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Wissen und Erfahren

NEWSLETTER für Brandenburgische Seniorenbeiräte
Ausgabe 3. Quartal 2020
Liebe Leser*innen,
die Digitalisierung verändert die Gesellschaft und beschäftigt zunehmend auch die Senior*innen. Der im August erschienene 8. Altersbericht behandelt ausführlich das Thema “Ältere Menschen und Digitalisierung”. Digitale Angebote bieten viele Chancen, um möglichst lange ein selbstständiges und eigenverantwortliches Leben zu führen. Das ist eines der zentralen Ergebnisse, die wir in diesem Newsletter behandeln. Dazu gibt es wieder viel Wissenswertes und Neues aus den Seniorenbeiräten.
Wenn Sie selbst einen Beitrag für Ihren Seniorenbeirat veröffentlichen wollen, schreiben Sie uns unter newslettersr@lebenshaelfte.de.
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Ihr Redaktionsteam
Aus den
Seniorenbeiräten
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SRLB tagt am
Seddiner See
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Aktuelle Meldungen

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Aus den Seniorenbeiräten

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Wissenswertes

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Aktuelle Meldungen

Bundesregierung veröffentlicht
8. Altersbericht

Digitalisierung bietet großes Potenzial für ältere Menschen – Bundesseniorenministerin Giffey legt den 8. Altersbericht vor
Dazu die Pressemitteilung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend vom 12. August 2020:

