Brandenburg feiert seine engagierten Seniorinnen und Senioren – Eröffnung der 31. Seniorenwoche in Neuenhagen

Neuenhagen bei Berlin, 24. Mai 2025 – Unter dem Motto
„Senioren in Brandenburg – inmitten der Gesellschaft und aktiv für gutes Leben, miteinander und füreinander – generationsübergreifend Zukunft gestalten“
startet heute die 31. Brandenburgische Seniorenwoche. Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke übernimmt die Schirmherrschaft und wird persönlich engagierte Seniorinnen und Senioren mit der Ehrenurkunde des Seniorenrats des Landes Brandenburg auszeichnen.
Die Seniorenwoche, die vom 25. Mai bis 1. Juni 2025 stattfindet, steht ganz im Zeichen des aktiven Mitwirkens und der Vielfalt im Alter. Die Veranstaltung würdigt das Engagement der älteren Generation und zeigt, wie wertvoll ihre Beiträge für das gesellschaftliche Zusammenleben sind.
„Unsere Seniorinnen und Senioren sind das Rückgrat unserer Gesellschaft. Mit ihrem vielfältigen Engagement tragen sie wesentlich dazu bei, dass unser Land lebendig, solidarisch und zukunftsfähig bleibt“, sagt Wolfgang Puschmann, Vorsitzender des Seniorenrats des Landes Brandenburg. „Die Seniorenwoche bietet eine wichtige Plattform, um dieses Engagement sichtbar zu machen und den Dialog zwischen den Generationen zu stärken.“
Zu den Ehrengästen der heutigen Eröffnungsveranstaltung zählen neben Dr. Woidke auch die Sozialministerin sowie Vertreter aller Landtagsfraktionen. Gemeinsam werden die vielfältigen ehrenamtlichen Leistungen der Seniorinnen und Senioren gewürdigt. Gewürdigt werden Menschen wie Brigitte Dahl aus Rüdnitz, die im Kultur- und Sozialausschuss der Gemeinde aktiv ist, oder die Herzberger Seniorengruppe ‚Mittwochs um 10 Uhr‘, die kulturelle Projekte vorantreibt und mit dem ‚Seniorenshuttle‘ innovative Mobilität für Senioren ermöglicht
Die Brandenburgische Seniorenwoche bringt Menschen aller Generationen zusammen und setzt Impulse für eine lebenswerte und inklusive Gesellschaft. Neben den Ehrungen erwartet die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein vielfältiges Programm mit Workshops, kulturellen Events, sportlichen Aktivitäten und Diskussionsrunden zu wichtigen Themen wie altersgerechtem Wohnen, Digitalisierung und Mobilität.


Vor etwa 150 Jahren schrieb Wilhelm Busch sein Gedicht über Ehrenamt.

Nur kein Ehrenamt
Willst du froh und glücklich leben,
lass kein Ehrenamt dir geben!
Willst du nicht früh ins Grab
Lehne jedes Amt gleich ab!

In sechs weiteren Strophen beklagt er, warum?
Wir alle in diesem Saal haben nicht auf Wilhelm Busch gehört.
Die von ihm beschriebenen schlechten Erfahrungen haben wir alle gemacht.
Aber jede Medaille hat zwei Seiten – so auch das Ehrenamt.

Ohne Ehrenamt
•    hätten wir viele Menschen niemals kennengelernt,
•    Freundschaften nicht geschlossen,
•    das Gefühl gebraucht zu werden, noch etwas leisten zu können, nicht empfunden,
•    Teil der Gesellschaft, und ihrer Entwicklung zu sein, nicht wahrgenommen,
•    wäre unser Leben ärmer.

Heute werden Seniorinnen und Senioren geehrt, die sich auf besondere Weise im Ehrenamt engagiert haben.

Wie das Motto unserer 31. Brandenburgische Seniorenwoche sagt, agieren sie inmitten der Gesellschaft.

