteiligung der Vorsitzenden der KSR und SB an der Telefonkonferenz und schlug vor, den nächsten Austausch entweder als Videokonferenz oder wieder als Telefonkonferenz durchzuführen. Er nimmt die Anregungen und Probleme mit und versucht, vieles davon umzusetzen. Deshalb möchte er sich auch auf jeden Fall mehr als nur einmal im Jahr mit den Vorsitzenden austauschen. Er bittet darum, dass Änderungen von Kontaktdaten jeweils gleich an Frau Möhring weitergegeben werden, damit möglichst alle erreicht werden können. R.S.

 

 


Stellungnahme Wolfgang Puschmann, Vorsitzender SRLB zur Stellungnahme der BAGSO zum Achten Altersbericht der Bundesregierung BAGSO-Stellungnahme_Achter_Altersbericht_Digitalisierung.pdf

Die Seniorenvertretungen und die Akteure vor Ort kennen die Interessen der Älteren am besten. Wir brauchen genau das, was die Sachverständigenkommission in der 6. Empfehlung des 8. Altersberichtes benennt:

„Darseinvorsorge auf kommunaler Ebene digital gewährleisten und strukturell weiterentwickeln.“

Dazu gehört – Internet überall – W-Lan, möglichst freies W-Lan in allen Einrichtungen der älteren Menschen, wie in der 2. Empfehlung: „Zugang und Nutzung von digitalen Technologien für alle ermöglichen“ angesprochen.

Aber es gehört auch das dazu, was schon im 7. Altersbericht die 45. Empfehlung genannt wird, nämlich ein Altenhilfestrukturgesetz. Der §715 SGB XII wird damit von einer Soll- zur einer Muss-Bestimmung.

Auf Bundesebene scheint das nicht zu werden. Die Länder sind gefragt solch ein Gesetz zu entwickeln. Nur dann wird die Forderung aus der 2. Empfehlung wesentlich umsetzbar sein.

Zitat:  „Für ältere Menschen, die ein geringes Einkommen haben oder Grundsicherung im Alter erhalten, sollte die Nutzung des Internets zu Hause und ebenfalls die Anschaffung von digitaler Technik, die zur Erhaltung bzw. Ermöglichung von Autonomie und Teilhabe beiträgt über sozialrechtliche Hilfe im SGB XII gefördert werden“

Der Seniorenrat des Landes Brandenburg unterstützt die Forderung der BAGSO für ein „Digitalpaket Alter“ und verlangt entsprechende Umsetzungsstrategien sowohl vom Bund als auch und insbesondere in den Ländern, in den Kommunen. Diese sind gemeinsam mit den älteren Menschen zu entwickeln.

Wir wollen selbstbestimmt das digitale Zeitalter mitgestalten und nicht durch Technik oder anderweitig fremdbestimmt werden.

Wir wollen bei der Entwicklung kommunaler, regionaler und regionsübergreifender Digitalisierungsstrategien dabei sein, die Strategie mitbestimmen. Das gehört zur Stärkung der Teilhabe in diesen Zeiten dazu.


Liebe Mitglieder des Seniorenrates des Landes Brandenburg und der zweiten Säule,

am 6. Oktober fand auf Wunsch des SRLB das Gespräch mit Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke statt. Daran nahm neben drei Vertretern unseres Vorstandes auch der Seniorenbeauftragte des Landes Herr Asmus teil. Ministerin Frau Nonnemacher vom für uns zuständigen Ministerium MSGIV musste leider kurzfristig absagen.

Um so erfreulicher war es, dass sich der Ministerpräsident trotz der langwierigen Kabinettssitzung und der Pressekonferenz die Zeit nahm, ausführlich mit uns über die Probleme der älteren Bevölkerung im Land Brandenburg zu sprechen.

Zunächst ließ sich der MP darüber berichten, wie die Senioren die bisherige Zeit in der Coronakrise bewältigt haben. Da viele Senioren  in den Seniorenheimen und Krankenhäusern unter dem generellen Kontaktverbot zu ihren Familien und Freunden litten, werden spätestens  Anfang November Schnelltests in Heimen und Krankenhäusern durchgeführt, damit Besucher zu ihren Angehörigen gehen können und so einer Vereinsamung der Heimbewohner und Patienten vorgebeugt werden kann. Der Schnelltest ist kostenlos und wird aus dem Gesundheitsfond bezahlt. Sobald ein Impfstoff verfügbar ist, werden natürlich vorrangig Krankenschwestern, Lehrer und Senioren geimpft. Da die Gesundheit das höchste Gut ist, werden auch alle Krankenhäuser im Land Brandenburg trotz der enormen Kosten (Grundfinanzierung rund 170 Mio. €) erhalten bleiben.