Die Digitalisierung bietet älteren Menschen viele Chancen, um möglichst lange ein selbstständiges und eigenverantwortliches Leben führen zu können. Das ist eines der zentralen Ergebnisse aus dem Achten Altersbericht der Bundesregierung, den Bundesseniorenministerin Dr. Franziska Giffey vorgestellt hat. Vom Bundeskabinett wurde dazu am 12.08.2020 eine Stellungnahme beschlossen.
Die interdisziplinär zusammengesetzte Achte Altersberichtskommission unter der Leitung von Professor Dr. Andreas Kruse hatte den Auftrag herauszuarbeiten, welchen Beitrag Digitalisierung und Technik zu einem guten Leben im Alter leisten können. Die Kommission beendete ihre Arbeit bereits vor Ausbruch der Corona-Pandemie. Die Erkenntnisse der Sachverständigen sind gerade jetzt aber besonders wertvoll. Denn sie zeigen, welchen Einfluss die rasant fortschreitende Digitalisierung auf das Leben älterer Menschen hat und welche Möglichkeiten das Unterstützungspotenzial digitaler Technik gerade in Krisenzeiten bietet.
Digitalisierung
Altersbericht
Präsentierten den 8. Altersbericht: Franz Müntefering (BAGSO), Bundesministerin Dr. Franziska Giffey und Prof. Dr. Andreas Kruse (Vorsitzender der 8. Altersberichtkommission) (v.l.n.r.) Quelle: achter-altersbericht.de, Foto: Claudius Baritz/BAFzA
Bundesseniorenministerin Dr. Franziska Giffey: „Die Digitalisierung birgt gerade auch für ältere Menschen ein riesiges Potenzial, das wir noch viel stärker ausschöpfen müssen. Es geht nicht nur um das Skypen mit den Enkelkindern oder Einkaufen übers Internet. Entscheidend dafür ist, dass wir die digitalen Angebote stärker an den Bedürfnissen ausrichten und die älteren Menschen dabei unterstützen, mit der Entwicklung Schritt zu halten. Zugleich gilt es, die digitale Kluft, die es innerhalb der älteren Generation gibt, abzubauen. Wir dürfen nicht zulassen, dass Seniorinnen und Senioren abgehängt werden, dass ihnen der Zugang zu digitalen Angeboten und damit auch zur Teilhabe versperrt ist“.
Der Achte Altersbericht befasst sich mit Entwicklung und Anwendung digitaler Technologien sowie mit deren Auswirkungen vor allem in den Lebensbereichen Wohnen, Mobilität, soziale Integration, Gesundheit, Pflege und auch mit dem Leben im Quartier. Darüber hinaus unterstreicht er die Bedeutung von digitaler Souveränität, die Voraussetzung ist für digitale Teilhabe. Anregungen geben die Sachverständigen auch zum Umgang mit ethischen Fragen, die beim Einsatz von digitalen Technologien entstehen können.
In ihrer Stellungnahme zeigt die Bundesregierung auf, dass bereits vielfältige Maßnahmen eingeleitet wurden, um in den von den Sachverständigen angesprochenen Bereichen gute Teilhabemöglichkeiten gerade auch für ältere Menschen zu schaffen und die angemahnten Infrastrukturen auf den Weg zu bringen. Sachverständige und Bundesregierung betonen gleichermaßen die Bedeutung der Einstellung der älteren Menschen, denn es liegt auch in der Hand der älteren Menschen selbst, digitalen Technologien mit Offenheit gegenüberzutreten.
Die aktuelle Pandemie-Situation bietet somit auch eine Chance, sich mit den Vorteilen und Nutzungsmöglichkeiten der digitalen Technik vielleicht erstmals auseinanderzusetzen.
Die Altersberichterstattung geht zurück auf einen Beschluss des Deutschen Bundestages aus dem Jahr 1994. Er gibt der Bundesregierung auf, in jeder Legislaturperiode einen Bericht zur Lebenssituation von älteren Menschen in Deutschland zu erstellen. Erarbeitet werden die Berichte von unabhängigen Sachverständigenkommissionen, die mit Expertinnen und Experten unterschiedlicher Fachrichtungen besetzt werden. Bislang sind folgende Altersberichte erschienen:
  • 1993: Erster Altersbericht „Die Lebenssituation älterer Menschen in Deutschland“
  • 1998: Zweiter Altersbericht „Wohnen im Alter“
  • 2001: Dritter Altersbericht „Alter und Gesellschaft“
  • 2002: Vierter Altersbericht „Risiken, Lebensqualität und Versorgung Hochaltriger – unter besonderer Berücksichtigung demenzieller Erkrankungen“
  • 2006: Fünfter Altersbericht „Potenziale des Alters in Wirtschaft und Gesellschaft. Der Beitrag älterer Menschen zum Zusammenhalt der Generationen“
  • 2010: Sechster Altersbericht „Altersbilder in der Gesellschaft“
  • 2016: Siebter Altersbericht „Sorge und Mitverantwortung in der Kommune - Aufbau und Sicherung zukunftsfähiger Gemeinschaften“
Lesen Sie hier mehr zum Achten Altersbericht.
Hier können Sie den 8. Altersbericht in einer Kurzfassung herunterladen.
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Tag der älteren Menschen: Studie zu ihrer sozialen Lage im Land Brandenburg startet

Zum Internationalen Tag der älteren Menschen am 1. Oktober 2020 informierte Brandenburgs neuer Landesseniorenbeauftragter Norman Asmus über den Start einer Studie zur sozialen Lage der älteren Menschen im Land Brandenburg.
“Bereits mit Aufnahme meiner Tätigkeit im Juni habe ich diese Studie angekündigt, mit der die aktuelle Lebenssituation Älterer in Brandenburg beschrieben und insbesondere die Themen Altersarmut und Einsamkeit näher untersucht werden sollen. Ich erhoffe mir von den Ergebnissen eine gute Diskussionsgrundlage und Impulse für die Fortschreibung der Seniorenpolitischen Leitlinien und des dazugehörigen Maßnahmenpaketes auf Landesebene“, so Asmus.
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Das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg hat eine Studie zur sozialen Situation älterer Menschen in Brandenburg gestartet.
Die Ergebnisse der Studie veröffentlicht das Land im Rahmen seiner Sozialberichterstattung in einem Themenheft der Schriftenreihe „sozialspezial“ im 1. Halbjahr 2021. Hintergrund: Der Internationale Tag der älteren Menschen fällt auf Beschluss der Vereinten Nationen seit 1991 auf den 1. Oktober.

