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Wissen und Erfahren

NEWSLETTER für Brandenburgische Seniorenbeiräte
Ausgabe 1. Quartal 2020
Liebe Leser*innen,
wir freuen uns, den Seniorenbeiräten auch in diesem Jahr pro Quartal einen Newsletter präsentieren zu können. In unserer ersten Ausgabe können wir leider nicht über Aktionen, Veranstaltungen und Treffen berichten. Denn auch Brandenburg kämpft sich durch die Corona-Krise. Senior*innen und auch ihre Beiräte kommunizieren jetzt lieber von zuhause. Wir haben für Sie viele Informationen zusammengetragen, die Sie als Orientierung nutzen können.
Es bleibt dabei: Wenn Sie selbst einen Beitrag über Ihren Seniorenbeirat veröffentlichen wollen, schreiben Sie uns eine E-Mail an newsletterSR@lebenshaelfte.de.
Dieser Newsletter hat bereits 95 Abonnenten*innen. Natürlich wollen wir noch mehr Senior*innen erreichen. Erzählen Sie deshalb gern von diesem neuen Arbeitsinstrument –vorerst natürlich nur online :) .
Ihr Redaktionsteam
Aus den
Seniorenbeiräten
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Seniorenwoche verschoben
Wenn Sie selbst einen Beitrag für Ihren Seniorenbeirat veröffentlichen wollen, schreiben Sie uns unter newsletterSR@lebenshaelfte.de.
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Aktuelle Meldungen

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Aus den Seniorenbeiräten

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Wissenswertes

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Aktuelle Meldungen

Corona: Leben schützen – Zusammenhalt stärken

Verantwortliche aus Politik und Gesundheitswesen weisen immer wieder auf die Gefahren für Ältere hin
Das Corona-Virus mit dem Namen COVID-19 ist für ältere Menschen und für Personen mit Vorerkrankungen besonders gefährlich. Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko einer schweren Erkrankung. Wenn ein höheres Alter und eine bestehende Grunderkrankung zusammenkommen, ist die Gefahr besonders hoch. Gerade in Pflegeeinrichtungen ist der Schutz von Menschen deshalb besonders wichtig.
Aeltere_mit_Mundschutz
In einer Presseerklärung mahnt Bundesseniorenministerin Dr. Franziska Giffey: „Ältere Menschen, Menschen mit Vorerkrankungen und ihre Familien sollten ihre Gewohnheiten jetzt überdenken. Sie sollten Einschränkungen in Kauf nehmen, um ihre Gesundheit zu schützen. Dazu gehört, sich für eine Zeit aus dem öffentlichen Leben soweit es geht zurückzuziehen, unbedingt persönlichen Abstand von mindestens zwei Metern zu halten, Freizeitveranstaltungen nicht zu besuchen, den öffentlichen Personennahverkehr zu meiden und auch private Kontakte soweit wie möglich zu reduzieren. Telefon, Handy und Internet helfen, in Kontakt zu bleiben. Familiäre und nachbarschaftliche Unterstützungsangebote, zum Beispiel beim Einkaufen, sind hilfreich und wichtig.“
So können sich ältere Menschen schützen:
  • Reduzieren Sie soziale Kontakte auch zu Gleichaltrigen. Das Virus kann auch zwischen älteren Menschen übertragen werden.
  • Meiden Sie derzeit jeden direkten Kontakt zu Ihren Enkelkindern. Beteiligen Sie sich möglichst nicht an der Betreuung.
  • Gehen Sie nicht in Arztpraxen. Rufen Sie im Bedarfsfall dort an und fragen Sie, wie Sie sich verhalten sollen. Gehen Sie nicht in Apotheken. Bestellen Sie benötigte Arzneimittel per Telefon und lassen Sie sich diese liefern. Nehmen Sie Hilfe aus Familie oder Nachbarschaft an. Nehmen Sie Bring- und Lieferangebote an: durch Familie und Nachbarn, durch Supermärkte.
  • Halten Sie ihre sozialen Kontakte über Telefon oder Skype aufrecht. Begrenzen Sie die Zahl der Personen, die in Ihre Wohnung kommen auf ein Minimum. Nutzen Sie das schöne Wetter zum Spazierengehen. Das stärkt Ihre Abwehrkräfte. Halten Sie auch dabei mindestens zwei Meter Abstand, wenn Sie Bekannte treffen.
Auch die BAGSO – die Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen begrüßt alle, angesichts der Corona-Pandemie ergriffenen Maßnahmen zum Schutz von Menschenleben. Als Interessenvertretung der älteren Generationen hat sie Empfehlungen vorgelegt, die den Gesundheitsschutz, die Versorgung und die soziale Situation älterer Menschen in der aktuellen Lage verbessern können.
Hier können Sie noch einmal nachlesen:
Pressemitteilungen der BAGSO
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Hier finden Sie alle Verordnungen und Allgemeinverfügungen des Landes Brandenburg