Ein weiteres Thema war der 8. Altersbericht zum Thema „Ältere Menschen und Digitalisierung“. Bund, Länder und Kommunen müssen die Rahmenbedingungen dafür schaffen, dass das Internet im öffentlichen Raum und in öffentlichen Einrichtungen flächendeckend und kostenfrei genutzt werden kann. Das betrifft sowohl Rathäuser, Bahnhöfe, Stadtteile, Dörfer und Verkehrsmittel. Nur durch die richtige Handhabung digitaler Technik können Ältere am gesellschaftlichen Leben teilhaben. Dazu und zum Austausch über Digitalisierung zwischen den Generationen wird sich der Ministerpräsident sowohl im Bund als auch in den Kommunen stark machen.

Auch das Thema Geld wurde angesprochen. Dabei ging es sowohl um die Finanzierung der Seniorenwoche, der Auszeichnungs-veranstaltungen mit dem Veltener Teller und der Ehrenurkunde, um die Unterstützung von Begegnungsstätten als auch um den Erhalt der Landesgeschäftsstelle. Bis auf die finanzielle Unterstützung von Begegnungsstätten ist bereits alles im Entwurf des Haushaltsplanes eingestellt. Es bedarf allerdings noch der Zustimmung durch die  Landtagsabgeordneten. Deshalb wird es notwendig sein, dass der Vorstand des SRLB in die Landtagsfraktionen geht. RS


Gemeinsam sind wir stark!

Auf unseren Regionalkonferenzen haben wir beschlossen, dass wir Senioren, um noch stärker aktiv am gesellschaftlichen Leben teilhaben und mitwirken zu können, eine engere Zusammenarbeit mit den verschiedenen Ministerien pflegen müssen und daher dringend einen Landesseniorenbeauftragten benötigen. Deshalb haben wir uns mit einem Brief an den Ministerpräsidenten und die Fraktionen gewandt. Aufgrund der Dringlichkeit haben wir im Landtag auch den Fraktionen der LINKEN, der SPD und der CDU unser Anliegen vorgetragen und uns wurde eine Unterstützung zugesagt. Man kam unserer Bitte nach und legte im Koalitionsvertrag fest, dass für einen Beauftragten eine Stelle ausgeschrieben wird.

Auf unserer ersten Vorstandssitzung (nach dem Versammlungsverbot wegen der Corona-Pandemie), die am 22.06. stattfand, konnten wir nun mit großer Freude den inzwischen eingesetzten Landesseniorenbeauftragten begrüßen. Herr Norman Asmus wird unser zentraler Ansprechpartner für die Interessen der älteren Menschen an die Verwaltung und die Politik sein. Sein Sitz für die Belange von Seniorinnen und Senioren ist im zuständigen Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz. Er arbeitet unabhängig, ist an keine Weisungen gebunden und nimmt Kontakt zu den anderen seniorenrelevanten Ministerien auf.

Herr Asmus ist ein ausgewiesener Experte in den Bereichen Senioren- und Familienpolitik und arbeitet bereits seit 1996 in verschiedenen Bereichen des Gesundheits- und Sozialministeriums. Bei seiner Vorstellung führte er unter anderem aus, dass er sich dafür einsetzen will, dass die Brandenburgerinnen und Brandenburger auch im Alter möglichst lange körperlich und geistig fit bleiben können.

Als wesentlichen Schlüssel sieht er – genau wie wir – die gesellschaftliche Teilhabe der Älteren, sei es durch die Ausübung ehrenamtlicher Tätigkeiten oder lebenslanges Lernen. Verbunden damit soll ein positives Altersbild sein, das die Chancen und Möglichkeiten dieses Lebensabschnittes in den Vordergrund stellt. Er wird sich weiter dafür einsetzen, dass auch Themen wie Altersarmut und Einsamkeit im Alter verstärkt aufgegriffen werden und das

Seniorenpolitische Maßnahmepaket des Landes mit seinen Schwerpunkten weiterentwickelt und finanziell untersetzt wird. Zunächst wird sich Herr Asmus die konkrete Arbeit der Kreisseniorenbeiräte und Beiräte der kreisfreien Städte vor Ort anschauen, um die Belange der Brandenburger Seniorinnen und Senioren noch besser kennenzulernen.