Hier können Sie die vollständige Pressemitteilung des MSGIV lesen.
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Landesinitiative „Meine Stadt der Zukunft“ gestartet

Wie sieht die Stadt der Zukunft aus? Diese Frage treibt die Städte in Brandenburg um. Nicht nur die demografische und wirtschaftliche Entwicklung stellt die Kommunen vor Herausforderungen. Auch aktuelle Fragen wie Klimawandel, Digitalisierung und sozialer Zusammenhalt spielen in die täglichen Entscheidungen für Gegenwart und Zukunft hinein.
Das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung (MIL) hat deshalb im September die Landesinitiative „Meine Stadt der Zukunft“ gestartet. Kommunen können sich als eine von vier Modellregionen bewerben und so allen Städten in Brandenburg Beispiele für eine selbstbewusste und zukunftsorientierte Stadtentwicklungspolitik geben. Alle Städte sollen vom Wissen profitieren, das in dem etwa zweijährigen Prozess entsteht. Einsendeschluss für Bewerbungen als Modellstadt ist der 15. Januar 2021.
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Das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung sucht Antworten auf drängende Zukunftsfragen in Brandenburger Städten und hat dazu die Landesinitiative „Meine Stadt der Zukunft“ gestartet.
Eine Förderung vom MIL sollen die vier Städte erhalten, die sich visionär, intensiv und ortsspezifisch mit ihrer Zukunft auseinandersetzen und gemeinsam mit den Menschen vor Ort Lösungen für Zukunftsfragen erarbeiten. Ziel ist eine von der Stadtgesellschaft gemeinsam getragene Vision. Damit auch die Städte profitieren, die nicht als Modellvorhaben ausgewählt sind, plant das Land Brandenburg Konferenzen, Workshops und Erfahrungsaustausch-Formate für alle Kommunen.
Die Modellstädte erhalten in den Jahren 2021 und 2022 einen Zuschuss in Höhe von bis zu 100.000 Euro. Das Antragsformular für Bewerbungen steht auf der Webseite des MIL bereit.

Quelle: Pressemitteilung des MIL vom 21.9.2020
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Auf dem Weg zur Brandenburger Ernährungsstrategie: Werkstattgespräche starten

Gutes Essen für alle Brandenburger*innen – gesund, nachhaltig, regional und möglichst ökologisch: Das ist die Grundlage für die Erarbeitung einer Landes-Ernährungsstrategie. Der Ernährungsrat Brandenburg lädt deshalb zu einer Reihe von Werkstattgesprächen ein.
Verbraucherschutzministerin Ursula Nonnemacher unterstützt dieses Vorhaben: „Ernährung ist ein Querschnittsthema und geht alle an. Um hier besser und innovativer zu werden, brauchen wir die Ideen und das Wissen aus allen Bereichen. Darum unterstütze ich den Ansatz sehr, konkret in den Regionen nachzufragen, und ich bin gespannt auf die Ergebnisse, die auf dem Weg zu einer Ernährungsstrategie zusammengetragen werden.“
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Mit einer Brandenburger Ernährungsstrategie möchte der Ernährungsrat Brandenburg gutes Essen für alle Brandenburger*innen festschreiben.
Hier können Sie die vollständige Presseinformation des Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz lesen.
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Aus den Seniorenbeiräten