Auf den Seiten unserer Landesministerien erhalten Sie in diesen Tagen eine Reihe von Informationen. Zuständig ist hier vor allem das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg (MSGIV). Zusätzlich gibt es unter https://kkm.brandenburg.de/kkm/de/start/ aktuelle Meldungen des Koordinierungszentrums Krisenmanagement in Brandenburg.

In diesen Tagen gelten Regeln, die von der Landesregierung per Verordnung und Allgemeinverfügung erlassen wurden. Bisher gab es außerdem eine Reihe von Anpassungen.
Abstand_halten
Abstand halten! Zurzeit mindestens
1,5 m zwischen zwei Menschen,
die nicht zum Haushalt gehören
Für eine gute Übersicht haben wir Ihnen die aktuellsten Dokumente zusammengestellt:
Alle Informationen und viele Hinweise finden Sie auch auf der Webseite des Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg (MSGIV)
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Plenarsitzung: Regierungserklärung und Debatte zu Corona – Beschlussfähigkeit des Landtages – Nachtragshaushalt 2020

Auszüge aus der Pressemitteilung des Landtages vom 1. April 2020:
Auf der Tagesordnung standen die Regierungserklärung des Ministerpräsidenten sowie eine Aussprache zur Corona-Pandemie und deren Folgen für das Land.
Der Landtag schuf anschließend die Grundlage dafür, in außergewöhnlichen Notlagen beschlussfähig zu bleiben. Bislang war der Landtag beschlussfähig wenn mehr als die Hälfte der Mitglieder – also mindestens 45 Abgeordnete – anwesend sind. Das Plenum votierte bei einigen Gegenstimmen mehrheitlich für eine neue Regelung. Diese ermöglicht, dass der Landtag künftig im Falle einer außergewöhnlichen Notlage Beschlüsse fassen kann, wenn mindestens 23 Abgeordnete anwesend sind und diese die Stärke der Fraktionen im Plenum abbilden.
Eine außergewöhnliche Notlage liegt laut der neuen Regelung vor, wenn eine nicht unerhebliche Anzahl der Abgeordneten aufgrund einer außergewöhnlichen Lage (Pandemien, Naturkatastrophen, Eintritt des Verteidigungsfalls) daran gehindert ist, an der Sitzung persönlich teilzunehmen. Die Geschäftsordnung kann durch die reduzierte Besetzung des Landtages nicht geändert werden. Die Regelung soll mit Ablauf des 30. Juni 2020 wieder außer Kraft treten.
Das Plenum stimmte zudem für einen Entschließungsantrag, wonach in der Geschäftsordnung auch die telefonische, schriftliche oder elektronische Stimmabgabe von Abgeordneten im Präsidium ermöglicht werden soll. Ebenso sollen digitale Ausschusssitzungen sowie eine Vertretungsregelung möglich sein.
Anschließend stellte der Landtag fest, dass eine außergewöhnliche Notsituation vorliegt, die ein Abweichen von der „Schuldenbremse“ erlaubt. Dies war Voraussetzung für den angestrebten Rettungsschirm zur Bekämpfung der Corona-Pandemie und deren Folgen sowie für das Nachtragshaushaltsgesetz 2020. In der Schlussabstimmung über den Gesetzentwurf votierten die Abgeordneten einstimmig für den insgesamt etwa 15,2 Milliarden Euro umfassenden Nachtragshaushalt. Die Fraktion DIE LINKE und die BVB / FREIE WÄHLER Fraktion enthielten sich.
Landtagspräsidentin Prof. Dr. Ulrike Liedtke hatte vor Eintritt in die Tagesordnung angemahnt, in der aktuellen Notsituation „dafür zu sorgen, dass demokratische Prozesse und Strukturen trotzdem verlässlich funktionieren“. Zudem betonte sie, es verdiene Hochachtung, wie die Brandenburgerinnen und Brandenburger die derzeitigen, außergewöhnlichen Herausforderungen meisterten.“
Quelle: Landtag Brandenburg, Potsdam, 1. April 2020
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Nachbarschaftshilfe in der Krise