Wir sind sicher, dass es zu einer guten Zusammenarbeit mit dem Landesseniorenbeauftragten kommen wird und wir durch ihn eine große Unterstützung zur Bewältigung der vielfältigen Probleme erhalten werden. R.S.


Liebe Mitglieder der Seniorenbeiräte und der zweiten Säule,

sicher haben Sie schon alle darauf gewartet, dass Sie Informationen zur Seniorenwoche, zur Klausurtagung und zum Veltener Teller erhalten.

Wie Sie wissen, hatte der Landesvorstand eine Umfrage gestartet, um von Ihnen zu erfahren, ob es angebracht ist, trotz der der Corona-pandemie die 27. Seniorenwoche in diesem Jahr durchzuführen. Nach Ihrem Votum zur Verschiebung auf das nächste Jahr haben wir uns mit dem Ministerium in Verbindung gesetzt. Nun erhielten wir eine Antwort von Ministerin Nonnemacher, die volles Verständnis für unsere gemeinsame Entscheidung zur Aussetzung der Seniorenwoche zeigt, weil die ursprüngliche Verschiebung in des Herbst zunehmend wenig realistisch ist, da die bestehenden rechtlichen Auflagen insbesondere hinsichtlich der Kontaktsperre eine seriöse Vorbereitung der landesweiten Veranstaltungen nicht zulassen. Sie verwies darauf, dass sie sicher sei, dass wir den Kontakt zueinander nicht abreißen lassen und durch Telefon, Handy, Homepage und die Newsletter den sozialen Kontakt aufrecht halten. Der Landesvorstand wird sich weiter durch Telefonkonferenzen und als WhatsApp-Gruppe sowie durch eine Sitzung im Juni – bei Wahrung der Abstandsregeln – mit allen wichtigen Problemen beschäftigen.

Die Ministerin hofft, dass es gelingt, den Veltener Teller und die Übergabe der Ehrenurkunde an aktive Seniorinnen und Senioren im Rahmen einer kleineren feierlichen Veranstaltung am Ende des Jahres durchführen zu können.

Deshalb bitten wir Sie, uns sowohl die Namen der Anwärter für den Veltener Teller als auch für die Ehrenurkunde mitzuteilen, damit darüber

beraten werden kann.

Gleichzeitig gehen wir zum jetzigen Zeitpunkt davon aus, dass unsere Klausurtagung am 29. und 30. Oktober stattfinden kann. Zu gegebener Zeit werden wir Sie genau informieren.

Da die Mitgliederversammlung in diesem Jahr leider ausfallen musste, erhalten Sie anbei den Tätigkeitsbericht des Vorstandes für das Jahr 2019. Außerdem müssen wir mit Nachdruck darauf hinweisen, dass keine Gelder für die nicht stattfindende Seniorenwoche ausgereicht werden können und damit nicht zur Verfügung stehen.

Wir wünschen Ihnen weiterhin eine gute Zeit und bleiben Sie gesund! RS


Liebe Mitglieder des SRLB, liebe Seniorinnen und Senioren des Landes Brandenburg,

die Alten isolieren, damit der Alltag der Übrigen wieder normal anlaufen kann? Es sind nicht wenige, die genau dies gefordert haben. Die Gesellschaft solle „Menschen über 65 Jahre aus dem Alltag herausnehmen“, sagte z.B. der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) und sein Amtskollege Thomas Geisel (SPD) sagte, man solle „die Risikogruppe der Älteren isolieren“.

Das ist nach unserer Meinung keine Fürsorge, sondern wird zu einer Qual für die Menschen, die Deutschland maßgeblich aufgebaut haben. Wir sind der Meinung, dass es andere Möglichkeiten zur Verhinderung der weiteren Verbreitung der Pandemie gibt. Deshalb sind wir sehr erfreut, dass Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) gesonderten Auflagen für Ältere erneut eine Absage erteilt hat. Sie sagte; „Man kann mündige Bürger nicht einfach wegsperren. in dem man schematisch eine Altersgrenze festlegt“.

Der Seniorenrat des Landes Brandenburg ruft deshalb alle Mitglieder auf:

„Halten sie den Mindestabstand von 1,50 m zu fremden menschen ein, gehen Sie aber auch raus, um frische Luft zu tanken und nutzen Sie Telefon, Handy oder Internet um die Verbindung zu Ihrer Familie, den Freunden und Nachbarn zu halten. Lassen sie die sozialen Kontakte nicht abreißen, denn so vermeiden Sie Einsamkeit. Alles gute und bleiben Sie Gesund!“ RS


Aufruf!

