Auszeichnungen

Ehrenurkunde des Seniorenrates des Landes Brandenburg e.V.

Mit der „Ehrenurkunde des Seniorenrates des Landes Brandenburg e.V.“ können Einzelpersonen und Gruppen ausgezeichnet werden, die hervorragende ehrenamtliche Seniorenarbeit im Land Brandenburg leisten. Auszeichnender ist der Seniorenrat des Landes Brandenburg e.V.

Vorschlagsberechtigt sind die Mitglieder des Vorstandes des SRLB e.V., die Vorsitzenden der Seniorenbeiräte der Landkreise und kreisfreien Städte sowie die Institutionen, Wohlfahrtsverbände und Vereinigungen, die Mitglied im SRLB e.V. sind. Staatlichen Stellen und Kommunen können in Übereinstimmung mit dem örtlichen Seniorenbeirat Vorschläge unterbreiten. Jährlich werden maximal 11 Ehrenurkunden verliehen, eine davon an eine Gruppe.

Die Verleihung der „Ehrenurkunde des SRLB e.V.“ erfolgt anlässlich des „Tages der ehrenamtlichen Seniorenarbeit“ zur Eröffnung der Brandenburgischen Seniorenwoche.


Auf der Eröffnungsveranstaltung der 26. Brandenburgischen Seniorenwoche am 15. Juni 2019 in Wittstock/Dosse überreichten der  Ministerpräsident Herr Dr. Dietmar Woidke, der Bürgermeister der Stadt Wittstock Herr Gehrmann und der Vorsitzende des Seniorenrates des Landes Brandenburg Herr Wolfgang Puschmann an zehn Seniorinnen und Senioren sowie eine Gruppe die Ehrenurkunden.

2019 wurden ausgezeichnet:

Herr Dieter Korn, aus Bernau

Herr Dieter Korn ist seit 2002 ein besonders aktives Mitglied im Vorstand des Brandenburgischen Seniorenverbandes Bernau.  Besondere Verdienste hat er sich bei der Gestaltung der Öffentlichkeitsarbeit in seinem Verband erworben. Durch die Internetpräsentationen informierte er wirkungsvoll über die Verbandsarbeit und half somit, dass viele Bernauer Senioren zum Verband fanden. Umsichtig und vielseitig interessiert trug er wesentlich dazu bei, den Verband zu einem wichtigen Faktor im gesellschaftlichen Leben der Stadt Bernau zu entwickeln und über den Rahmen des Kreises hinaus auszustrahlen.

Frau Antje Kircheis, aus Rüdersdorf

Seit vielen Jahren engagiert sich Frau Kircheisehrenamtlich in der lokalen und regionalen Seniorenarbeit und leistet dabei einen unverzichtbaren Beitrag. Seit über 20 Jahren ist sie ein aktives Mitglied im Seniorenbeirat der Gemeinde Rüdersdorf bei Berlin, deren Vorsitz sie seit 1999 innehat. Im Laufe ihrer Seniorenarbeit hat sie vielseitige Projekte begleitet, organsiert und entwickelt, die maßgeblich zur gesellschaftlichen Teilhabe der Senioren und Seniorinnen in der Region beigetragen haben. Zum Beispiel wurde durch ihre Initiative die Arbeit des Seniorenbeirates ein fester Bestandteil des Gemeindeorgans, der zu dem auch ein Rederecht in der Gemeindevertretersammlung erhielt und in allen Fachausschüssen mit sachkundigen Einwohnern vertreten ist. Zu den unzähligen Verdiensten von Frau Kircheis gehört insbesondere auch ihr unermüdliches Engagement um das Wohn-Projekt in der Schulstraße 8 in Rüdersdorf, dessen Initiatorin sie ist. Heute ist das „Haus am Kalkgraben“ ein Vorzeigeprojekt für seniorenfreundliches .Wohnen im gesamten Land Brandenburg. Darüber hinaus organisiert sie viele Veranstaltungen in der Gemeinde Rüdersdorf. So zum Beispiel als federführende Organisation der jährlichen Brandenburgischen Seniorenwoche in der Gemeinde Rüdersdorf und der traditionellen Gesprächsrunde der Selbsthilfegruppen im Rahmen der Rüdersdorfer Gesundheitstage.

