Sie sind hier:/Verleihung der „Ehrenurkunde des Seniorenrates des Landes Brandenburg e.V.“ an zehn Seniorinnen und Senioren sowie eine Gruppe für hervorragende ehrenamtliche Seniorenarbeit Verdienste um die Seniorenarbeit
Verleihung der „Ehrenurkunde des Seniorenrates des Landes Brandenburg e.V.“ an zehn Seniorinnen und Senioren sowie eine Gruppe für hervorragende ehrenamtliche Seniorenarbeit Verdienste um die Seniorenarbeit2017-05-18T08:12:47+00:00

06.06.2015 – Verleihung der „Ehrenurkunde des Seniorenrates des Landes Brandenburg e.V.“ an zehn Seniorinnen und Senioren sowie eine Gruppe für hervorragende ehrenamtliche Seniorenarbeit Verdienste um die Seniorenarbeit

Der „Tag der ehrenamtlichen Seniorenarbeit“ wurde in diesem Jahr zum 20. Mal begangen. Auf der Eröffnungsveranstaltung der 22. Brandenburgischen Seniorenwoche am 06. Juni 2015 in Eberswalde überreichten der Minister für Bildung, Jugend und Sport, Günter Baaske, in Vertretung des Ministerpräsidenten und die Vorsitzende des SRLB, Prof. Dr. Sieglinde Heppener an zehn Seniorinnen und Senioren sowie eine Gruppe die Ehrenurkunden.

2015 wurden ausgezeichnet:

Renate Bossack, Guben

Renate Bossack ist Mitglied der Arbeiterwohlfahrt und Vorsitzende des Ortsvereins der AWO in Guben. Seit 1996 vertritt sie deren Mitglieder im Seniorenbeirat der Stadt Guben. In der Arbeitsgruppe BSW des Seniorenbeirats leistet sie als Beisitzerin des Seniorenbeirats im Bereich „zentrale Festveranstaltungen“ eine hervorragende organisierende und koordinierende Arbeit.
Gemeinsam mit der Gubener Wohnungsbaugenossenschaft hob sie das alljährliche Gubener Park-Fest aus der Wiege. Auch die Wiederbelebung des Gubener Gesundheitstages geht auf ihre Initiative zurück. Hervorzuheben ist, dass auch die gemeinsam durchgeführten generationsübergreifenden Projekte mit der Gubener Diesterweg-Schule und dem KJFZ (Kinder- und Jugend Freizeitzentrum) in Guben ihre Handschrift tragen.

Karla Heinze, Schwedt

Karla Heinze organisierte den 2006 gegründeten Seniorenverein der Leipa Georg Leinfelder GmbH, dessen Vorsitzende sie immer noch ist. Mit viel Engagement und Leidenschaft kontaktierte sie ehemalige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den Bereichen Produktion, Technik, Verwaltung und bündelte alle Vorstellungen und Ideen zur gemeinsamen Vereinsarbeit. Der Verein hat heute 124 Mitglieder im Alter von 61 bis 87 Jahren. Er unterstützt aus dem Berufsleben ausscheidende Mitarbeiter bei einer sinnvollen, aktiven Lebensgestaltung. Karla Heinze kümmert sich um Mitglieder, die allein leben und Hilfe brauchen und sorgt für Glückwünsche zu persönlichen Jubiläen. Sie organisiert Veranstaltungen und Kurzfahrten und achtet strikt darauf, dass möglichst viele Mitglieder –  auch weniger bemittelte, gesundheitlich beeinträchtigte sowie hochbetagte Mitglieder – an Veranstaltungen teilnehmen können.

Lisa Hölzer, Frankfurt/Oder

Lisa Hölzer ist seit Anfang der neunziger Jahre ehrenamtlich tätig und hat mit ihrem langjährigen Wirken einen bleibenden Beitrag zur Seniorenarbeit geleistet. Besondere Aufmerksamkeit widmet sie dem Frankfurter Pflegestützpunkt, seiner Wirksamkeit im Pflegebereich und der Umsetzung des Pflegeausrichtungsgesetzes in der Stadt.
Sie ist seit 20 Jahren Vorsitzende der AG Senioren der Partei DIE LINKE. Im Seniorenbeirat der Stadt Frankfurt (Oder) befördert sie seine weitere Entwicklung vor allem unter den Bedingungen der Aufnahme des Seniorenbeirates in die Hauptsatzung der Stadt Frankfurt/Oder.
Wenn die Deutsch-Polnische Seniorenakademie Frankfurt/Oder–Slubice heute auf mehr als 15 Jahre erfolgreicher Arbeit zurückblicken kann, so verdankt sie das auch der Unterstützung von Lisa Hölzer.

