Seniorenrat und Polizeipräsidium Land Brandenburg mit neuen Ideen und Schwung in der gemeinsamen Präventionsarbeit
Potsdam, 20. November 2025 – Beim Jahresgespräch zwischen dem Polizeipräsidium Land Brandenburg und dem Seniorenrat des Landes Brandenburg standen aktuelle Fragen der Kriminalitäts- und Verkehrssunfallprävention für ältere Menschen im Fokus. Wie erreichen wir unsere Seniorinnen und Senioren zielgenauer, auf welche Inhalte kommt es an und welche Instrumentarien stehen uns zur Verfügung bzw. sind zu entwickeln? Beide Seiten bekräftigten ihren Willen, auch im kommenden Jahr eng zusammenzuarbeiten und Präventionsangebote auszubauen. Die Wichtigkeit der Thematik wurde durch die Teilnahme des Landesseniorenbeauftragten, Norman Asmus, am Austausch unterstrichen.
Unsere Zusammenarbeit wird sich auf folgende Schwerpunkte konzentrieren:
Durchführung von Präventionstagen in den Landkreisen und kreisfreien Städten anregen bzw. forcieren. Positive Beispiele öffentlichkeitswirksam machen. Nutzung des kostenfreien Angebots des Polizeiorchesters des Landes Brandenburg mit seinem speziellen musikalischen Präventionsprogramm „Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett“ Das Zusammenwirken mit den Präventionsverantwortlichen der Polizei in den Landkreisen und kreisfreien Städten ist ausbauen.
Weiterführung des erfolgreich gestarteten Podcasts „Sicher im Alter“, der Themen der Kriminal- und Verkehrssicherheitsprävention anschaulich aufgreift und u.a. auf der Webseite des Seniorenrats eine hohe Nachfrage erfährt. Passend zu den Themen werden Informationsmaterialien der Polizei bereitgestellt, die heruntergeladen und in Begegnungsstätten und an anderen Orten ausgelegt werden können.
Zur Verkehrsunfallbilanz 2025 des Landes Brandenburg wird in Q1/2026 eine gemeinsame Podcastfolge bereitgestellt, die wichtige Aussagen, aber auch Verhaltensanregungen für Ältere aufzeigt.
Den WhatsApp Kanal „Prävention Polizei BB“ als neues - im Jahr 2025 gestartetes -digitales Informationsmedium zur Verkehrssicherheit und zu Betrugsmaschen den Älteren stärker über die Informationskanäle des SRLB und seiner Mitglieder näher bringen.
Neue soziale Medien für die Präventionsarbeit nutzen, neue Formate anbieten. Beispielsweise einen „Digitaler Abend mit der Polizei entwickeln oder die Verknüpfung mit der ALINA App prüfen.
Im Rahmen des Treffens wurde der bisherige Vorsitzende, Wolfgang Puschmann, für sein langjähriges Engagement bei der Entwicklung der partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit der Polizei des Landes Brandenburg geehrt.

