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Wissen und Erfahren

NEWSLETTER für Brandenburgische Seniorenbeiräte
Ausgabe 2. Quartal 2020
Liebe Leser*innen,
in den vergangenen Monaten musste die Arbeit der Seniorenbeiräte viele Corona-bedingte Einschnitte verkraften. Nun nehmen wir allmählich wieder gewohnte Aktivitäten auf – immer bei Einhaltung der geltenden Abstands- und Hygieneregeln. Inzwischen hat das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz das Auswahlverfahren für einen Seniorenbeauftragten abgeschlossen. Und wir können Ihnen in der 2. Ausgabe unseres Newsletters den Seniorenbeauftragten des Landes Brandenburg, Norman Asmus, vorstellen.
Es bleibt dabei: Wenn Sie selbst einen Beitrag für Ihren Seniorenbeirat veröffentlichen wollen, schreiben Sie uns unter newslettersr@lebenshaelfte.de.
Dieser Newsletter hat jetzt schon 100 Abonnenten. Natürlich wollen wir noch mehr Senior*innen erreichen. Erzählen Sie deshalb gern von diesem neuen Arbeitsinstrument.

Ihr Redaktionsteam
Aus den
Seniorenbeiräten
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SRLB-Aktivitäten im Herbst
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Aktuelle Meldungen

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Aus den Seniorenbeiräten

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Wissenswertes

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Aktuelle Meldungen

Brandenburg hat einen Seniorenbeauftragten

Norman Asmus ist der erste Seniorenbeauftragte des Landes Brandenburg – aktives und selbstbestimmtes Älterwerden im Fokus
In der Pressemitteilung des Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz (MSGIV) heißt es: Brandenburg hat mit Norman Asmus erstmals einen Landesseniorenbeauftragten. „Mein Ziel ist es, zentraler Ansprechpartner und Übersetzer von Interessen älterer Menschen in die Verwaltung und in die Politik hinein zu sein. Ich freue mich sehr über das mir entgegengebrachte Vertrauen und gehe mit großem Respekt an diese wichtige Aufgabe heran“, sagte er zu seinem Dienstbeginn in Potsdam. Der 46-jährige Asmus ist ein „Urgestein“ im Brandenburger Gesundheits- und Sozialministerium und ein ausgewiesener Experte in den Bereichen Senioren- und Familienpolitik.
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Norman Asmus ist der erste Seniorenbeauftragte für Brandenburg.
Quelle:
Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz
Laden Sie hier die Presseinformation des MSGIV herunter:
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Anerkennung für die Leistungen in der Corona-Krise – Brandenburg stockt Pflegebonus auf

Es geht um ein besonderes Zeichen der Anerkennung für die Beschäftigten in der Pflege. Sie leisten Großes in der aktuellen Pandemielage und das oft unter schwierigen Bedingungen. Dafür haben Bundestag und Bundesrat am 14./15. Mai 2020 eine steuerfreie Prämie auf den Weg gebracht.
Alle Beschäftigten in zugelassenen Pflegeeinrichtungen haben im Jahr 2020 einen je nach Tätigkeit gestaffelten Anspruch auf eine einmalige Sonderleistung (Corona-Prämie, auch Pflegebonus genannt) in Höhe von bis zu 1.000 Euro. Die volle Prämie erhalten Vollzeitbeschäftigte in der direkten Pflege und Betreuung.
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Ein Pfleger umsorgt einen
pflegebedürftigen Mann.

Gesetzliche Grundlage dafür ist im elften Sozialgesetzbuch (SGB XI) der neue Paragraph 150a „Sonderleistung während der Coronavirus-SARS-CoV-2-Pandemie“.

Diese Corona-Prämie kann durch die Länder oder die zugelassenen Pflegeeinrichtungen um bis zu 50 Prozent erhöht werden. Das Land Brandenburg hat sich sofort dafür entschieden und wird den geplanten Pflegebonus des Bundes mit einem Anteil von 50 Prozent aufstocken.

Hier finden Sie weitere Informationen:
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Land fördert innovative Mobilitäts-angebote mit 2,2 Millionen Euro

Die Mobilität von Senior*innen zu erhalten und zu sichern, ist ein Grundanliegen der Seniorenbeiräte, ganz besonders im ländlichen Raum. Die Lebensqualität im Alter ist eng mit einem attraktiven ÖPNV verbunden. Es geht um innovative Lösungen wie das “PatMobilBarnim” – ein Fahrdienst für Patienten im ländlichen Raum – oder das Beispiel des Bürgerbusses von Brieselang, der seit zehn Jahren immer beliebter wird. Seit 2019 fährt dort ein neuer vom Land mitfinanzierter Bus.