Peter Kikow, Marienwerder

Peter  Kikow leistet seit 1998 ehrenamtliche Seniorenarbeit. Im engen Kontakt mit dem Bürgermeister und der Verwaltung hat er als langjähriger Vorsitzender des Seniorenbeirats der Stadt Eberswalde dazu beigetragen, die Anliegen der älteren Generation in der Stadtpolitik geltend zu machen. Dank seiner Hartnäckigkeit ist der Seniorenbeirat der Stadt Eberswalde in der Hauptsatzung der Stadt verankert. Peter Kikow ist zudem langjähriges Mitglied des Seniorenbeirats des Landkreises Barnim. Mit seinen großen Erfahrungen in der Seniorenpolitik hat er großen Anteil daran, dass neue Grundsätze der Seniorenpolitik für den Landkreis Barnim erarbeitet wurden, die nun dem Kreistag zur Beschlussfassung vorliegen. Peter Kikow vertritt den Kreisseniorenbeirat Barnim im Seniorenrat des Landes Brandenburg und ist Mitglied des Vorstandes.

Rosemarie Müller, Blankenfelde-Mahlow

Rosemarie Müller leistet seit sieben Jahren als Seniorenbeauftragte der Gemeinde Blankenfelde-Mahlow, als Mitglied des Seniorenbeirates des Landkreises Teltow-Fläming und nicht zuletzt als Mitglied der Gemeindevertretung eine überaus aktive ehrenamtliche und auch fordernde Arbeit. Ideenreich und mit Energie gelingt es ihr, Menschen zu begeistern und Zusammenarbeit zu organisieren. Unter ihrer Leitung wurde ein Arbeitskreis Senioren in fünf Ortsteilen gegründet, der jährlich gut besuchte Veranstaltungen organisiert. Auch für ihre Initiative „Helfende Hände“ fand sie viele „Helfende“ so für eine Fahrradwerkstatt, für Fahrten zu Ärzten, für kleinere Reparaturen im Haushalt und Hilfe bei Einkäufen. Auch die von ihr vor sechs Jahren gegründete Seniorenakademie findet regen Zuspruch. Von Oktober bis Mai bieten anerkannte Referenten Vorträge zu vielen Wissensgebieten an. Rosemarie Müller ist Mitglied des Seniorenchors von Blankenfelde, der vor vier Jahren auf ihre Initiative gegründet wurde.

Manfred Müller, Senftenberg

Manfred Müller ist seit Anfang der neunziger Jahre Vorsitzender des Blinden- und Sehbehindertenverband Brandenburg Senftenberg und für Menschen mit Behinderung im Landkreis Oberspreewald-Lausitz ehrenamtlich tätig. Seit 1993 leitet er den Behindertenbeirat des Landkreises. Vorwärtstreibend, mit Freude, Phantasie und Durchsetzungsvermögen streitet er für die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung am Leben der Gemeinschaft. Er fördert den Erfahrungsaustausch und bringt die gemeinsamen Forderungen der Mitglieder des BSVB nach Barrierefreiheit im Wohn- und Sozialraum, Mobilität, Arbeit, Beschäftigung und Freizeit in die Öffentlichkeit. Manfred Müller wird wegen seiner liebevollen, bescheidenen, aufrichtigen und engagierten Art von allen sehr geschätzt. Seit 1961 aktiver Sportler und Teilnehmer an internationalen Meisterschaften war er Vizeweltmeister und mehrfacher Deutscher Meister im Blindenschach. Bis 2011 arbeitete er im Vorstand des SV Senftenberg und war Sektionsleiter Schach. Als Ehrenmitglied des SV trainiert er heute regelmäßig Kinder und Jugendliche verschiedener Schulen der näheren Umgebung.

Heide Peuke, Hoppegarten

Heide Peuke leitet seit 2010 das Haus der Senioren in Neuenhagen, den vor Jahren von den Seniorinnen und Senioren selbst geschaffenen traditionsreichen Treffpunkt. Mit ihrer ehrenamtlichen Arbeit und als Vorsitzende des Fördervereins des Hauses der Senioren sorgt sie Tag für Tag nicht nur für anspruchsvolle abwechslungsreiche Veranstaltungen, gute räumliche Voraussetzungen für die Arbeit von Vereinen und Projekten, sondern vor allem für die Erhaltung eines liebevoll gestalteten Treffpunkts für Alte und Junge. Zugleich nimmt sie regelmäßig an den Sitzungen des Seniorenbeirats von Neuenhagen teil. Die Zusammenarbeit des Fördervereins des Hauses der Senioren mit dem Seniorenbeirat wirkt sich besonders für die Vorbereitung von Veranstaltungen im Rahmen der Brandenburgischen Seniorenwoche sehr positiv aus.