Frau Herta thor Straten, aus Strausberg

Herta thor Straten engagiert sich seit vielen Jahren aktiv in der Seniorenarbeit in unserer Region. Die Erfahrungen, die sie seit fast 2 Jahrzehnten in der Arbeit des SRLB und seines Vorstandes gemacht hat, helfen ihr bei der Führung der Kreisseniorenbeirates Märkisch-Oderland und bei der Unterstützung des Seniorenbeirates Strausberg. Die konkrete Umsetzung der Aufgaben aus den Leitlinien der Seniorenpolitik des Kreises nimmt sie sehr ernst. Sie vertritt tatkräftig die Interessen der älteren Bürger und äu0ert sich öffentlich zu deren Anliegen.

Bei der Lösung von Problemen arbeitet sie eng mit den verantwortlichen der Kreisverwaltung und den Abgeordneten des Kreistages zusammen. Ebenso gibt es einen regelmäßigen Erfahrungsaustausch mit den Amtsdirektoren und den Bürgermeistern der amtsfreien Städte und Gemeinden.

Herr Manfred Klencz, aus Kleinmachnow

Her Manfred Klencz ist nach seinem Eintritt in den Ruhestand gesellschaftlich sehr aktiv. Sein Herz schlägt seit dieser Zeit intensiv für die Betreuung der Senioren und Seniorinnen. Seine vielen guten Ideen, seine Kreativität und sein unermüdliches Engagement sind eine große Bereicherung für die gemeinsame Arbeit. Manfred Klencz war schon aktiv bei der Gründung des Seniorenverbandes Brandenburg,  den er etliche Jahre erfolgreich leitete und mit ihm das Seniorenleben in Kleinmachnow bereicherte. Im August 2007 war er Mitbegründer des Seniorenbeirates in Kleinmachnow, in dem er die Aufgabe des Schatzmeisters übernahm. Besonders einsatzbereit ist er auch im Seniorenbeirat seines Kreises.

Frau Ulrike Müldner, aus Ludwigsfelde

Frau Ulrike Müldner hat in ihrer Tätigkeit für die Akademie 2. Lebenshälfte sehr erfolgreich für die Senioren und Seniorinnen der Stadt Kontaktstellen aufgebaut, in denen sich seither ein vielfältiges kreatives Seniorenleben entwickeln konnte und von allen sehr dankbar angenommen wird. Seit 2010 engagiert sie sich erfolgreich im Seniorenbeirat der Stadt und arbeitet eng mit den Gremien der Stadt und des Landkreises zusammen, um die Anliegen der Senioren aktiv zu vertreten. Es gelingt Frau Müldner besonders gut, durch gezielte und durchdachte Reisetätigkeit den Senioren und Seniorinnen Wissenswertes und Interessantes aus der Kultur oder der Geschichte nahezubringen und allen Beteiligten zu begeistern.

Herr Diether Pickel, aus Meyenburg

Herr Diether Pickel ist seit vielen Jahren Vorsitzender des Seniorenbeirates der Stadt Meyenburg. Er konnte seine Arbeit durch Weitsichtige Planung und geschickte Organisation erfolgreich gestalten. Die Seniorenwochen in Meyenburg und in den umliegenden Gemeinden wurden seine Initiativen zu besonderen Erlebnissen und Höhepunkten. Als Mitglied des Kreisseniorenrat Prignitz versieht er umsichtig die Aufgaben des Schatzmeisters und fungiert derzeit auch als Stellvertreter und engagiert sich bei der Einarbeitung des neuen Vorstandes.

Frau Christine Harbers, aus Cottbus

Seit dem Jahr 2009 ist Frau Harbers im Seniorenrat des Landes Brandenburg tätig und agierte dort bis März 2019 auch als Vorstandsmitglied. Ganz aktiv unterstützt sie in diesem Gremium die Arbeitsgruppe „Pflege“ und vertritt im Besonderen die Belange der Caritas. 2018 war Frau Harbers maßgebend an der Vorbereitung und Durchführung der Regionalkonferenz der Caritas im Raum Cottbus/Spree-Neiße beteiligt. Dem Seniorenbeirat der Stadt Cottbus trat Frau Harbers auch im Jahr 2009 bei. Hier engagiert sie sich besonders in der Arbeitsgruppe „Begegnungsstätten/Kultur“.

