seniorenrat_logo

Wissen und Erfahren

NEWSLETTER für Brandenburgische Seniorenbeiräte
Ausgabe 4. Quartal 2020
Liebe Leser*innen,
das Redaktionsteam wünscht Ihnen ein frohes neues Jahr. Zu Beginn dieses Jahres ist die wohl wichtigste Information für alle Bürger*innen Brandenburgs die Impfkampagne gegen das Corona-Virus. Für die Brandenburger*innen hält die Internetseite brandenburg-impft.de die aktuellsten Infos bereit. Seniorenbeiräte, Vereine und Ehrenamtseinrichtungen sind aufgerufen, ältere Bürger*innen im Rahmen der Nachbarschaftshilfe in den nächsten Monaten zu unterstützen.
Dieser Newsletter ist die vorläufig letzte Ausgabe von “Wissen und Erfahren”. Es hat uns große Freude bereitet, aktuelle Themen für Sie aufzubereiten und zu sehen, wie die Empfänger*innenzahl dieses Newsletters stetig wuchs. Aktuelle Informationen und Termine finden Sie weiterhin auf der Internetseite des Seniorenrates des Landes Brandenburg unter srlb.de.

Ihr Redaktionsteam
Sie benötigen diesen Newsletter in gedruckter Form? Unter srlb.de/newsletter können Sie alle Ausgaben bequem als PDF herunterladen und drucken.

Aktuelle Meldungen

21_01_sblb_rubriken_aktuelles_

Aus den Seniorenbeiräten

21_01_sblb_rubriken_beiraete_

Wissenswertes

21_01_sblb_rubriken_wissen_

Aktuelle Meldungen

Corona-Impfungen in stationären Pflegeeinrichtungen, Krankenhäusern und zwei Impfzentren laufen

Die Standorte der elf Impfzentren in Brandenburg stehen fest. Die ersten arbeiten seit dem 5. Januar 2021 in Potsdam (Metropolis-Halle) und Cottbus (Messe Cottbus). In der zweiten Stufe sollen bis Anfang Februar neun weitere Impfzentren errichtet werden.
Die Ständige Impfkommission (STIKO) hat ein stufenweises Vorgehen empfohlen (Priorisierungsempfehlung). In der ersten Stufe sollen vor allem Bewohner*innen von Senior*innen- und Altenpflegeheimen, Personen über 80 Jahre, Personal in medizinischen Einrichtungen und Pflegepersonal in der ambulanten und stationären Altenpflege geimpft werden.
Impfen_aelterer_Menschen
Eine Krankenpflegekraft be-
reitet eine Impfung vor.
Quelle: freepic.com
Seit dem 4. Januar 2021 sind telefonische Terminvereinbarungen über ein Callcenter möglich. Unter der zentralen Telefonnummer 116 117 gelangen Sie zur Terminvergabe. Es können anfangs nur Termine an Impfberechtigte vergeben werden. Am Telefon fragen Mitarbeiter*innen die Impfberechtigung ab und vereinbaren neben einem Termin auch das entsprechende Impfzentrum mit Ihnen.
Aktuell heißt es, dass mit der ersten Lieferung des Impfstoffes zunächst 6.000 Brandenburger*innen eine Impfung erhalten können.
Alle aktuellen Informationen zur Impfstrategie in Brandenburg finden Sie auf der Internetseite brandenburg-impft.de.
Lesen Sie hier die Pressemitteilung zum Impfstart (PDF).
Zurück zur Kategorie Aktuelle Meldungen