Der Seniorenrat des Landes Brandenburg e.V. ruft alle Mitglieder und darüber hinaus alle Senioren des Landes auf:

Bitte befolgen Sie derzeit die angeordneten Maßnahmen der Landesregierung und wahren Sie den Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Personen, meiden Sie Menschenansammlungen und tragen Sie -wen möglich- in öffentlichen Räumen Mund-und Nasenschutz. So schützen Sie sich und andere Bürger vor dem Coronavirus. Gleichzeitig wehrt sich der SRLB aber mit Nachdruck gegen die von einigen Politikern geforderten verschärften ausgrenzenden Maßnahmen gegenüber im Seniorenalter. So schürt man Konflikte zwischen den Generationen. RS


Corona-Bürgertelefon der Landesregierung Brandenburg

0331 – 866 5050

Montag bis Freitag von 9:00 Uhr bis 19:00 Uhr

 

Die Fragen können auch per E-Mail unter folgendem Link formuliert werden:

https://kkm.brandenburg.de/kkm/de/frage-zum-coronavirus


Menschenleben schützen – Zusammenhalt stärken

Empfehlungen der BAGSO in Zeiten der Ausbreitung des Coronavirus

Die Ausbreitung des Coronavirus Sars-CoV-2 in Deutschland hat den Alltag der Menschen in kurzer Zeit radikal verändert. Ältere Menschen zählen ebenso wie Menschen mit Vorerkrankungen zu den Risikogruppen. Die BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen begrüßt alle angesichts der Corona-Pandemie ergriffenen Maßnahmen zum Schutz von Menschenleben. Als Interessenvertretung der älteren Generationen hat sie Empfehlungen vorgelegt, wie der gesundheitliche Schutz, die Versorgung und die soziale Situation älterer Menschen in der derzeitigen Lage verbessert werden können.

Dringend notwendig ist nach Ansicht der BAGSO eine umfassende Information aller Menschen über die Krankheit, die Ansteckungswege, die neuen Verhaltensregeln und örtliche Hilfsangebote – in allen relevanten Sprachen und barrierefreien Formaten. Bei allen Bring- und Lieferdiensten von Supermärkten und Apotheken sollten ältere und in ihrer Mobilität eingeschränkte Menschen Vorrang haben. Auch die Versorgung mit Desinfektionsmitteln und Hygieneartikeln muss sichergestellt sein.

Nachdem bereits zahlreiche Maßnahmen für den Bereich der stationären Pflege beschlossen wurden, muss die Politik das Augenmerk nun verstärkt auf die häusliche Pflegesituation richten. Auch hier geht es darum, alle Beteiligten bestmöglich zu schützen und die Versorgung auch bei weiter steigenden Infektionsfällen sicherzustellen.

Viele ältere Menschen benötigen derzeit dringend Angebote zur Aktivierung und zur Teilhabe innerhalb der eigenen vier Wände. Die BAGSO bestärkt Organisationen und Initiativen vor Ort, die mit Kreativität neue Wege der Unterstützung erproben. In Pflegeheimen helfen neben regelmäßigen Telefonkontakten auch Video- und Skype-Telefonie die Zeit ohne Besuche von Angehörigen zu überbrücken.

Stellungnahme Menschenleben schützen – Zusammenhalt stärken


Aus aktuellem Anlass der Coronavirus-Epidemie:

Die aktuelle Situation um die Corona-Epidemie veranlasst den Seniorenrat des Landes Brandenburg, in Abstimmung mit dem Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz die diesjährige 27. Brandenburgische Seniorenwoche in den Herbst des Jahres zu verschieben.

Seniorinnen und Senioren gehören ab einem fortgeschrittenen Alter zur Risikogruppe unabhängig davon, ob Vorerkrankungen vorliegen. Auch wenn die Seniorenwoche bisher „erst“ für den Juni geplant war, wäre es unverantwortlich, mit den Planungen und Vorbereitungen der Veranstaltungen zur Seniorenwoche zu beginnen bzw. sie fortzuführen. Denn auch in dieser Phase sind viele Kommunikationsstränge mit persönlichen Kontakten erforderlich.

Lassen Sie uns die Entwicklungen der nächsten Wochen und Monate abwarten. Wir sind guten Mutes, dass wir die 27. Brandenburgische Seniorenwoche im Herbst nachzuholen können.

Bleiben Sie achtsam.

Der Vorstand des SRLB e.V.