Durch ihre Umsichtigkeit ist sie eine hervorragende Stütze bei der Erfüllung der satzungsmäßigen Aufgaben. Sie bereichert die Arbeit des Seniorenbeirates durch ihre zielführenden Vorschläge, Hinweise und Informationen.

Frau Magarete Jur, aus Frankfurt (Oder)

Frau Magarete Jur arbeitet sehr aktiv im Seniorenbeirat der Stadt Frankfurt (Oder). Sie ist ein langjähriges Mitglied der Seniorengruppe der katholischen Gemeinde ihrer Stadt und wirkt hier besonders für die Unterstützung von älteren und behinderten Menschen. Für den Seniorenbeirat hat sie sich Wissen und Fähigkeiten auf dem Gebiet der  Nutzung von technischen Alltagshilfen für behinderte und ältere Menschen angeeignet. Bei vielen Anlässen und über mehrere Jahre, so bei der im Rahmen der Seniorenwoche durchgeführten Veranstaltung „Helfende Hände“ und bei der Veranstaltungsreihe für Senioren und Seniorinnen „Wir sind eine große Familie“, hat sie einen Beratungsstand mit Hilfsmitten und Geräten betreut und Besuchern der Veranstaltungen Aufbau, Wirkungsweise und praktische Nutzung erläutert. Mit dieser Tätigkeit leistet Frau Jur einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung der Selbstständigkeit  und Alltagskompetenz von älteren Menschen.

 

Frau Dagmar Meyer, aus Brandenburg aus der Havel

Frau Meyer engagiert sich seit vielen Jahren ehrenamtlich in der Stadt Brandenburg an der Havel. Ihr besonderes Interesse galt vor allem den älteren Menschen, die in der Stadt leben. Deshalb hat sich seit mehreren Jahren mit  Gleichgesinnten im „Beirat für Seniorinnen und Senioren der Stadt Brandenburg an der Havel“ für die Interessen dieser Menschen mit ganzer Kraft und viel Engagement eingesetzt. Mit ihrer bescheidenen . Mit ihrer bescheidenen und offenen Art, ihrer Kompetenz und ihrer großen Hilfsbereitschaft ist sie ein großes Vorbild für ihre Mitstreiter. Sie hat dazu beigetragen, dass viele Anliegen, Fragen und Probleme der älteren Generation, die an den Beirat herangetragen wurden, bearbeitet und einer Lösung zugeführt wurden. Ihre besondere Aufmerksamkeit widmet sie Fragen der Sicherheit für ältere Menschen in ihrer ganzen Brandbreite. Sie trägt beharrlich dazu bei, Rahmenbedingungen zu schaffen sie eine aktive und andauernde Teilhabe von Seniorinnen und Senioren am sozialen wirtschaftlichen, kulturellen und bürgerschaftlichen Leben in der Stadt zu ermöglichen. Mit ihrer ganzen Persönlichkeit setzt sie sich dafür ein, diesen Prozess voran zu treiben.

Frau Brunhilde Lemcke, 1936, aus Wittstock/Dosse

Für Frau Brunhilde Lemcke ist es sei vielen Jahren eine Selbstverständlichkeit, Verantwortung für andere Menschen, für Bedürftige zu übernehmen. Sie lebt aktive Nachbarschaftshilfe. Seit 6 Jahren betreut und umsorgt sie Nachbarin mehrmals täglich. Sie kümmert sich um ihr körperliches Wohlbefinden und sorgt auch dafür das die 97jährige Nachbarin Gesellschaft hat, Neues aus der Stadt und dem Land erfährt, sich zum aktuellen gesellschaftlichen Leben austauschen kann. Frau Lemcke ist ein besonderes Vorbild und zeigt, wie wichtig es ist, Verantwortung für andere Menschen zu übernehmen.