Landtag verabschiedet Brandenburger Haushalt für 2021

Der Landtag Brandenburg hat in der letzten 2020er Sitzung den Landeshaushalt für 2021 verabschiedet. In der dritten und abschließenden Lesung stimmte das Parlament mit der Mehrheit der Koalitionsfraktionen aus SPD, CDU und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN für das Haushaltsgesetz. Die Opposition aus AfD, DIE LINKE und BVB/FREIE WÄHLER lehnte den Etat ab. Die Landesregierung hatte den Entwurf im September vorgelegt. Der Landtag hatte ihn seither in mehreren Sitzungen des Haushalts- und Finanzausschusses sowie in den Fachausschüssen intensiv beraten und verändert.
Blick_in_den_Plenarsaal
Am 17. Dezember hat der Brandenburger Landtag das Haushaltsgesetz 2021 beschlossen.
Quelle: Landtag Brandenburg
Im Haushalt 2021 sind Ausgaben in Höhe von knapp 15,5 Milliarden Euro vorgesehen. Das ist mehr als jemals zuvor in Brandenburg. Wegen der Corona-Pandemie und den damit einhergehenden Unterstützungsmaßnahmen für Unternehmen, Selbständige, Einrichtungen, Verbände und Organisationen sind mehr als 2,7 Milliarden Euro Schulden eingeplant. Der Landtag hat deshalb eine außergewöhnliche finanzielle Notlage bis ins Jahr 2022 festgestellt. Dadurch sind Ausnahmen von der verfassungsrechtlich verankerten Schuldenbremse möglich. Finanzministerin Katrin Lange sagte in der abschließenden Debatte, es handele sich gleichermaßen um einen „Krisen- und Gestaltungshaushalt“.

Hier erfahren Sie mehr über den beschlossenen Haushalt (PDF).

Quelle: Pressemitteilung vom Landtag Brandenburg vom 17.12.2020
Zurück zur Kategorie Aktuelle Meldungen

Potsdam-Mittelmark, Elbe-Elster und die Uckermark punkten beim Mobilitätswettbewerb

Das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung (MIL) unterstützt kreative Konzepte und Projekte für den ÖPNV. Dank der Richtlinie zur Förderung von innovativen Mobilitätsangeboten im Land Brandenburg stehen dafür bis 2020 insgesamt 2,2 Millionen Euro Fördermittel zur Verfügung. Projektträger können sich in einem Wettbewerb für die Unterstützung bewerben. Bisher haben das Projekt „Mobilstationen“ aus Potsdam-Mittelmark (Platz 1) sowie die Teilprojekte „Wir steigen UM“ (Platz 3), „WelterbeBUS“ (Platz 5) und „eShuttle Uckersee“ (Platz 2) aus der Uckermark 350.000 Euro Fördermittel gewonnen.
Mobilitaetswettbewerb
Das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung unterstützt kreative ÖPNV-Konzepte und -Projekte. Der aktuelle Förderaufruf läuft seit Dezember 2020.
Quelle: rbb/Tony Schönberg
Auf Platz 4 schaffte es der “Rufbus Schliebener Land”. Er bietet Bürger*innen eine flexible Beförderung. 190.000 Euro Fördermittel gab es dafür vom MIL.
Der zweite Förderaufruf startete im Dezember 2020. Kommunen können jetzt weitere Modellprojekte für die Förderung anmelden.

Ausführliche Informationen dazu finden Sie in diesen Pressemitteilungen:
Zurück zur Kategorie Aktuelle Meldungen