Wichtige Mitteilung an unsere Mitglieder

Aufgrund des Coronavirus und der Empfehlung des Ministeriums findet die Mitgliederversammlung am 26.03.2020 nicht statt. Für Fragen steht Ihnen Frau Möhring unter 0331/601 2991 zur Verfügung.


Aktuelles aus dem Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz

In Brandenburg ist erstmals eine Person positiv auf den Erreger Sars-CoV-2 getestet worden. Es handelt sich um einen 51-Jährigen aus Oberhavel. Darüber hat das Gesundheitsamt Oberhavel heute Abend das brandenburgische Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz (MSGIV) informiert. Der Mann war bis zum 29.02. in Südtirol in Urlaub. Er ist derzeit häuslich isoliert untergebracht. Nach Angaben des Gesundheitsamts war er mit Fieber und grippalen Symptomen in der Rettungsstelle der Oberhavelkliniken vorstellig geworden. Er ist nun symptomfrei und befindet sich in einem stabilen Zustand. (Quelle: MSGIV)

Lesen Sie hier weiter: MSGIV_Nonnemacher_Coronavirus_in_Brandenburg


Brandenburg soll einen Seniorenbeauftragten bekommen. Eine entsprechende Stellenausschreibung hat das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz am Dienstag veröffentlicht [interamt.de].

Die neue Stelle sei im rot-schwarz-grünen Koalitionsvertrag vereinbart worden, teilte das Ministerium mit. Der oder die Seniorenbeauftragte soll die Interessenvertretung älterer Menschen im Land stärken, Ansprechperson für die Anliegen der älteren Generation sein und den Fluss von Informationen über ihre Lebenslagen und Bedürfnisse in die Ministerien sicherstellen. (Quelle RBB24)

rbb24.de/politik


Seniorenrat des Landes Brandenburg bei Ministerin Frau Nonnemacher

Die Mitglieder des Seniorenrates des Landes Brandenburg Herr Puschmann (Vorsitzender), Frau Grande (Stellvertreterin) und Frau Schneider (Pressesprecherin) nahmen am 16. Januar an einem Gespräch mit der neuen Ministerin Frau Nonnemacher des für Senioren zuständigen Ministeriums MSGIV teil. Die Ministerin hatte damit auf die Bitte des SRLB reagiert, möglichst kurzfristig einen zeitnahen Termin für dessen Vorstellung anzusetzen.  An dem Gespräch nahmen außerdem der Staatssekretär Herr Ranft sowie Frau Mey und Frau Täger teil. Das sehr konstruktive Gespräch verlief in einer vertrauensvollen Atmosphäre und ließ erkennen, dass die Ministerin den Senioren unseres Landes die notwendige Aufmerksamkeit widmen wird. R.S.

Lesen Sie mehr hier: Presseinformationen


Ja zur Gründung der Deutschen Engagementstiftung!

Der Seniorenrat des Landes Brandenburg begrüßt und unterstützt die Stellungnahme der BAGSO vom 4. Dezember 2019 zur Gründung einer Deutschen Engagementstiftung.

Unzählige Seniorinnen und Senioren leisten eine ausgezeichnete ehrenamtliche Arbeit in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens. Jedoch ist das Engagement für die Gemeinschaft zum Teil mit finanziellem Aufwand verbunden und schließt deshalb viele Bürgerinnen und Bürger von der Bereitschaft zur ehrenamtlichen Tätigkeit zum Wohle der Gesellschaft aus.

Zentrale Aufgabe der Stiftung muss sein, die Anerkennungskultur des Ehrenamtes zu erhöhen und die soziale Teilhabe durch finanzielle Unterstützung zu gewährleisten. RS

https://www.bagso.de/publikationen/stellungnahme/gruendung-der-deutschen-engagementstiftung/


Klimakiller Verkehrsverbund Berlin – Brandenburg

Der Seniorenrat des Landes Brandenburg drückt sein völliges Unverständnis über die Gebührenerhöhung von Bahnen und Bussen aus. Da wird in der Presse dauernd diskutiert, dass Senioren möglichst ihre Fahrerlaubnis abgeben und ihr Auto stehen lassen sollen. Dabei geht es nicht nur darum, dass sie vielleicht in Unfälle verwickelt werden können, sondern es ist gleichzeitig eine Maßnahme für den Klimaschutz. Und wie verträgt sich dass mit der Erhöhung der Fahrkosten für die ohnehin mit einer kleinen Rente ausgestatteten Senioren? Da ist es doch vorprogrammiert, dass sie das Auto aus Kostengründen weiter benutzen werden. RS


Hinweise zur Klausurtagung am 18./19.2019

Am ersten Tag beginnt die Klausurtagung mit einem Vortrag des Referatsleiters Herr Dr. Hoppe vom Ministerium für ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft. Er wird auf vielfachen Wunsch unserer Senioren auf die ländliche Entwicklung und Möglichkeiten zur Unterstützung von Vorhaben sprechen, da sich die ländliche Bevölkerung oft von den Möglichkeiten in den Städten abgeschnitten fühlt.