Ältere Menschen sollen aktuell vor allem zuhause bleiben und sich Hilfe und Unterstützung bei ihren Kindern und Freunden organisieren. Viele merken nun, dass sie in zahlreichen Lebensbereichen weitere Unterstützung brauchen. Dies sind beispielsweise Einkäufe und Botengänge. Ebenso oft wünschen sie sich Gespräche, Austausch und Abwechslung. Der Besuch per Telefon wird zum Renner.
Bringdienst
Bild: Bringdienst
In den vergangenen Wochen zeigte sich, dass Hilfe am effektivsten ist, wenn sie kleinräumig, im Quartier oder von gewohnten Ansprechpartner*innen in Vereinen angeboten wird. In vielen Kommunen sind kompetente Stellen und lang bewährte Strukturen aktiv: Freiwilligenagenturen und Anlaufstellen für Ehrenamt, Bildungseinrichtungen in den Kommunen, Vereine vor Ort, Wohlfahrtsträger und Kirchengemeinden. Seniorenbeiräte können hier vermitteln.
Gelebte Hilfe in Brandenburg:
  • Potsdam: Lieferdienst für Restaurants und Geschäfte
    Über den Onlineshop www.potsdamliefert.de bringen Restaurants und Geschäfte ihre Waren bis an die Haustür.
  • Werder: Nachbarn helfen statt meckern
    Die Stadt Werder hat das Werderaner Maerker-Portal, das eigentlich zum Melden von Ärgernissen entstanden ist, in eine Nachbarschaftsplattform umfunktioniert.
  • Brandenburg an der Havel: Einkaufshilfe via facebook
    Tabea Seeger hat die Facebook-Gruppe „Quarantänehilfe Brandenburg an der Havel“ gegründet.
  • Jüterbog: Einkaufshilfe von Geflüchteten
    6 junge Geflüchtete organisieren zusammen mit dem Verein für soziale Selbstverteidigung eine Einkaufshilfe.
  • Luckenwalde/Dahme: Unterstützung für Ältere und Kranke
    Dahmenser*innen haben die „Dahmer Nachbarschaftshilfe“ ins Leben gerufen.
  • Neuruppin: Schauspielerin bietet Einkaufsservice an
    Aufbau eines Einkaufsservices für Menschen aus Risikogruppen.
  • Prignitz: Sorgentelefon für Einsatzkräfte
    In der Prignitz hat die Notfallseelsorge ihr Angebot um eine Telefonseelsorge erweitert.
  • Birkenwerder: Apothekengang für Senioren
    In Birkenwerder hilft die Freiwilligenagentur Senioren beim Einkaufen und Abholen von Medikamenten.
  • Eberswalde: Lastenradinitiative & Nachbarschaftshilfe mit der Akademie 2. Lebenshälfte
    Die Lastenradinitiative mit Helfer*innen und die Akademie 2. Lebenshälfte bilden ein Netzwerk für Einkauf und Besorgungen – insbesondere ältere Menschen.
  • Heidesee: Tiere bekommen ein Asyl
    Freiwillige nehmen die Tiere des Jugenderholungszentrums Kiez vorübergehend auf.
Möchten Sie eigene Initiativen vorstellen oder sich informieren? ehrenamt-in-brandenburg.de
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Aus den Seniorenbeiräten

27. Brandenburgische Seniorenwoche verschoben

Hier veröffentlichen wir die E-Mail des SRLB e.V an seine Mitglieder:

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir sind seit einigen Tagen im Kontakt mit dem Ministerium und teilen Ihnen folgende Entscheidung mit: Die aktuelle Situation um die Corona-Epidemie veranlasst den Seniorenrat des Landes Brandenburg, in Abstimmung mit dem Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz, die diesjährige 27. Brandenburgische Seniorenwoche in den Herbst des Jahres zu verschieben.