Erster Förderbescheid im Programm gegen Einsamkeit im Alter überreicht

Stefan Zierke, Parlamentarischer Staatssekretär bei Bundesseniorenministerin Franziska Giffey, hat am 3. Dezember symbolisch den ersten Förderbescheid im Programm "Stärkung der Teilhabe Älterer – Wege aus der Einsamkeit und sozialen Isolation im Alter" an die Brandenburger Bildungseinrichtung Buckow e.V. übergeben.
Bis September 2022 fördert das Bundesseniorenministerium bundesweit 29 Modellprojekte mit fünf Millionen Euro aus dem Europäischen Sozialfonds. Das Programm richtet sich vorrangig an jüngere Ältere über 60, die durch ihr Ausscheiden aus dem Arbeitsmarkt von sozialer Isolation bedroht sind.
zierke_einsamkeit
Stefan Zierke, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundessenioren-ministerin, mit Annette Ruhtz, Geschäfts-führerin der Bildungseinrichtung Buckow und der Bürgermeister der Gemeinde Schorfheide, Wilhelm Westerkamp (von rechts nach links), bei der Übergabe des Förderbescheids.
Quelle: BMFSFJ
Perspektiven für den Ruhestand
Die Bildungseinrichtung Buckow e.V. mit Sitz in der brandenburgischen Gemeinde Schorfheide erhält bis 2022 250.000 Euro Fördermittel. Unter dem Namen "Ruhe- oder Unruhestand? Was braucht es, damit der Übergang gelingt?" baut der Träger in einer Kooperation mit dem Paritätischen Bildungswerk und der Gemeinde Schorfheide in der ländlichen und eher strukturschwachen Region regionale Netzwerke und Beratungsangebote auf. Ältere Menschen erarbeiten sich Perspektiven für die Zeit nach dem Berufsleben und stärken so ihre gesellschaftliche Teilhabe.
Ein Schwerpunkt sind die digitalen Beratungsstationen in den Senior*innen-Treffs. Hier kommen größere Monitore und senior*innen-gerechte Bedienelemente zum Einsatz. Der Verein möchte durch eine mobile, virtuelle Variante der Sozialberatung Menschen erreichen, die einsam und sozial isoliert leben.

Stefan Zierke:
"Ich freue mich, dass die Bildungseinrichtung Buckow am Bundesprogramm teilnimmt und älteren Menschen am Übergang in die nachberufliche Phase Unterstützung anbietet. Vereinsamung und gesellschaftlicher Ausschluss dürfen nicht einfach hingenommen werden – gerade in einer alternden Gesellschaft. Zusammenhalten ist insbesondere in Zeiten von Corona wichtiger denn je. Mit dem neuen Modellprogramm gegen Einsamkeit im Alter hat das Bundesseniorenministerium deshalb den Nerv der Zeit getroffen. Wir tun etwas gegen Einsamkeit. Wir vergessen die sozial Isolierten und Einsamen nicht und haben diejenigen im Blick, die gerade nicht gesehen werden. Gemeinsam mit den anderen Projekten setzt die Bildungseinrichtung in Schorfheide daher das richtige Zeichen gegen Einsamkeit: Vor Ort stärken sie Netzwerke und schaffen Räume für Begegnungen und Engagement."

Jüngere Ältere ansprechen
Das Programm "Stärkung der Teilhabe Älterer – Wege aus der Einsamkeit und sozialen Isolation im Alter" ist im Oktober gestartet und das erste Förderprogramm dieser Art. Es spricht die jüngeren Älteren an, die bisher weniger im Fokus der kommunalen Altenhilfe stehen. Direkt vor Ort sollen ältere Menschen Unterstützung bekommen, die sozial isoliert und einsam sind. Das Förderprogramm soll auch ihre finanzielle Absicherung im Alter stärken.

Quelle: Erster Förderbescheid im Programm gegen Einsamkeit im Alter überreicht vom 3.12.2020 (Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend)
Zurück zur Kategorie Aktuelle Meldungen

Erwerbstätige ab 55 Jahren arbeiten während der Corona-Krise seltener im Homeoffice

