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Kreisseniorenbeirat Havelland fordert Unterstützung für die Grundsteuererklärung

Der Havelländische Kreisseniorenbeirat begrüßt die Verlängerung der Abgabefrist für die Grundsteuererklärung fordert jedoch dringend hierbei eine Unterstützung besonders für die älteren Mitbürger/innen im ländlichen Raum

„Positiv ist es, dass der Abgabetermin für Grundsteuererklärung erst einmal um drei Monate bis zum 31.01.23 verlängert wurde, dieses reicht jedoch bei Weitem nicht aus.“ stellte der Vorsitzende des KSBr –HVL Ulf Hoffmeyer-Zlotnik fest, nachdem auf der Septembersitzung beschlossen worden war, dass versucht werden soll, Druck auf die Landesfinanzbehörden zu machen, um eine Unterstützung – insbesondere für die vielen älteren Grundstücksbesitzer/innen im ländlichen Raum – beim Ausfüllen der Formulare zu organisieren. „Der Verweis auf Steuerberater/innen hilft hier überhaupt nicht, da sie einerseits im ländlichen Raum nicht vorhanden, andererseits jedoch schon häufig bereits sehr ausgelastet sind. Auch die hierfür benötigten zusätzlichen Kosten von € 250,- bis € 350,- sind in der derzeitigen Krise oft nicht aufzubringen.“ fährt der KSBr-Vorsitzende fort. Andere Berater/innen z.B. aus den Sozialbereichen weigern sich häufig, eine Hilfestellung zu geben, da sie nicht bereit sind, hierfür ein Haftungsrisiko zu tragen.

 

Der Kreisseniorenbeirat fordert daher die Finanzbehörden auf Kreis- und Landesebene auf: dafür Sorge zu tragen, dass in allen Ämtern und Gemeinden analoge Meldebögen zur Grundsteuererklärung bereit liegen, die Erklärung um ein weiteres (juristisch abgeprüftes) Formular mit folgendem Inhalt zu ergänzen: „Bei Erstellung dieses Formular hat ….  geholfen, eine Garantie für die Richtigkeit der Angaben wird jedoch nicht übernommen.“ die Ämter und Gemeinden dazu aufzufordern, die aktuellen Bodenrichtwerte für alle Grundstückseigentümer/innen bekannt zu geben. Der Kreisseniorenbeirat weist ausdrücklich darauf hin, dass im Achten Altersbericht des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend festgestellt wird: „In der Gruppe der älteren Menschen ist ein deutlich größerer Anteil von der Teilhabe und den Möglichkeiten digitaler Technologien ausgeschlossen als in anderen Altersgruppen.“ Dieses wird im ländlichen Raum häufig noch problematischer, daher muss bei dieser grundlegenden Reform des Grundsteuergesetzes auch berücksichtigt werden, wie eine individuelle Beratung und Unterstützung der älteren Menschen hier stattfinden kann.

 

Mit den besten Wünschen

gez. Ulf Hoffmeyer-Zlotnik

 

Der Seniorenrat des Landes Brandenburg e.V. unterstützt und befürwortet die Presseerklärung des Kreisseniorenbeirat Havelland.

Weitere Informationen

Veröffentlichung

Di, 25. Oktober 2022

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