SRLB tagt am Seddiner See

Die Mitglieder des Seniorenrates des Landes Brandenburg treffen sich zur jährlichen Klausurtagung am Seddiner See
Am 29. und 30. Oktober treffen sich die Mitglieder des Seniorenrates des Landes Brandenburg zur jährlichen Klausurtagung am Seddiner See. In diesem Jahr ist der neue Seniorenbeauftragte des Landes Brandenburg, Norman Asmus, zu Gast. Geplant ist ein umfangreicher Erfahrungsaustausch zu seiner Arbeit. Er selbst hatte bereits zu Beginn seiner Tätigkeit betont: “Mit den Seniorenbeiräten weiß ich starke Verbündete an meiner Seite.”
Ein weiteres zentrales Thema der Klausurtagung ist die Auswertung des 8. Altersberichtes, den die Bundesregierung im August veröffentlicht hat. Dazu erwartet der SRLB einen Referenten vom Deutschen Zentrum für Altersfragen, der auch einen Rückblick zu den Themen der ersten sieben Altersberichte geben wird.
Diese Fragen möchte der SRLB dazu diskutieren:
  1. Warum werden Altersberichte erstellt, wenn damit nicht gearbeitet wird? Sollte das dennoch der Fall gewesen sein: Welche Ergebnisse liegen vor?
  2. Es gibt bereits sieben Altersberichte seit 1993. Wie arbeitet die Politik damit?
  3. Welche zentralen Aussagen und Empfehlungen enthält der 8. Altersbericht?
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Vorstand des Seniorenrates des Landes Brandenburg zu Gast bei Ministerpräsident Dietmar Woidke

Auf Wunsch des SRLB traf sich der Vorstand am 6. Oktober mit Brandenburgs Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke. Auch der Seniorenbeauftragte des Landes Brandenburg, Norman Asmus, nahm an dem Treffen teil.
Thema waren die Probleme der älteren Bevölkerung im Land Brandenburg. Dietmar Woidke ließ sich berichten, wie die Senior*innen die bisherige Zeit in der Coronakrise bewältigt haben. Vor allem Senior*innen in Seniorenheimen und Krankenhäusern litten unter dem generellen Kontaktverbot zu ihren Familien und Freunden. Spätestens Anfang November soll es deshalb Schnelltests in Heimen und Krankenhäusern geben. So können Angehörige die Heimbewohner ohne große Hürden besuchen. Der Schnelltest ist kostenlos und wird aus dem Gesundheitsfond bezahlt. Sobald ein Impfstoff verfügbar ist, werden vorrangig Krankenschwestern, Lehrer*innen und Senior*innen geimpft. Im Land Brandenburg sollen trotz der enormen Kosten (Grundfinanzierung rund 170 Mio. €) alle Krankenhäuser erhalten bleiben.
Ein weiteres Thema war der 8. Altersbericht zum Thema „Ältere Menschen und Digitalisierung“. Bund, Länder und Kommunen müssen die Rahmenbedingungen dafür schaffen, dass das Internet im öffentlichen Raum und in öffentlichen Einrichtungen flächendeckend und kostenfrei zur Verfügung steht. Das betrifft sowohl Rathäuser und Bahnhöfe als auch Stadtteile, Dörfer und Verkehrsmittel. Nur durch die richtige Handhabung digitaler Technik können Ältere am gesellschaftlichen Leben teilhaben. Dafür wird sich Dietmar Woidke sowohl im Bund als auch in den Kommunen stark machen.
Beim Thema Geld ging es sowohl um die Finanzierung der Seniorenwoche als auch um die Auszeichnungsveranstaltungen mit dem Veltener Teller und der Ehrenurkunde, um die Unterstützung von Begegnungsstätten und um den Erhalt der Landesgeschäftsstelle. Bis auf die finanzielle Unterstützung von Begegnungsstätten ist bereits alles im Entwurf des Haushaltsplanes eingestellt. Die Landtagsabgeordneten müssen allerdings noch zustimmen. Deshalb wird der Vorstand des SRLB demnächst die Landtagsfraktionen besuchen.