Vorstand der Seniorengruppe 5 der Volksolidarität, aus Bad Liebenwerda

Gisela Schmidt, Ursula Mahlo, Bettina Schlegel, Annemarie Manig, Helga Klingsporn und Gudrun Horn bilden den Vorstand der Seniorengruppe 5 der Volkssolidarität in Bad Liebenwerda. Durch ihre überzeugende Arbeit in den letzten 12 Jahren konnten sie als Vorstand wesentlich dazu beitragen, die Mitgliederzahl ihrer Gruppe mehr als zu verdoppeln. Sie verstehen es, einsamen und hilfebedürftigen Seniorinnen und Senioren neue Perspektiven zu zeigen und ihren Lebensmut zu wecken. Unter dem Motto „“Miteinander-Füreinander“ verleben die älteren Bürger schöne gemeinsame Stunden, fühlen sich wohl und haben in ihrem Vorstand, für ihre Anliegen immer einen Ansprechpartner, der ihnen hilft. Viele Höhepunkte und langjährige traditionelle Veranstaltungen, besonders den Seniorenwochen beleben das Verbandsleben. Bildungsveranstaltungen aber auch Fahrten in die Umgebung bereichern das Leben in der Gruppe und helfen zusammenzuwachsen, Freundschaften zu knüpfen und den Alltag interessant zu gestalten.


siehe auch: 06.06.2015 –  Verleihung der Ehrenurkunde des SRLB

Veltener Teller

Der „Veltener Ehrenteller“ wird seit 1995 auf Vorschlag des Seniorenrates des Landes Brandenburg e.V. durch die Ministerin für Arbeit und Soziales überreicht. Er wurde damals eigens für diesen Anlass von der Künstlerin Hedwig Bollhagen entworfen. Mit dem „Veltener Ehrenteller“ werden Einzelpersonen ausgezeichnet, die sich in außerordentlicher und langjähriger Weise um die Seniorenarbeit im Land Brandenburg verdient gemacht haben. Die Verleihung findet jedes Jahr im Dezember zum „Internationalen Tag des Ehrenamtes“ statt.

Sozialministerin Karawanskij würdigt mit „Veltener Teller zehn engagierte Seniorinnen und Senioren

Zehn Seniorinnen und Senioren sind am 30. November 2018 in Potsdam für ihr außerordentliches ehrenamtliches Engagement mit dem „Veltener Teller“ ausgezeichnet worden. Sozialministerin Susanna Karawanskij überreichte die Ehrenteller gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Seniorenrates des Landes Brandenburg, Wolfgang Puschmann.

Pressemitteilung des MASGF 191/2018


Rückblick:

Sozialministerin Golze würdigt mit „Veltener Teller zehn engagierte Seniorinnen und Senioren

(Pressemitteilung des MASGF 193/2015 vom 10.12.2015)

veltener_teller_2015

„Veltener Teller“ für zehn engagierte Seniorinnen und Senioren

Veltener_Teller2014_Gruppenbild

8.12.2014 – Für ihr vorbildliches ehrenamtliches Engagement haben heute zehn Seniorinnen und Senioren den „Veltener Teller“ erhalten. Sozialministerin Diana Golze überreichte die Ehrenteller gemeinsam mit der Vorsitzenden des Landesseniorenrates, Sieglinde Heppener, in Potsdam. Golze sagte: „Es ist ein großes Glück, dass sich so viele Ältere für ihre Mitmenschen einsetzen und ehrenamtlich engagieren. Gerade in einer älterwerdenden Gesellschaft ist das ehrenamtliche Engagement von Seniorinnen und Senioren in vielen verschiedenen Lebensbereichen ein wertvolles Potential.“

Der „Veltener Teller“ wurde zum 20. Mal für besondere Verdienste im Ehrenamt vergeben. Die Tradition geht auf Regine Hildebrandt, Brandenburgs erste Sozialministerin, zurück. Auf ihre Anregung hin wurde er 1995 in der Werkstatt von Hedwig Bollhagen entworfen. Seitdem wurden – mit der heutigen Würdigung – insgesamt 207 Seniorinnen und Senioren mit ihm geehrt. Die Verleihung findet jedes Jahr im Dezember zum „Internationalen Tag des Ehrenamtes“ (5. Dezember) statt.

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