Die Kreisseniorenbeiräte informieren sich regelmäßig über die Nahverkehrspläne ihrer Landkreise.
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Schorfheides Bürgermeister Uwe Schoknecht, Barnims Landrat Daniel Kurth und BBG-Geschäftsführer Frank Wruck (v.l.) bei der Präsentation des PatMobilBarnim. Foto: Pressestelle Landkreis Barnim/Oliver Köhler
Jetzt eröffnen sich neue Möglichkeiten. Das Land unterstützt die Landkreise und kreisfreien Städte als Aufgabenträger für den kommunalen ÖPNV bei der Entwicklung und Umsetzung innovativer Mobilitätsangebote. Die Förderrichtlinie wurde am 27. Mai 2020 im Amtsblatt des Landes Brandenburg veröffentlicht. Erster Stichtag zum Einreichen von Anträgen ist der 1.Oktober 2020.

Verkehrsminister Guido Beermann: „Wir wollen den öffentlichen Personennahverkehr zukunftssicher machen. Um die Mobilität im ganzen Land attraktiv zu gestalten, brauchen wir innovative und bedarfsgerechte Angebote. Wir wollen die Landkreise und kreisfreien Städte finanziell unterstützen, innovative Mobilitätsangebote zu entwickeln und zu realisieren. Dafür stellen wir bis 2022 2,2 Millionen Euro zur Verfügung. Wir freuen uns auf interessante und kreative Vorschläge, um auch für die Menschen im ländlichen Raum gute Angebote zu entwickeln.“

Weitere Informationen finden Sie hier:
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Digitaltag baut Brücken in der Gesellschaft

Welche Chancen bietet die Digitalisierung in einem Flächenland wie Brandenburg? Gerade in den vergangenen Monaten haben auch Senior*innen erkannt, dass sie ein Instrument für Teilhabe sein kann.
Am 19. Juni fand bundesweit der erste Digitaltag statt – ins Leben gerufen von der Initiative „digital für alle". Etwa 50 Veranstaltungen gab es in Brandenburg. Die Kreisvolkshochschule Uckermark gehörte dazu, das Wegemuseum Wusterhausen/Dosse, das Digitalwerk in Werder/Havel oder die Digitalberatungszentren in Cottbus. Einige dieser Veranstaltungen betreute die Digitalagentur Brandenburg.
Brandenburgs Digitalbeauftragter, Staatssekretär Benjamin Grimm, sagte dazu: „Digitalisierung bedeutet vor allem Überwindung von Distanzen jeglicher Art. Das hat sich gerade während der Corona-Pandemie gezeigt. Dank der Digitalisierung – ob Smartphone, Bestellservice, Streaming-Dienste oder Schul-Cloud – war vieles möglich, was uns sonst verwehrt geblieben wäre. Und mit der neuen Corona-App wollen wir Krankheitsherde frühzeitig eindämmen.”

Laden Sie hier die Pressemitteilung der Staatskanzlei des Landes Brandenburg herunter:
Weitere Informationen finden Sie außerdem hier:
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Das Bundeskabinett berät den Dritten Engagementbericht zum Thema „Engagement und Digitalisierung“