Quelle: Frau Schneider, Pressesprecherin des SRLB
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Seniorenbeauftragter besucht Seniorenbeirat Potsdam-Mittelmark

Seit dem 15. Juni ist Norman Asmus der neue Landesseniorenbeauftragte in Brandenburg – neben Sachsen-Anhalt der einzige bundesweit. Er ist unter anderem Ansprechpartner bei Themen wie Wohnen im Alter, Mobilität und Aktives Altern. Bei seinem Besuch in Potsdam Mittelmark am 15. September stellte die dortige Leiterin des Büros für Chancengleichheit, Vielfalt und Senioren, Mariana Siggel, die Strategie des Landkreises zur Unterstützung der Seniorenarbeit in Potsdam-Mittelmark vor. Dazu gehören zum Beispiel die Offensive “Aktiv sein im Alter” und die SeniorTrainerausbildung. Beides ist einmalig im Land. Die Teilnehmer des Treffens diskutierten auch den Paragraphen 19 der Kommunalverfassung, der nur eine “Kann-Bestimmung” dazu enthält, ob Kommunen einen Seniorenbeirat haben oder nicht. Der Landesseniorenbeauftragte versprach, das Thema im Blick zu behalten.
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Der Seniorenbeauftragte des Landes Brandenburg, Norman Asmus (links), besuchte den Seniorenbeirat in Potsdam Mittelmark. Quelle: eigenes Foto Seniorenbeirat
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Schulungen für Senioren – Wittstock ist nun Digital-Kompass-Standort – Internetaffine Senior*innen können sich zu Internetlotsen ausbilden lassen

In der Begegnungsstätte der Volkssolidarität in Wittstock können sich ältere Menschen im Umgang mit Smartphone und Internet fit machen lassen. Wittstock ist damit einer von bundesweit 53 und landesweit fünf Digital-Kompass-Standorten.
Damit ältere Menschen gleichberechtigt die Vorteile digitaler Prozesse nutzen können, schult sie das bundesweite Projekt „Digital-Kompass“ am Smartphone oder Tablet.
„Digitalisierung ist oft gerade für Senioren eine Herausforderung“, sagt Volkssolidarität-Geschäftsführer Andy Stolz. “Sie bietet aber auch viele Chancen. Gerade während des Corona-Lockdowns konnte viele über Smartphone, Tablet und PC ihre Kontakte pflegen.
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Zur Einweihung des Digital-Kompass-Standortes lud die Stiftung „Digitale Chancen“ mit einem speziellen Tourenanhänger zu Mini-Schulungen auf dem Wittstocker Marktplatz ein. Themen waren unter anderem Videotelefonie und Whatsapp.
Quelle: Christian Bark
Dass es jedoch nicht nur digital geht, betont Wittstocks Bürgermeister Jörg Gehrmann als Schirmherr der Aktion. Denn Digitalisierung allein bringt keine Sozialkompetenz. Damit ist er einer Meinung mit der Seniorenbeauftragten des Landkreises Ostprignitz-Ruppin, Sigrid Schumacher. Genau aus diesem Grund sei der Digital-Kompass-Standort auch ein analoger Anlaufpunkt für interessierte Senioren.
„Viele Ältere sind ja neugierig“, weiß Sigrid Schumacher. Die Krise hätte gezeigt, wie wichtig solche Anlaufpunkte sind. Viele seien vereinsamt. Lissy Boost, eine der Initiatorinnen des Digital-Kompass-Projektes in der Röbeler Vorstadt, möchte alle Schulungsangebote deshalb auch digital anbieten, sollte es einen zweiten Lockdown geben.
Bis dahin muss es gelingen, die Senior*innen mit Hard- und Software vertraut zu machen. Das sollen unter anderem so genannte Internetlotsen leisten – zum Beispiel internetaffine Senior*innen, die Gleichaltrigen dann helfen, die digitale Welt zu verstehen und richtig zu nutzen. Für die Schulungen ist der wöchentliche Kurs „Rund um Smartphone und mehr“ sowie ein „Digitaler Stammtisch“ pro Monat geplant. Interessierte Anfänger*innen oder Internetlotsen können sich bei der Quartiersmanagerin für die Röbeler Vorstadt, Lissy Boost, melden: (03394) 475926 oder quartier-wittstock@volkssolidaritaet.de
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Senior*innen fordern mehr Chancen zur Teilhabe