Politik aktiv mitzugestalten ist eine wichtige Angelegenheit

für Brigitte Dahl aus Rüdnitz, die seit Jahren im Kultur- und Sozialausschuss der Gemeinde aktiv ist,


für Dr. Herbert Franke aus Kleinmachnow, der vor Ort im Bauausschuss für Wohnprojekte für Senioren und für gute Verkehrsstruktur streitet,

für die Herzberger Seniorengruppe „Mittwochs um 10 Uhr“, die sich regelmäßig mit ihrem Bürgermeister trifft und im Ausschuss Kultur, Sport und Soziales regelmäßig da Wort hat,

Ein aktives Seniorenleben gestalten, Vielfalt entwickeln und Traditionen pflegen ist ein wichtiges Anliegen,

von Ursula Sebold aus Hohen Neuendorf, die seit 20 Jahren die vielfältigsten Veranstaltungen für die ältere Generation organisiert. Da gibt es regelmäßige Treffen, Konzerte oder Fahrten,

von Gunter Kirst aus Neuenhagen bei Berlin, der mit dafürsteht, dass im Haus der Senioren täglich ein interessantes Seniorenleben für viele ein Anziehungspunkt ist,

von Helga Zeidler aus Zeesen, die in 20 Jahren im „Zeesener Interessenverein“ viele wertvolle Traditionen entwickelt hat wie Schwimmfeste, Umwelttage oder Pfingstkonzerte,

von Irene Modzilewski aus Erkner, die seit Jahren den Vorstand des Kreisseniorenbeirates unermüdlich aktiviert.

Das Zusammenwirken der Generationen ist Thema in vielen Orten unsers Landes.

Besonders zu erwähnen ist hier die Arbeit von Bettina Lehmann aus Schwarzheide. Sie ist dafür verantwortlich, dass die Lese-Omas und Lese-Opas. die Schüler aus der 1. Und 2. Klasse der Grundschule Wandelhof beim Lesen lernen unterstützen. Außerdem organisiert sie mit der Schulleitung dem REWE-Markt ein gesundes Frühstück für die Kinder.

Auch Brigitte Dahl aus Rüdnitz, trifft sich regelmäßig mit Kindern in der Bibliothek und hilft so, wertvolle Interessen anzubahnen.

Das Miteinander und Füreinander, das auch in unserem Motto zum Ausdruck kommt, wird besonders gelebt

von Gisela Hesse aus Rangsdorf, die Selbsthilfegruppen für Diabetiker oder Menschen mit Behinderungen gründete, in Notsituationen berät oder Hilfe bei Behördengängen leistet.

von der Herzberger Seniorengruppe „Mittwochs um 10 Uhr“, die mit ihrem Seniorenshuttle „Unterwegs in der Heimat“ eine besondere Form von Mobilität geschaffen haben.

Auch über die Ländergruppen hinaus sind nicht wenige Seniorinnen und Senioren aktiv wie Karla Skobjin aus Frankfurt (Oder), die gemeinsam mit den polnischen Seniorinnen und Senioren interessante Themen in der Seniorenakademie gestaltet

oder auch Gunter Kirst aus Neuenhagen bei Berlin, der seit 25 Jahren die Partnerschaft mit Swiebodzin zu einem Bündnis guter Nachbarschaft mit vielen wertvollen Traditionen maßgeblich mitgestaltet.

Auch in der Integrationspolitik unseres Landes wird von unserer Generation tatkräftig unterstützt.

So von Alla Mora Feldmann aus Potsdam, durch ihre Hilfe beim Erlernen der deutschen Sprache, durch die Unterstützung bei Behördengängen, bei vielfältigsten Begegnungen einander kennen- und achten zu lernen.

Und auch von Bruno Schwaibold aus Potsdam, der in der „Sprachwerkstatt Potsdam“ die Deutschkurse nach Kräften unterstützt.


Damit wir Seniorinnen und Senioren lange fit und tatkräftig bleiben und teilhaben können am gesellschaftlichen Leben, wird nahezu überall Seniorensport angeboten. Stellvertretend sei Brigitte Dahl aus Rüdnitz genannt.

Unzähligen Seniorinnen und Senioren, die heute nicht genannt werden, gilt der Dank für ihre Aktivitäten, die die Grundlage dafür sind, dass wir inmitten der Gesellschaft ein aktives und gutes Leben führen können.

 

 

 

 

 

Puschmann Scharnke BM Woidke Hanke stellv. Landrat Kinder- und Jugendtanzensemble Neuenhagen loud and proud Auszuzeichnende Quartett vom Männer Chor Frohsinn 1880 Eröffnung Neuenhagen
 

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Veröffentlichung

Sa, 24. Mai 2025

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