Herr Dr. Hoppe wird Fördermöglichkeiten aufzeigen, die im Rahmen der ländlichen Entwicklung zur Unterstützung regionaler Entwicklungsprozesse bestehen. Dazu wird er die Rahmenbedingungen zur Umsetzung benennen und anhand von Beispielen die Palette der Fördermöglichkeiten veranschaulichen.

Bei den Beispielen wird er den Fokus auf das Themenfeld Daseinsvorsorge legen und hierbei insbesondere auf die Schwerpunkte Pflege, Wohnen und ärztliche Versorgung.

Da für die anschließende Diskussion genügend Zeit zur Verfügung steht, bittet Sie der Vorstand des Seniorenrates, sich durch Hinweise, unbefriedigte Ergebnisse oder Erfolge aus Ihrer Region daran rege zu beteiligen. RS


Und wieder ein Erfolg!

Auf den Regionalkonferenzen haben wir gemeinsam festgelegt, dass wir zur besseren Repräsentation der Senioren unseres Landes einen Seniorenbeauftragten fordern. Diesem Auftrag ist der Vorstand des Seniorenrates nachgekommen und hat die Landtagsfraktionen in Gesprächen dafür ins Boot geholt und zu diesem Zweck auch den Ministerpräsidenten aufgesucht. Jetzt ist im Koalitionsvertrag der neuen Landesregierung festgeschrieben, dass ein Seniorenbeauftragter im Ministerium installiert wird. Sobald dieser benannt ist, werden wir Kontakt zu ihm aufnehmen. RS


AG „Wohnen im Alter“

Am 16.08.2019 tagte nach langer Pause die AG „Wohnen im Alter“. Die Themen der AG „Wohnen im Alter“ sind unter anderem: 1. Aktualisierung der landesweiten Wohnumfrage, 2. Wohnraumförderung, 3. Was gehört zum Wohnumfeld?, 4. gemeinschaftliches Wohnen. Dazu wurde ein Positionspapier (Positionspapier) erarbeitet. Die AG „Wohnen im Alter“ suchen noch aktive und Interessierte aus dem ländlichem Raum. CM


Eröffnungsveranstaltung 26. Brandenburgsiche Seniorenwoche

Die Eröffnung der 26. Brandenburgischen Seniorenwoche wurde feierlich am 15. Juni 2019 durch den Ministerpräsidenten Dr. Dietmar Woidke in der St. Marienkirche in Wittstock/Dosse eröffnet. In seiner Festrede erwähnte der Ministerpräsident, dass die Forderung des Seniorenrates einen Seniorenbeauftragten in der Landesregierung einzusetzen umgesetzt wird. Er bedankte sich ausdrücklich bei den unzähligen ehrenamtlichen Seniorinnen und Senioren für ihr alltäglich geleistete Arbeit zum Allgemeinwohl der solidarischen Gesellschaft. Auch sprach er seinen Dank für die geleistete Arbeit des Seniorenrates aus.

Zu den Auszeichnungen: Auszeichnungen

hier zum kompletten Text


Brandenburgische Seniorenwoche

Die Brandenburgische Seniorenwoche findet in diesem Jahr zum 26. Mal statt. Sie steht unter dem Motto „Für ein lebenswertes Brandenburg – solidarisch, aktiv und mitbestimmend.“

Die Eröffnungsfeier der Seniorenwoche wird am 15. Juni um 11.00 Uhr in der Sankt -Marien -Kirche in Wittstock / Dosse stattfinden.

Auch in diesem Jahr hat Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke die Schirmherrschaft für die Seniorenwoche übernommen. Er wird nach einem festlichen Unterhaltungsprogramm gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Seniorenrates des Landes Brandenburg e.V.  Wolfgang  Puschmann die Auszeichnung für 10 Ehrenamtliche und eine Gruppe übernehmen, die eine herausragende Arbeit für Senioren geleistet haben.