In der Corona-Krise hat sich gezeigt, dass eine große Bereitschaft vor allem unter jungen Menschen besteht, Senior*innen zu unterstützen. Das Angebot war oft größer als die Nachfrage. Es hat auch gezeigt, dass junge Menschen dabei zahlreiche digitale Möglichkeiten nutzen. Das hat für eine generationen-übergreifende Zusammenarbeit im Ehrenamt großen Mehrwert. Das Bundeskabinett hat sich am 13. Mai mit dem Dritten Engagementbericht – bestehend aus dem Gutachten einer unabhängigen Sachverständigenkommission und der Stellungnahme der Bundesregierung – befasst. Der Dritte Engagementbericht trägt den Titel „Zukunft Zivilgesellschaft: Junges Engagement im digitalen Zeitalter“.
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Junge Menschen haben in der Corona-Krise bewiesen, dass sich Engagement auch digital organisieren lässt.
Fokusthema ist die Frage, wie sich gesellschaftliche Teilhabe und freiwilliges Engagement mit der Digitalisierung verändern, und was sich daraus für die Engagementpolitik ergibt. Die Untersuchung widmet sich Menschen im Alter zwischen 14 und 27 Jahren.
„Wie wertvoll und bereichernd digitales Engagement ist, sehen wir gerade in der gegenwärtigen Corona-Krise“, betont Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey. „Digitale Möglichkeiten helfen dabei, dass sich – vor allem auch junge – Menschen trotzdem für andere und den gesellschaftlichen Zusammenhalt einsetzen können, indem sie zum Beispiel Nachbarschafts-Initiativen oder Einkaufshilfen digital organisieren oder Vereine verstärkt Online-Beratungen anbieten. Der Bericht zeigt, wie groß das Potenzial ist, und dass es sich noch besser ausschöpfen lässt. Das digitale Engagement ersetzt die traditionellen Formen nicht, aber es kann sie wirksam ergänzen. Es geht deshalb auch darum, analoges und digitales Engagement besser miteinander zu verknüpfen. Die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt, die wir in diesem Jahr gründen, ist dafür wie geschaffen. Auch in Zukunft wird es auf das Engagement ankommen, denn es macht unsere Gesellschaft stärker und lebenswerter“, so Franziska Giffey.
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Aus den Seniorenbeiräten

SLRB-Aktivitäten im Herbst

Der Seniorenrat des Landes Brandenburg informiert über Aktivitäten im Herbst 2020
Wir veröffentlichen an dieser Stelle einen Brief des SRLB.

Liebe Mitglieder der Seniorenbeiräte und der zweiten Säule,

sicher haben Sie schon darauf gewartet, dass Sie Informationen zur Seniorenwoche, zur Klausurtagung und zum Veltener Teller erhalten.

Wie Sie wissen, hatte der Landesvorstand eine Umfrage gestartet, um von Ihnen zu erfahren, ob es angebracht ist, trotz der der Corona-Pandemie die 27. Seniorenwoche in diesem Jahr durchzuführen. Nach Ihrem Votum zur Verschiebung auf das nächste Jahr haben wir uns mit dem Ministerium in Verbindung gesetzt.
Nun haben wir eine Antwort von Ministerin Nonnemacher erhalten, die volles Verständnis für unsere gemeinsame Entscheidung zur Aussetzung der Seniorenwoche zeigt.Die ursprüngliche Verschiebung in den Herbst ist zunehmend wenig realistisch, da die bestehenden rechtlichen Auflagen insbesondere hinsichtlich der Kontaktsperre eine seriöse Vorbereitung der landesweiten Veranstaltungen nicht zulassen. Sie verwies darauf, dass sie sicher sei, dass wir den Kontakt zueinander nicht abreißen lassen und durch Telefon, Handy, Homepage und die Newsletter den sozialen Kontakt aufrecht halten. Der Landesvorstand wird sich weiter durch Telefonkonferenzen und als WhatsApp-Gruppe sowie durch eine Sitzung im Juni – bei Wahrung der Abstandsregeln – mit allen wichtigen Problemen beschäftigen.

Die Ministerin hofft, dass es gelingt, den Veltener Teller und die Übergabe der Ehrenurkunde an aktive Seniorinnen und Senioren im Rahmen einer kleineren feierlichen Veranstaltung am Ende des Jahres durchführen zu können.

Deshalb bitten wir Sie, uns sowohl die Namen der Anwärter für den Veltener Teller als auch für die Ehrenurkunde mitzuteilen, damit wir darüberberaten können.

Gleichzeitig gehen wir zum jetzigen Zeitpunkt davon aus, dass unsere Klausurtagung am 29. und 30. Oktober stattfinden kann. Zu gegebener Zeit werden wir Sie genau informieren.

Da die Mitgliederversammlung in diesem Jahr leider ausfallen musste, erhalten Sie anbei den Tätigkeitsbericht des Vorstandes für das Jahr 2019. Außerdem müssen wir mit Nachdruck darauf hinweisen, dass keine Gelder für die Seniorenwoche ausgereicht werden können.

