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Der Seniorenrat des Landes Brandenburg e.V.

 

 

 

13.06.2022

Die Arbeit der vielen ehrenamtlich tätigen Älteren sowie der Seniorenbeiräte zu würdigen, aber auch Forderungen und Erreichtes öffentlich zu machen, ist Anliegen der 28. Brandenburgischen Seniorenwoche unter dem Titel „Für ein lebenswertes Brandenburg – solidarisch, aktiv, mitbestimmend, für alle Generationen“. Auch in diesem Jahr trägt die Schirmherrschaft Ministerpräsident Dietmar Woidke. Die Eröffnungsveransatltung fand am 11.06.2022 in der Stadthalle Falkensee statt. Eröffnungsveranstaltung der 28. Brandenburgischen Seniorenwoche

 

Foto: Norman Asmus, Landesseniorenbeauftragter

 

In den kommenden Tagen finden dafür in zahlreichen Städten und Gemeinden in Brandenburg Veranstaltungen wie diese in Falkensee statt und werden für gewöhnlich von den jeweiligen Seniorenbeiräten organisiert. Ulf Hoffmeyer-Zlotnik ist Vorsitzender des Falkenseer Seniorenbeirates und war mitverantwortlich für die Organisation des bunten Treibens in Falkensee, das unter offizieller Schirmherrschaft von Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) stand. Der Ministerpräsident ehrte in der Falkenseer Stadthalle vor 400 geladenen Gästen Senioren aus Brandenburg für ihr Engagement, bevor sich die zahlreichen Stände und Bierzeltgarnituren vor der Stadthalle richtig füllten.

Von Verbraucherzentrale bis Senioren-Linedance: Über 40 Stände informierten oder verpflegten die Besucherinnen und Besucher.

Von Verbraucherzentrale bis Senioren-Linedance: Über 40 Stände informierten oder verpflegten die Besucherinnen und Besucher.

„Wichtig ist bei der Brandenburgischen Seniorenwoche, dass wir nicht nur feiern, sondern das auch immer mit Informationen für Senioren verbinden“, sagt Hoffmeyer-Zlotnik. Hierbei geht es zumeist um den Gedanken, möglichst lange zu Hause wohnen zu bleiben, ohne in ein Pflegeheim zu müssen. Denn der Umzug vom eigenen Zuhause in eine Pflegeeinrichtung ist nicht nur mit persönlichen, sondern auch mit finanziellen Herausforderungen verbunden. Häufig können Senioren das Pflegeheim nur noch bezahlen, indem die Kinder mitfinanzieren oder das Haus verkauft, statt später vererbt wird.

„Soziale Kontakte und Bewegung sind die zwei wichtigsten Grundlagen, um möglichst lange zu Hause wohnen zu können, ergänzt der 71-Jährige. Deshalb brauche es in Falkensee zusätzlich zu den bisherigen Angeboten noch mehr Treffpunkte für Senioren, die wohnortnah erreichbar sind, sowie weitere barrierefreie Spazierwege ohne Kopfsteinpflaster und Baumwurzeln, auch wenn dies eine „riesige Aufgabe“ für die Stadt Falkensee sei, gibt der Vorsitzende des Falkenseer Seniorenbeirates zu. Hier auf dem Seniorentag können die Besucher außerdem Kontakte zu Kirchengemeinden oder Sportvereinen knüpfen und so gleich Bewegung und soziale Kontakte verknüpfen.

Digitale Helfer für den Alltag

Ein Stand des Falkenseer Seniorenbeirates versucht außerdem, die Besucher für Digitalgeräte im Alltag zu begeistern. Am Stand liegen Sprachassistenten wie Alexa, Tablet-Computer oder Klingeln mit eingebauter Kamera aus, über die sich die Besucher informieren können. Das Interesse der Besucher an den digitalen Helfern schwankt jedoch stark, erzählt Holger Peetz, der den Falkenseer Seniorenbeirat am Stand mit seinem Technik-Know-how unterstützt. Beispielsweise für sehbehinderte oder körperlich eingeschränkte Senioren können Sprachassistenten durchaus sinnvoll sein, um mit dem passenden Zubehör beispielsweise das Licht oder den Fernseher unkompliziert an- und auszuschalten, erzählt er.