Die Heimarbeit von Erwerbstätigen im mittleren und höheren Erwerbsalter hat während der Corona-Krise stark zugenommen. Neue Daten aus dem Deutschen Alterssurvey zeigen: Erwerbstätige ab 46 Jahren haben in den ersten Monaten der Corona-Krise ihre Arbeitsstunden im Homeoffice verdoppelt. Es zeigen sich jedoch Unterschiede zwischen den Altersgruppen. Erwerbstätige ab 55 Jahren arbeiteten seltener im Homeoffice als 46- bis 54-Jährige.
Der Deutsche Alterssurvey (DEAS) im Juni und Juli zeichnet Veränderungen in der Erwerbsarbeit für Personen im mittleren (von 46 bis 54 Jahren) und höheren Erwerbsalter (ab 55 Jahren) nach. Insgesamt verdoppelte sich die zuhause geleistete Arbeitszeit von 3,9 auf 8,6 Wochenstunden. Mehr als ein Viertel (26,7 Prozent) verlagerte einen Teil der Arbeit ins Homeoffice oder erhöhte die Heimarbeitszeit.
Alterssurvey
Die Titelseite des aktuellen
Deutschen Alterssurveys.
Die älteren Arbeitskräfte ab 55 Jahren haben seltener neu mit Heimarbeit begonnen oder diese ausgeweitet als die im mittleren Alter befindlichen Erwerbstätigen (46- bis 54-Jährige). Im Juni/Juli arbeiteten 36,1 Prozent der Erwerbstätigen ab 55 Jahren teilweise oder ganz im Homeoffice. Dagegen waren es 41,1 Prozent bei den 46- bis 54-Jährigen.
Der Zuwachs an wöchentlichen Stunden im Homeoffice bei den älteren Erwerbstätigen ab 55 Jahren fiel schwächer aus (von 4,2 auf 8,0 Stunden) als bei den 46- bis 54-Jährigen (von 3,6 auf 9,2 Stunden).
Ältere haben ihre Heimarbeit also nicht stärker ausgeweitet. Dieses Ergebnis überrascht, denn zum Schutz vor einer Infektion mit dem Corona-Virus wäre eher zu erwarten gewesen, dass insbesondere ältere Arbeitskräfte verstärkt in die Heimarbeit wechseln.
Nach Einschätzung von Heribert Engstler, einem der Autor*innen, gibt es dafür verschiedene Gründe. Erwerbstätige ab 55 Jahren arbeiten häufiger als die 46- bis 54-Jährigen im Öffentlichen Dienst und in systemrelevanten Berufen. Hier ist die Heimarbeitsquote ohnehin gering. Möglicherweise sehen die älteren Arbeitskräfte für sich auch kein höheres Risiko und daher auch nicht häufiger die Notwendigkeit, ihre Arbeit ins Homeoffice zu verlagern.
Zurück zur Kategorie Aktuelle Meldungen

Aus den Seniorenbeiräten

Vorstand des Seniorenrates des Landes Brandenburg plant Aufgaben und Termine für 2021

In einer Telefonkonferenz Ende 2020 hat der Seniorenrat des Landes Brandenburg seine Aufgaben und Termine für das Jahr 2021 festgesteckt. Neben den nächsten Vorstandssitzungen sind dies die Mitglieder- und Wahlversammlung am 25. März 2021, die Eröffnungsveranstaltung der 27. Brandenburgischen Seniorenwoche am 12. Juni 2021 in Lübben und die Seniorenwoche vom 13. bis zum 20. Juni 2021.
An jedem Freitag beraten Herr Puschmann und der Landesseniorenbeauftragten am Telefon. Wichtige Schwerpunkte für das kommende Jahr sind unter anderem eine Schulung zum 8. Altersbericht, Hinweise zur Digitalisierung bei den Seniorenbeiräten und die enge Zusammenarbeit mit den Mitgliedern der zweiten Säule. Auch die Themen „Wohnen im Alter“ und „Pflege“ spielen weiterhin eine große Rolle.
vorstand_des_seniorenrates
Brandenburgs Sozialministerin Ursula Nonnemacher bei einem Treffen mit dem Vorstand des SRLB.
Quelle: SRLB

Zurück zur Kategorie Aus den Seniorenbeiräten

Seniorenbeiräte können Impfkampagne in Brandenburg mit Nachbarschaftshilfe unterstützen

Die Standorte der ersten elf Impfzentren stehen fest. Die ersten arbeiten seit dem 5. Januar 2021 in Potsdam (Metropolis-Halle) und Cottbus (Messe Cottbus). In der zweiten Stufe sollen bis Anfang Februar neun weitere Impfzentren ihre Arbeit aufnehmen. Je nach Fortschritt des Impfgeschehens wollen vermutlich auch viele ältere Menschen die Impfzentren aufsuchen. Das erfordert Mobilität – sowohl beim Organisieren des Termins als auch beim Fahren zum Impfzentrum. Hier können auch die Seniorenbeiräte vor Ort mit ihren Ideen und Initiativen helfen. Die Organisation ehrenamtlicher Fahrgemeinschaften zu den Impfzentren für nicht mehr so mobile Ältere wäre eine Möglichkeit.
Screenshot_Brandenburg_impft
Unter brandenburg-impft.de finden Sie alle wichtigen Informationen rund um die Brandenburger Impfstrategie.
Sehen Sie hier die Karte der
Brandenburger Impfzentren:
Hier geht’s zu brandenburg-impft.de
Zurück zur Kategorie Aus den Seniorenbeiräten