Renate Schneider, Brandenburg an der Havel

Renate Schneider ist langjähriges Vorstandsmitglied des Seniorenbeirats der Stadt Brandenburg an der Havel. Seit drei Jahren führt sie als Vorsitzende dessen erfolgreiche und anspruchsvolle Arbeit fort. Als sachkundige Einwohnerin leistet sie im Kultur- und Bildungsausschuss des Brandenburger Stadtparlaments eine anerkannte erfolgreiche Arbeit. Neben ihrer aufwändigen vielfältigen ehrenamtlichen Arbeit für den Seniorenbeirat ist sie Mitglied des Kuratoriums der Friedrich-Naumann-Stiftung der FDP. Von 2002 bis 2006 war sie zudem als Vorstandsmitglied der Karl-Hamann-Stiftung des Landes Brandenburg tätig.

Edda Schönberg, Oberkrämer

Edda Schönberg ist seit mehr als 15 Jahren Vorstandsmitglied im Heimatverein Vehlefanz und Mitglied des Seniorenbeirats der Gemeinde Oberkrämer. Sie verbindet nicht nur beide Gremien und organisiert z.B. gemeinsame Ausflüge, sondern sie ist für beide eine wichtige Stütze für das Gelingen einer gedeihlichen Arbeit.
Sie unterstützt zudem regelmäßig die Projekttage der Grundschule in Vehlefanz. Sei es im Rahmen der jährlichen Brandenburgischen Seniorenwoche, bei den regelmäßigen Treffen der „Seniorenbeauftragten“ der Ortsteile, den Veranstaltungen in den Ortsteilen sowie den Treffen mit den polnischen Seniorengruppen aus der Partnergemeinde Kotum, Edda Schönberg ist maßgeblich für die kulinarische Versorgung zuständig. Mit ihrer äußerst sachliche Art und ihrer Kompetenz trägt sie viel zu einem kollegialen Miteinander und einer guten Dorfgemeinschaft bei.

Gabriele Wegener, Brieselang

Gabriele Wegener ist seit Gründung Mitglied des Seniorenrats von Brieselang. Ihre Mitwirkung in den verschiedenen Organisationen ist für alle eine Bereicherung und starke Hilfe. Sie ist immer da, wenn sie gebraucht wird. So organisiert sie das jährliche „Weihnachtssingen des Seniorenrats“. Als Sprecherin des Seniorenrats nimmt sie – wie die Hauptsatzung es vorsieht –  zu Seniorenthemen in der Gemeindevertretung und ihren Ausschüssen Stellung. Als Mitglied der „Volkssolidarität“ organisiert sie seit 2006 Veranstaltungen und Reisen. Sie ist Mitglied des Fördervereins der Brieselanger Bibliothek. Ihre körperliche Fitness bewahrt sich Gabriele Wegener in der Brieselanger Gymnastikgruppe. Ebenso unterstützt sie den Kulturverein „Frische Briese“. Gabriele Wegener hatte beruflich mit Filmen zu tun. Heute ist sie während der Berlinale als Kinoleiterin tätig. In dieser Zeit steht sie unter Hochspannung und man spürt ihre Begeisterung.

Seniorenchor des Unabhängigen Behindertenverbandes Dahme Mark e.V.,
Leiterin Karin Holz

Der Seniorenchor wurde 1983 von Mitgliedern der Volkssolidarität gegründet und schon damals von Karin Holz geleitet. Ende 1990 traten die Chormitglieder gemeinsam dem Behinderten-Verband Dahme bei. Die sangesfreudigen Chormitglieder proben einmal wöchentlich. Mit ihren Liedern, Sketchen, lustigen Modeschauen u.a. bereichern sie nicht nur die Veranstaltungen des Behindertenverbandes. Der Chor tritt auch bei Straßen- und Dorffesten, auf Sommerfesten in Seniorenheimen, bei Landpartys, bei Silber, Goldenen und Diamantenen Hochzeiten und zu runden Geburtstagen auf. Generationsübergreifende Singe-Wettbewerbe veranstaltet der Chor mit Hort-und Kindergartenkindern. Darüber hinaus wird einmal monatlich mit den Kindern der Kita „Zwergenland“ des ASB gesungen, gespielt und getanzt. 10 Jahre lang traf sich der Chor einmal monatlich zum gemeinsamen Singen mit den Bewohnerinnen und Bewohnern der Seniorenresidenz in Dahme. Seit 1998 erfreut er jedes Jahr die Bewohnerinnen und Bewohner im M.E.D. Wohn- und Pflegezentrum Dahme zum Fasching und zur Weihnachtsfeier mit einem bunten Programm.