Die dem Seniorenrat des Landes Brandenburg e.V.  angehörenden 18 Seniorenbeiräte der Landkreise und kreisfreien Städte sowie 22 weitere Vereine und Verbände, die sich der Seniorenarbeit widmen, feiern in der Zeit vom 16. Juni bis 23. Juni die verschiedensten Feste wie Bildungsfahrten, Theaterbesuche, Lesungen, Konzerte, Dampferfahrten, Tanzveranstaltungen, Sportveranstaltungen, Wanderungen und zeichnen beim gemütlichen Kaffeetrinken mit einem kulturellen Programm ihre fleißigsten Helfer aus. RS

Zu der Übersicht der einzelnen Veranstaltungen klicken Sie bitte hier:

Eröffnungsveranstaltungen der 26. Brandenburgischen Seniorenwoche

Veranstaltungen der 26. Brandenburgische Seniorenwoche


AG Gesundheit und Pflege

Am 12.4.19 tagte die AG Pflege und Gesundheit vom Seniorenrat des Landes Brandenburg e.V. Wir konnten vom MASGF Frau Lehmkuhl zum neuen Thema Pflegeberufegesetz gewinnen.
Frau Lehmkuhl erklärte das ab 2020 die Pflegeberufe „Altenpfleger/in und Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/in“ zu einem Pflegeberuf generalisiert werden. Nach einer drei jährigen Ausbildung ist man dann Pflegefachfrau/-mann. Damit wird dann der Wechsel zwischen den einzelnen Pflegebereichen erleichtert.
Die schulische und praktische Ausbildung dient der Vermittlung von Kompetenzen für die selbständige und prozessorientierte Pflege von Menschen aller Altersstufen in allen Versorgungsbereichen.

Neben dem generalistischen Berufsabschluss „Pflegefachfrau/-mann“ können Auszubildende mit Vertiefung im Bereich Altenpflege oder Kinderkrankenpflege für das dritte Ausbildungsjahr auch eine Spezialisierung mit dem Abschluss „Altenpfleger/in“ oder „Gesundheits- und Kinderkrankenpflege“ wählen. C.M.


Wahlen 2019

Am 21.März fand in Potsdam unsere erste Mitgliederversammlung dieses Jahres statt. Da die Amtszeit des bisherigen Vorstandes abgelaufen war, war dies gleichzeitig eine Wahlveranstaltung. Als immer wieder gern gesehenen Gast konnten wir Frau Mey vom Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie begrüßen.

Zunächst wurde über den Rechenschaftsbericht und die neue Satzung lebhaft diskutiert. Der Wahlvorstand  hatte dann reichlich zu tun, da ein Mitglied des LSR gegen eine offene Wahl gestimmt hatte und deshalb für die geheime Wahl die vorbereiteten Wahlzettel ausgegeben und die Stimmen einzeln ausgezählt werden mussten. Alle  Bewerber wurden mit einem guten Ergebnis gewählt.

Für mehr Informationen bitte hier klicken


Besuch in der Staatskanzlei

Am 05.03. war der geschäftsführende Vorstand des LSR in der Staatskanzlei zu einem Gespräch mit Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke und der Sozialministerin Susanna Karawanskij eingeladen.

Es ging vorrangig um die Unterstützung unseres Antrages im Land Brandenburg

einen von der Landesregierung und dem Landesparlament autorisierten mit Vortrags- und Rederecht in der Landesregierung und im Landtag ausgestatteten Landesseniorenbeauftragten einzusetzen. Damit wird dem berechtigten Anliegen der immer größer werdenden Anzahl von Senioren um mehr Anerkennung für ihre Teilhabe an Politik, Bildung, Kultur und Sport besser als bisher Rechnung getragen und die ehrenamtlich tätigen Seniorinnen und Senioren hätten eine wirkungsvolle Unterstützung für ihre Arbeit.

Außerdem wurden auch andere Themen wie Gesundheit, Pflege und bezahlbares Wohnen angesprochen. Der LSR konnte auch stolz verkünden, dass er sich nicht nur auf die finanzielle Unterstützung durch die Landesregierung verlässt, sondern sich selbst um die Einnahme von Spenden bemüht, so haben wir zum Beispiel einen Kopierer gespendet bekommen.

Sowohl der Ministerpräsident als auch die Sozialministerin zeigten sich für unsere Anliegen sehr aufgeschlossen und werden uns auch weiterhin bei unserer Arbeit unterstützen. Der Ministerpräsident würdigte ausdrücklich die Arbeit der vielen ehrenamtlichen Senioren. Er sagte u. a.: “Es gibt kein Hauptamt ohne ein funktionierendes Ehrenamt.“ R.S.