DIGITAL FIT für Seniorenbeiräte: In 2021 startet ein Weiterbildungsangebot

Digital fit – das wird für Seniorenbeiräte immer mehr zum Handwerkzeug ihrer Arbeit in den Kommunen. Ob es die Materialien des Sitzungsdienstes für die Ausschüsse, das Organisieren von Veranstaltungen und Beratungen oder die regelmäßigen Beiratssitzungen sind: Das Anwenden digitaler Kommunikationsmittel spart Zeit und Papier und eröffnet neue Teilhabe-Möglichkeiten. Dabei geht es einerseits um konkretes Bedienungswissen, aber auch um die Fähigkeit, digitale Medien an die Bedürfnisse eines Beirates anzupassen und eine Folgeabschätzung vornehmen zu können.
DIGITAL_FIT
Digitale Medien werden für die Arbeit von Seniorenbeiräten immer wichtiger.
Quelle: freepic.com
Um den Bedarf an digitaler Weiterbildung besser einschätzen zu können, hat die Akademie 2. Lebenshälfte eine Umfrage unter den Brandenburger Seniorenbeiräten durchgeführt. 102 Seniorenbeiräte haben sich daran beteiligt, 35 davon haben den Online-Fragebogen genutzt. Bis Anfang März wird die Umfrage ausgewertet sein. Die Ergebnisse sollen als Präsentation auf der Internetseite des Seniorenrates veröffentlicht werden, sodass alle teilnehmenden Beiräte informiert sind.
Die Umfrage ist eine wichtige Grundlage, um ein modulares Fortbildungsprogramm für Seniorenbeiräte zu entwickeln. Die Schulungen für die Beiräte sollen ab dem Frühjahr in den Kommunen stattfinden.
Zurück zur Kategorie Aus den Seniorenbeiräten

Wissenswertes

ZOOM-Online-FORUM “Internet für alle” wertet den Achten Altersbericht der Bundesregierung aus

Unter der Überschrift „Internet für alle“ führt die Akademie 2. Lebenshälfte am 13. Januar 2021 von 10 bis 13 Uhr den Thementisch II zur Auswertung des Achten Altersberichtes als ZOOM-Online-FORUM durch.

Zur Vorgeschichte: Die Akademie 2. Lebenshälfte plante ab Oktober 2020 eine Reihe von Veranstaltungen, um wesentliche Ergebnisse des Achten Altersberichtes vorzustellen und zu diskutieren. Diese waren als regionale Praxisforen geplant. Das erste Forum sollte in Potsdam am 28. Oktober 2020 stattfinden und wurde gemeinsam mit Vertreter*innen der Stadt Potsdam, des Seniorenbeirates sowie des Netzwerkes "Älter werden in Potsdam" vorbereitet.
Da die Präsenzveranstaltung wegen der Covid-19-Schutzmaßnahmen nicht möglich war, entstanden kurzfristig vier Online-Foren. Diese wurden mit den Partnern gemeinsam vorbereitet. Ein besonderer Dank gilt der Heimvolkshochschule Seddiner See für die schnelle und gute technische Unterstützung und Begleitung.

Ziele
In den Veranstaltungen stellen Fachleute wesentliche Aussagen aus dem Achten Altersbericht vor und stellen sie zur Diskussion. Daraus ergeben sich Schwerpunktbereiche und Handlungslinien, an denen im Anschluss der Veranstaltung weiter gearbeitet wird. Zielgruppe sind vor allem Vertreter*innen der Seniorenbeiräte, der Kommunen, der Wissenschaft, der Wohnungs- und Pflegewirtschaft und sozialer Vereine.
Hier finden Sie Materialien aus vorangegangenen Veranstaltungen.
Ausblick

Am 10. Februar 2021 ist von 10 bis 13 Uhr das Online-Forum zum Thementisch III geplant – diesmal unter dem Motto „Technik für gutes Leben“.