Der Kreisseniorenbeirat Ostprignitz-Ruppin äußert sich besorgt über die soziale Situation vieler älterer Menschen in der Region. Viele zählen zur Risikogruppe und müssen seit Monaten auf Begegnungen verzichten.
Während Kitas und Schulen Schritt für Schritt zur Normalität zurückkehrten, seien Begegnungsstätten für Senior*innen oder örtliche Gemeindezentren nach wie vor geschlossen. Die Beiratsvorsitzende Sigrid Schumacher fordert deshalb auch für die älteren Menschen in der Region Sozialkontakte ein. Viele hätten seit Monaten kaum Gelegenheit gehabt, einmal unter Leute zu kommen. Die Gefahr zu vereinsamen sei akut.
Der Kreisseniorenbeirat vermisst Regelungen, die zumindest einen eingeschränkten Betrieb von Begegnungsorten ermöglichen. „Wir haben uns bei der Beiratssitzung mit dem Landkreis verständigt, dass hier möglichst schnell eine Lösung her muss,“ so Sigrid Schumacher.

Angesichts der aktuellen Situation wolle der Kreisseniorenbeirat seine Aktion „Ruf einfach an!“ fortsetzen. Die Mitglieder des Beirates bieten sich dabei als Gesprächspartner*innen an, falls Angehörige, Freunde oder Bekannte nicht zur Verfügung stehen.

So erreichen Sie die Mitglieder
des Beirates, wenn Sie
einfach mal telefonieren
wollen:


Sigrid_Schumacher
Sigrid Schumacher aus Lohm ist Vorsitzende des Kreisseniorenbeirates Ostprignitz-Ruppin. Quelle: Alexander Beckmann
Neuruppin
Hannelore Gussmann: 0171/7 12 34 66
Barbara Kernchen: 03391/50 43 06

Alt Ruppin
Heidemarie Ahlers: 03391/7 49 72

Altkreis Kyritz
Sigrid Schumacher: 0176/61 49 06 16
Hannelore Rose: 0151/15 34 23 07
Thekla Köppen: 0173/5 94 61 20
Bärbel Kleybrink: 0152/45 22 35 36
Alfons Zeh: 0152/26 89 31 31

Heiligengrabe
Klaus Krüger: 033965/4 01 58
Deniz Öz: 033984/50 98 99

Amt Temnitz
Regina Bäker: 0152/08 54 98 08

Wittstock
Walter Trost: 0173/6 13 69 64
Rena Lemke: 0172/3 93 51 51

Rheinsberg
Hans-Peter Dargebroth: 0152/25 23 14 76

Kleinzerlang und Großzerlang
Wolfgang Flemming: 0162/64 26 29 78

Fehrbellin und Amt Lindow
Sigrid Schumacher: 0176/61 49 06 16

Wissenswertes

BAGSO fordert „Digitalpakt Alter

In ihrer Stellungnahme zum Achten Altersbericht fordert die BAGSO einen „Digitalpakt Alter“
In ihrer Stellungnahme zum Achten Altersbericht der Bundesregierung begrüßt die Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO), dass mit dem Thema „Ältere Menschen und Digitalisierung“ ein Handlungsfeld in den Fokus rückt, das eine immer größere Bedeutung gewinnt. Um den Zugang zum Internet für alle Bürgerinnen und Bürger unabhängig von ihrem Alter zu gewährleisten, fordert die BAGSO – analog zum „DigitalPakt Schule“ – einen „Digitalpakt Alter“. Älteren Menschen müssen in allen Kommunen niedrigschwellige Angebote zum Erwerb digitaler Kompetenzen offen stehen. Die Dringlichkeit des Handelns ist durch die Erfahrungen in der Corona-Krise aus Sicht der BAGSO noch deutlicher geworden.
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Die BAGSO wünscht sich in allen Kommunen Angebote, mit denen ältere Menschen digitale Kompetenzen erlernen können.
Lesen Sie hier die vollständige Stellungnahme der BAGSO:
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Erstes Praxisforum zur Auswertung des Achten Altersberichts in Potsdam