Seniorinnen und Senioren gehören ab einem fortgeschrittenen Alter zur Risikogruppe –unabhängig davon, ob Vorerkrankungen vorliegen. Auch wenn die Seniorenwoche bisher „erst“ für den Juni geplant war, wäre es unverantwortlich, mit den Planungen und Vorbereitungen der Veranstaltungen zur Seniorenwoche zu beginnen bzw. sie fortzuführen. Denn auch in dieser Phase sind viele Kommunikationsstränge mit persönlichen Kontakten erforderlich.

Lassen Sie uns die Entwicklungen der nächsten Wochen und Monate abwarten. Wir sind guten Mutes, dass wir die 27. Brandenburgische Seniorenwoche im Herbst nachholen können.
Bleiben Sie achtsam.


Mit freundlichen Grüßen
Der Vorstand des SRLB e.V.

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Brieselang: Hilfe bündeln – Seniorenbeirat vermittelt Kontakte

Die Märkische Oderzeitung berichtete am 18. März 2020, dass auch der Seniorenbeirat der Gemeinde Brieselang in Zeiten der Corona-Krise ein Zeichen setzen möchte.
„In den vergangenen Tagen gab es vermehrt Hilfsangebote, was wir überaus begrüßen und wirklich toll finden. Manche haben uns direkt erreicht, andere werden über die sozialen Medien angeboten. Wir möchten diese gerne bündeln und an Hilfesuchende weiterleiten. Es geht uns um eine Kontaktvermittlung und das insbesondere für Seniorinnen und Senioren", betont Manuela Wolke, Vorsitzende des Seniorenbeirats.
Natürlich können sich auch alle weiteren Einwohnerinnen und Einwohner gerne an den Seniorenbeirat wenden. „Was wir nicht leisten können ist – verständlicherweise – eine direkte Hilfe durch die Mitglieder des Seniorenbeirates", sagte Manuela Wolke weiter.
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Manuela Wolke ist Vorsitzende des Seniorenbeirates Brieselang.
© Foto: Gemeinde Brieselang


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Wolfgang Kroll hofft auf mehr Seniorenbeiräte in Potsdam-Mittelmark

Seit 23 Jahren ist Wolfgang Kroll für die Senioren in Langerwisch da. Seit acht Jahren ist er sogar Vorsitzender des Kreisseniorenrates in Potsdam-Mittelmark. In den 19 Kommunen gibt es zehn Seniorenbeiräte. Zu wenig, findet Wolfgang Kroll, der nicht müde wird, für die Gründung weiterer Seniorenbeiräte zu werben. Die Vorteile liegen für ihn auf der Hand: Die Senior*innen haben über die Beiräte die Möglichkeit, bei Entscheidungen vor Ort mitzureden und auch selbst Vorschläge für eine seniorenfreundliche Kommunalpolitik zu machen.
Wolfgang Kroll vermutet, dass die Arbeit in einem Seniorenbeirat viele abschreckt, weil sie dahinter „politischen Kram“ vermuten. Auf lokaler Ebene direkt in den Gemeinden sei das allerdings nicht zu erwarten. Hier überwiegt das Sachliche – das, was die Lebensqualität von Senior*innen vor Ort erhöht. Niemand sieht die Welt der Senior*innen besser als sie selbst. Deshalb ist es für Wolfgang Kroll so wichtig, sich mit Hinweisen und Ideen einzubringen, aber auch Vorschläge aus der Gemeindevertretersitzung auf ihre Senior*innen-Tauglichkeit zu prüfen.
Die schon existierenden Seniorenbeiräte in Potsdam-Mittelmark treffen sich meistens vor den Gemeindevertretersitzungen und tagen öffentlich. Wenn sich die Senior*innen in ihrer Gemeinde in einem Seniorenbeirat organisieren, können sie ganz anders auf Entscheidungsträger zugehen. In Michendorf hat die Gemeinde auf Vorschlag des Seniorenbeirates zum Beispiel das Ortsbild mit Ruhebänken aufgewertet und später sogar Fitnessgeräte für Senior*innen aufgestellt. Es lohnt sich. Da ist sich Wolfgang Kroll ganz sicher.
Wer in Potsdam-Mittelmark einen Seniorenbeirat gründen möchte, meldet sich bitte bei Wolfgang Kroll unter 033205-44 318.
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Neues vom Brandenburger Seniorenbeauftragten