Frau Dr. habil. Pelizäus von der Universität der Bundeswehr München, die auch als Kommissionsmitglied am Altersbericht mitgearbeitet hat, wird den Impulsvortrag halten.
selfie_mit_opa
Ein Selfi mit Opa macht nicht nur Spaß. Es zeigt auch, wie sehr digitale Medien zum Leben gehören.
Zurück zur Kategorie Wissenswertes

Älter und unverzichtbar - BAGSO fordert bessere Rahmenbedingungen für Engagement und Partizipation

Engagement und Partizipation älterer Menschen sind für die Gesellschaft unverzichtbar und müssen umfassend gestärkt und gezielt gefördert werden. Das fordert die BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen in ihrem Positionspapier „Älter und unverzichtbar! Engagement und Partizipation älterer Menschen stärken“, das zum Tag des Ehrenamts am 5. Dezember veröffentlicht wurde. Die BAGSO ruft dazu auf, Konzepte zu entwickeln, wie das Engagement älterer Menschen unter den Bedingungen der Corona-Pandemie ausgeübt oder wieder aufgenommen werden kann.
aelter_und_unverzichtbar
Die BAGSO fordert in ihrem Positionspapier bessere Rahmenbedingungen für Engagement und Partizipation.
Die BAGSO setzt sich dafür ein, Engagement-Strukturen dauerhaft zu fördern, insbesondere in strukturschwachen und ländlichen Regionen. Besondere Anstrengungen seien nötig, um auch Menschen Zugänge zu Engagement und Teilhabe zu ermöglichen, die aufgrund von Armut, gesundheitlichen Einschränkungen oder sozialer Isolation bislang nicht erreicht werden.
Zur Stärkung der politischen Teilhabe sollen Senior*innen-Vertretungen in der Kommunalpolitik gefördert und auf Landesebene gesetzlich verankert werden. Um auch die Babyboomer-Generation für Engagement zu gewinnen, müssen passgenaue und flexible Möglichkeiten entwickelt und neue Engagement-Formate erprobt werden.
Zurück zur Kategorie Wissenswertes

Der Deutsche Verein gibt Empfehlungen zur Weiterentwicklung und nachhaltigen Finanzierung der Pflege

In einem Schreiben aus dem Dezember informiert der Deutsche Verein über seine Empfehlungen. Darin heißt es: „Das Präsidium des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. hat am 24. November 2020 die anliegenden Positionen und Empfehlungen des Deutschen Vereins zur Weiterentwicklung und nachhaltigen Finanzierung der Pflege beschlossen. Mit den Positionen und Empfehlungen möchte der Deutsche Verein Impulse für die anstehende Pflegereform geben und den fachpolitischen Diskurs anregen. Es werden Reformvorschläge unterschiedlicher Reichweite diskutiert und konkrete, kurzfristig umsetzbare Empfehlungen ausgesprochen sowie grundlegende Reformideen auf ihre Wirkungsweisen hin befragt und bewertet.
deutscher_verein
Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge hat Empfehlungen zur Weiterentwicklung und nachhaltigen Finanzierung der Pflege vorgelegt.
Grundlegend ist der Gedanke, dass die Weiterentwicklung pflegerischer Strukturen mit einer Finanzierungsreform verbunden werden muss, damit die Finanzierung der Pflege auch zukünftig nachhaltig gesichert ist, auf Pflege angewiesene Menschen und ihre Angehörigen nicht über ihre finanziellen Grenzen hinaus belastet werden und die eingesetzten Mittel dort ankommen, wo sie benötigt werden. Es gilt, Unter-, Über- oder Fehlversorgung zu vermeiden und die bestehenden Schnittstellen so zu verzahnen, dass sie gut ineinandergreifen und so die Effizienz des Gesamtsystems zu erhöhen.”

Quelle: deutscher-verein.de
Zurück zur Kategorie Wissenswertes
MailPoet