Verbraucherzentrale klärt über Betrugsmaschen auf

Einen Steinwurf vom Technikstand entfernt hat sich die Verbraucherzentrale Brandenburg mit ihrer mobilen Beratungsstelle aufgebaut. Die Mitarbeiter beraten die Senioren vor allem bei Verträgen im Energiebereich oder bei plötzlichen Zusatzzahlungen, die Strom- und Gasanbieter verlangen. Auch die Präventionsberatung für betrügerische Maschen sind Teil des Angebots. Die typische Enkeltrick-Betrugsmasche sei momentan zwar etwas rückläufig, erklärt Oliver Sydow. Allerdings gebe es immer wieder neue Maschen, um an das Geld der Rentner zu kommen. Gefälschte Inkassoschreiben und sogar erfundene Rechnungen von Erotik-Hotlines seien der Verbraucherzentrale aktuell gemeldet worden, berichtet Beratungsstellenleiterin Sabine Weiß.

Neben den Informationsangeboten finden sich zahlreiche Verkaufsstände, die Kuchen, Bekleidung oder Getränke anbieten. Einnahmen aus Verkäufen und Spenden sollen in die Unterstützung von geflüchteten Senioren aus der Ukraine fließen, von denen es etwa 130 im Havelland gibt, weiß Ulf Hoffmeyer-Zlotnik. So will man die Senioren bei Alltagsproblemen wie dem Kauf von Rollatoren unterstützen.

Von Max Braun

 


10.06.2022

Die Eröffnungsveransatltung der 28. Brandenburgischen Seniorenwoche am 11.06.2022 in Falkensee von 11-13 Uhr, kann unter folgendem Link via Livestream verfolgt werden:

Eröffnungsveranstaltung der 28. Brandenburgischen Seniorenwoche


18.05.2022

Wie weiter mit der Pflege?

Die Pflege liegt schon seit geraumer Zeit am Boden und zwingt Mitarbeitende dazu, teilweise Übermenschliches zu leisten und ihre psychischen und physischen Grenzen zu überschreiten. Insbesondere seit Corona ist das Pflegepersonal gebeutelt. Wurden sie noch vor einem Jahr für ihren Einsatz hoch gelobt und mit 1000,00 € Coronaprämie belohnt, so lässt man sie jetzt allein und setzt sie durch die befristete einrichtungsbezogene Impfpflicht unter einen enormen Druck. Es muss endlich Schluss damit gemacht werden, dass aufgrund dessen immer mehr Fachkräfte der Pflege unwiderruflich den Rücken kehren.  Die Pflege wird von der Politik schon seit Jahren in Stich gelassen und das hat zu der Situation geführt, in der wir uns heute befinden. Gesundheitsberufe müssen attraktiver gestaltet werden. Stattdessen wird aber der Pflegeschlüssel zu Lasten der Leistung geschröpft. Und nun wird mit der einrichtungsbezogenen Impfpflicht die Pflege an den Rand des Zusammenbruchs getrieben. Unter den aktuellen Bedingungen ist der Versorgungsauftrag für die dem Pflegepersonal anvertrauten Menschen nicht mehr in vollem Umfang erfüllbar.     Machen wir uns deshalb stark für eine Pflege mit Herz und fordern wir Rahmenbedingungen von der Gesetzgebung ein, die der Pflege und dem Gesundheitswesen eine Zukunft geben und die die Arbeit, der in der Pflege Tätigen endlich angemessen würdigt und honoriert.

Renate Schneider                                                                 Wolfgang Puschmann

Seniorenbeirat Bradnenburg a.d.H.                                Vorsitzender SRLB e.V.


04.05.2022

Der Seniorenrat des Landes Brandenburg e.V. unterstützt und befürwortet die Petition an den Bundestag der Bundesarbeitsgemeinschaft der Landesseniorenvertretungen sowie das Statement des Seniorenbeirates Großbeeren:

Petition an Bundestag

Statement Großbeeren


11.04.2022

Die 28.Brandenburgische Seniorenwoche findet im Zeitraum vom 12. Juni -19.06.2022 statt.