Treffen mit dem Ministerpräsidenten und der Sozialministerin

Ein neuer Lichtblick

Unsere gemeinsame Arbeit hat sich gelohnt, denn inzwischen hat der Vorstand auf Einladung des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie am 01.02.19  in einem Arbeitsgespräch erfahren, dass eine deutlich höhere Zuwendung an den LSR für die Jahre 2019/20 zur Verfügung steht, damit er künftig seine Aufgaben erfolgreich weiterführen kann.

Außerdem erhielten wir am 12.02.19 eine Einladung der Partei Die Linke von ihrem Arbeitskreis Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen zu einem Beratungsgespräch. Auch dort wurde uns dann zugesichert, dass sich die Fraktion dafür stark machen wird, dass den Senioren erhöhte Aufmerksamkeit gewidmet wird, was sich an künftigen Zuwendungen und an der von uns geforderten Einsetzung eines Landesseniorenbeauftragten zeigen wird, für den sie sich ebenfalls stark machen werden. RS.


Erste Erfolge

Inzwischen kann der Seniorenrat des Landes Brandenburg e.V. auf erste Erfolge seiner gemeinsam mit seinen Mitgliedern gestarteten Aktion „Brandbrief“ verweisen. Der Brandbrief wurde von den Mitgliedern an den in ihrer Region ansässigen Landtagsabgeordneten übergeben und durch den Vorstand sowohl an den Ministerpräsidenten Dr. Woidke als auch an die Landtagsfraktionen und die 4 großen Zeitungen geschickt.

Als erste Fraktion hat sich die SPD gemeldet und einen Antrag in den Landtag eingebracht, dass für 2019 40.300€ für den Seniorenrat des Landes Brandenburg e.V. in den Haushalt eingestellt werden, damit dieser seine anspruchsvollen Aufgaben in Anbetracht der immer stärker werdenden Anzahl der Senioren in unserem Land erfolgreich erfüllen kann.

Diesem Antrag haben noch im Dezember alle Fraktionen zugestimmt. Gleichzeitig wurde uns für das Jahr 2019 die Stelle für die Koordinatorin in der Geschäftsstelle des Seniorat des Landes Brandenburgs weiter bewilligt.

Als nächstes hat die Landtagsfraktion der CDU  den Vorstand zu einem Gespräch am 14.12.18 eingeladen. In diesem Gespräch hat uns der CDU–Vorsitzende zugesichert, dass die Fraktion sich dafür stark machen wird, dass ein Landesseniorenbeauftragter im Ministerium installiert wird. Inzwischen ist es dem Vorstand auch gelungen einen Schatzmeister für den Seniorenrat des Landes Brandenburg zu gewinnen.

Damit können wir im neuen Jahr zuversichtlich auf die vor uns stehenden Aufgaben blicken. Was uns noch fehlt, ist die breitere Mitarbeit unserer Mitglieder im Vorstand. Aber das lässt sich ja bei den Wahlen im März ändern.    R.S.

Treffen mit der CDU


26. Brandenburgische Seniorenwoche

Die 26. Brandenburgische Seniorenwoche findet im Zeitraum vom 16. Juni bis 23. Juni 2019 statt.  Das Motto lautet: „Für ein lebenswertes Brandenburg – solidarisch, aktiv, mitbestimmend“ Schirmherr der Brandenburgischen Seniorenwoche ist Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke

Mehr unter folgenden Link Konzeption 26. Brandenburgische Seniorenwoche


Veltener Teller

Zehn Seniorinnen und Senioren sind am 30. November 2018 in Potsdam für ihr außerordentliches ehrenamtliches Engagement mit dem „Veltener Teller“ ausgezeichnet worden. Sozialministerin Susanna Karawanskij überreichte die Ehrenteller gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Seniorenrates des Landes Brandenburg, Wolfgang Puschmann.


Neues vom Landesseniorenrat

Am 22. und 23.10.2018 fand in Seddin die Klausurtagung des Landesseniorenrates mit den Vorsitzenden der Seniorenbeiräte (SB) der Städte und Kreise des Landes Brandenburg statt. Hauptthema war die Auswertung der Regionalkonferenzen in Eberswalde, Frankkfurt/O, Neuruppin, Potsdam und Cottbus. Ziele waren die Stärkung und Vernetzung der örtlichen Seniorenbeiräte und die Erarbeitung von Handlungsempfehlungen https://www.srlb.de/presseinformationen/


Ausstellung Altern(n) in Brandenburg

Wie leben hochaltrige Menschen 90+ in Brandenburg?

Stationen der Austellung finden Sie im Link: Alter(n) in Brandenburg

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