Brandenburg bekommt einen Seniorenbeauftragten, wie im Koalitionsvertrag festgeschrieben. Bereits im Gespräch des Vorstandes mit der Sozialministerin Frau Ursula Nonnemacher am 16.01.2020 informierte diese darüber, dass von ihrem Ministerium eine Stellenausschreibung vorbereitet würde. Nach einer Vorauswahl sind nun Gespräche geplant, die aber erst einmal verschoben wurden, weil eine Teilnahme von 8 Personen geplant war. Diese werden aber nach Aufhebung der Beschränkungen zügig vorangebracht.

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Wissenswertes

Kind, ruf mich doch einfach öfter an!

Ministerin Nonnemacher:
Bleiben Sie auch in Corona-Zeiten in Kontakt – zum Beispiel per Telefon, Brief oder E-Mail
„Damit sich das Corona-Virus nicht so schnell verbreitet, sind alle Menschen aufgerufen, zu Hause zu bleiben und direkte Begegnungen zu vermeiden. „Die notwendigen Maßnahmen zum Schutz vor Infektionen bedeuten aber nicht, dass wir jetzt auf sämtliche Kontakte verzichten müssen. Besonders ältere Menschen fühlen sich in dieser Situation einsam und verlassen. Sie möchten erfahren, was ihre Mitmenschen machen oder wie es ihrer Familie geht. Sie vermissen den persönlichen Austausch.
Post
Bild: Post von den Enkeln
Deshalb mein herzlicher Appell: Wir alle sollten jetzt häufiger zum Telefon greifen und den Kontakt zur Familie, zu Bekannten, Freunden und Menschen aus der Nachbarschaft aufrecht halten. Nie war es leichter, sich zu vernetzen, per Handy, E-Mail oder Skype. Und Oma und Opa freuen sich riesig, wenn die Enkelkinder ihnen mal wieder Briefe schreiben.“
Hier können Sie die vollständige Pressemitteilung vom 28. März lesen:
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Digital-Kompass eröffnet neues Themenquartal: Alles rund ums Geld

Im Internet einkaufen, online Rechnungen bezahlen, über Internet-Kleinanzeigen Hausrat verkaufen oder sich gegen Risiken im Internet versichern: Auch bei finanziellen Angelegenheiten können digitale Dienste den Alltag älterer Menschen sehr erleichtern. Beim Online-Shopping können sie von zu Hause aus und unabhängig von Öffnungszeiten nach Angeboten stöbern, Preise vergleichen und sich die Ware nach Hause liefern lassen. Und wenn die nächste Bankfiliale schließt, sind Online-Überweisungen eine gute Alternative.
Obwohl die Vorteile für ältere Menschen überwiegen, sind gerade sie oft sehr unsicher. Daher befasst sich der Digital-Kompass von April bis Juni 2020 mit verschiedenen Fragen „Rund ums Geld“. In Online-Vorträgen kommen Expertinnen und Experten zu Wort und veröffentlichen Lern- und Lehrmaterialien rund ums Geld.
Moderne-Zeiten
Bild: Moderne Zeiten,
bezahlen mit dem Smartphone
Handreichungen und Anleitungen finden Sie unter digital-kompass.de.
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Weltaltenkonvention: Die Rechte älterer Menschen weltweit stärken

Die BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen fordert die Bundesregierung und die internationale Staatengemeinschaft dazu auf, die nächsten Schritte zur Verabschiedung einer Konvention zur Stärkung der Rechte Älterer einzuleiten. In einer Stellungnahme heißt es, eine Weltaltenkonvention der Vereinten Nationen müsse die universellen Menschenrechte aus der Perspektive älterer Menschen konkretisieren. Ziel ist es, den rechtlichen Schutz Älterer weltweit zu stärken und damit ihre Teilhabemöglichkeiten, ihre soziale Lage und ihren Schutz in verletzlichen Lebensphasen zu verbessern.
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