 

Das Motto lautet:   „Für ein lebenswertes Brandenburg – solidarisch, aktiv, 

                        mitbestimmend, für alle Generationen“

 

Die Eröffnungsveranstaltung findet am 11. Juni 2022 in Falkensee statt.

 

Schirmherr der Brandenburgischen Seniorenwoche ist Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke.


11.04.2022 Der Seniorenrat des Landes Brandenburg unterstützt und befürwortet mit Nachdruck die Stellungnahmen der BASGO und dem Seniorenbeirat der Stadt Ludwigsfelde.

Stellungnahme BAGSO PM_Bundesregierung schliesst Aeltere von Entlastungsmassnahmen aus

 

Stellungnahme des Seniorenbeirates Ludwigsfelde:

Der Seniorenbeirat der Stadt Ludwigsfelde hat die Pressemitteilung der BAGSO sowie das Statement des Vorsitzenden des Kreisseniorenbeirats und der Behinderten-und Seniorenbeauftragten des Landkreises Teltow-Fläming zu den geplanten Energie-Entlastungsmaßnahmen der Bundesregierung zur Kenntnis genommen und unterstützt mit Nachdruck die Kritik daran, dass Rentner*innen bei den Entlastungsmaßnahmen nicht berücksichtigt werden.
Einer Pressemitteilung (MAZ vom21.02.22, S. 8) war zu entnehmen, dass fast jeder zweite Brandenburger Rentner mit mindestens 40 Beitragsjahren eine monatliche Rente von weniger als 1200,- € erhält. Auch nach 45 Beitragsjahren liege bei etwa jedem Dritten die Rente unter dieser Grenze. Bei steigenden Lebenshaltungskosten, (sehr) hoher Inflation und enorm steigenden Heiz- und Energiekosten ist diesen Menschen nicht zu erklären, warum sie von den (ohnehin nicht ausreichenden) Einmalzahlungen ausgenommen werden sollen (während Berufstätige unabhängig von der Höhe ihres Einkommens entlastet werden).
Die angekündigte Rentenerhöhung darf unserer Meinung nach nicht als Argument für die aktuell ausbleibende Einmalzahlung für Rentner*innen herangezogen werden, weil eine Rentenerhöhung auf Grund der weiter steigenden Lebenshaltungskosten notwendig ist, um  wachsender Altersarmut  entgegen zu wirken.
Wir unterstützen die Feststellung der BAGSO, dass die geplanten Entlastungsmaßnahmen der Bundesregierung nicht ausreichen und wir unterstützen den Appell der Seniorenbeauftragten sowie des Vorsitzenden des Kreisseniorenbeirats Teltow-Flaeming an die politischen und staatlichen Kräfte, bei der Planung von Maßnahmen die Belange der Älteren und Alten in unserer Gesellschaft nicht zu vergessen.
Dr. Vera Paul
Vorsitzende Seniorenbeirat Ludwigsfelde
Dietmar Lohrberg
Kiez-Treff-Lu-West
Heidi Hübner
Akademie 2. Lebenshälfte Ludwigsfelde

02.10.2021 Festveranstaltung zur 27. Brandenburgischen Seniorenwoche

Ministerpräsident Woidke hat in Lübben (Spreewald) die 27. Brandenburgische Seniorenwoche unter dem Motto „Für ein lebenswertes Brandenburg – solidarisch, aktiv, mitbestimmend, für alle Generationen“ eröffnet und dankte den ehrenamtlichen Seniorinnen und Senioren für ihren Einsatz.  Die 27. Brandenburgische Seniorenwoche geht noch bis 10.10.2021.

(Foto: Wolfgang Luplow, AWO)

Pressemitteilung Berlin.de:

27. Brandenburgische Seniorenwoche

 

Pressemitteilung RBB:

27. Brandenburgische Seniorenwoche

 

Pressemitteilung Märkischen Allgemeinen Zeitung:

27. Brandenburgische Seniorenwoche

 

 

 

 


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