Am 28. Oktober 2020 lädt die Akademie 2. Lebenshälfte gemeinsam mit der Landeshauptstadt Potsdam, dem Seniorenbeirat Potsdam und dem Netzwerk „Älter werden in Potsdam“ zum Praxisforum „Ältere Menschen und Digitalisierung“ ein. Dazu sind Sie zwischen 10 und 16 Uhr herzlich im Treffpunkt Freizeit willkommen.
Experten, die am 8. Altersbericht mitgewirkt haben, stellen wesentliche Ergebnisse vor. In einer Podiumsdiskussion und an Thementischen geht es anschließend um die konkrete Umsetzung vor Ort.
Mit dabei sind Experten aus dem Deutschen Zentrum für Altersfragen, aus der Altersberichtskommission selbst, aber auch Verantwortliche aus dem Land Brandenburg und der Stadt Potsdam.
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Ende Oktober veranstaltet die Akademie 2. Lebenshälfte mit Partnern das erste Praxisforum zum 8. Altersbericht der Bundesregierung.
Für eine Anmeldung verwenden Sie bitte das Anmeldeformular. Die Plätze sind begrenzt. Bei Bedarf bemühen sich die Organisator*innen um eine Online-Übertragung des Veranstaltungsteils am Vormittag. Details dazu erhalten Sie per E-Mail.

Lesen Sie hier das gesamte Programm:
Hier können Sie sich anmelden:
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Für 2021 sind drei weitere Praxisforen geplant

Die Akademie 2. Lebenshälfte möchte die Ergebnisse des 8. Altersberichts gemeinsam mit den Seniorenbeiräten vor Ort in verschiedenen Landesteilen vorstellen. Interessierte Seniorenbeiräte, die ein Praxisforum in ihre Region holen möchten, wenden sich bitte an:

Dr. Ingrid Witzsche von der Akademie 2.Lebenshälfte
Rheinstrasse 17b
14513 Teltow
Telefon: 03328 304517
E-Mail: witzsche@lebenshaelfte.de
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Jetzt erst recht! BAGSO formuliert erste Lehren aus der Corona-Pandemie

In einer Presseerklärung ruft die BAGSO – die Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen – dazu auf, die Lebensbedingungen älterer Menschen nachhaltig zu verbessern. In dem Positionspapier „Jetzt erst recht!“ formuliert der Dachverband erste Lehren aus der Corona-Pandemie. Sie habe bestehende Missstände für alle sichtbar gemacht. Reformen sind demnach in der Pflege, in der kommunalen Seniorenarbeit und in weiteren Bereichen der Seniorenpolitik dringend notwendig.
Die BAGSO ruft zum Beispiel dazu auf, den Zugang älterer Menschen zu digitalen Medien mit einem „Digitalpakt Alter“ sicherzustellen. Im Bereich Engagement und Partizipation brauche es außerdem verlässliche Strukturen zur Förderung. Verbessert werden müssten auch die Gesundheitsförderung und der rechtliche Schutz älterer Menschen. Aktivierende kommunale Seniorenpolitik benötige eine verbindliche rechtliche Grundlage und finanzielle Ausstattung.

Lesen Sie hier das Positionspapier “Jetzt erst recht!”
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Internationaler Tag der älteren Menschen: BAGSO warnt vor Rückschlägen bei Altersbildern

In einer Pressemitteilung zum Internationalen Tag der älteren Menschen am 1. Oktober ruft die BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen – dazu auf, ältere Menschen in ihrer Selbstbestimmtheit, Eigenverantwortlichkeit und Vielfalt auch in Krisenzeiten zu respektieren. Die Corona-Krise hat nach Ansicht von Seniorenorganisationen zu Rückschlägen in der Entwicklung von realistischen Altersbildern geführt.
Lesen Sie hier die Presseinformation im Wortlaut:
altersbilder
Die Selbstbestimmtheit, Eigenverantwortlichkeit und Vielfalt älterer Menschen auch in Krisenzeiten akzeptieren: Das fordert die BAGSO anlässlich des Internationalen Tages der älteren Menschen am 1. Oktober.
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