Quelle: srlb.de
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„Mit den Seniorenbeiräten weiß ich starke Verbündete an meiner Seite“

Der neue Seniorenbeauftragte des Landes Brandenburg im Interview

Im Gespräch mit Sozialministerin Ursula Nonnemacher im Januar hatte der Vorstand des Seniorenrates noch einmal bekräftigt, welche zentrale Rolle ein Seniorenbeauftragter für eine Interessenvertretung auf Landesebene und zur Vernetzung der Seniorenbeiräte vor Ort spielt. Nun ist es vollbracht. Norman Asmus wurde am 15. Juni als Landesseniorenbeauftragter ins Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz berufen. Er hat viel vor und skizziert im Interview seine Vorstellungen von einer Zusammenarbeit mit den Brandenburgischen Seniorenbeiräten und Senioreninitiativen.
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Norman Asmus ist der erste Seniorenbeauftragte für Brandenburg.
Quelle:
Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz


SRLB: Wie gehen Sie an Ihre neue Aufgabe heran?
Norman Asmus: Ich folge dem Motto Wer rastet, der rostet. Wir wollen die Älteren lange fit halten und selbstbestimmt am gesellschaftlichen Leben teilhaben lassen. Dafür müssen wir als Gesellschaft attraktive Angebote schaffen. Und dafür muss jede und jeder selbst etwas tun. Hierfür möchte ich werben und auch meine Funktion nutzen.

SRLB: Wie wollen Sie als Seniorenbeauftragter die Interessen der
Älteren vertreten?
Ich möchte nicht über die Seniorinnen und Senioren sprechen, sondern mit ihnen. Ich habe mir vorgenommen, in Brandenburg unterwegs zu sein und mit den Älteren direkt ins Gespräch zu kommen – wenn Sie so wollen, dass „Ohr am Senior“ zu haben. Denn nur so kann ich glaubhaft und authentisch ihre Interessen vertreten. Ich sehe mich selbst eher als „Übersetzer“ von Forderungen der älteren Generation in die Verwaltung und Politik hinein.
Mit der Seniorenpolitik haben wir ein Querschnittsfeld, was vom Wohnen über Mobilität bis zur Gesundheit reicht und noch viele weitere Themen umfasst. Es müssen also viele mit anpacken, um die Dinge voranzubringen. Die Beauftragten-Funktion hilft sicher, diese Partnerinnen und Partner direkt anzusprechen und mit ins Boot zu holen. Mit dem Seniorenrat des Landes und den kommunalen Seniorenbeiräten weiß ich dabei starke Verbündete an meiner Seite.

SRLB: Welche Rolle messen Sie den Seniorenbeiräten und Senioreninitiativen bei?

Ich weiß, dass die Seniorenfreundlichkeit im Land vor allem auf der örtlichen Ebene geprägt wird. Die Seniorenbeiräte in den Landkreisen und kreisfreien Städten und in den Städten und Gemeinden leisten einen wichtigen Beitrag für die Teilhabe der Seniorinnen und Senioren in unserem Land. Und sie sind eine starke Interessenvertretung für die Anliegen der älteren Generation vor Ort. Die vielen Verbände und Vereine sorgen dafür, dass es Orte gibt, an denen man sich treffen und aktiv sein kann.
Ein Beispiel dafür sind die 36 Mehrgenerationenhäuser, mit denen ich bereits zusammengearbeitet habe. Hier wird Generationensolidarität gelebt. Das ist eine gute Basis, um neue Impulse zu setzen, die im besten Fall Antworten auf die Erfordernisse der älter werdenden Gesellschaft in Brandenburg geben. Denn in zehn Jahren wird hier jede oder jeder Dritte 65 Jahre und älter sein.

SRLB: Was wünschen Sie sich für Ihre Tätigkeit?

Ich freue mich darauf, mit dieser wachsenden Bevölkerungsgruppe auszuprobieren, wie Zusammenleben und Gesellschaft zukünftig funktioniert. Da kann Brandenburg als Modellland ein Vorbild werden. Ich wünsche mir, dass es uns weiterhin gelingt, die Brücke zwischen Jung und Alt zu schlagen, so dass jede Brandenburgerin und jeder Brandenburger hier gut leben und alt werden kann.
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Digital fit – Weiterbildungen zu digitalen Medien in Seniorenbeiräten

Ein Ergebnis der Regionalkonferenzen des SRLB mit den Seniorenbeiräten in 2018 war, dass sich mehr als die Hälfte der Seniorenbeiräte eine Weiterbildung im Bereich digitaler Technik wünscht, um die Arbeit in den Kommunen weiterzuentwickeln und an moderne Kommunikationswege anzupassen. Den Seniorenbeiräten ist bewusst, dass “digitale Souveränität” immer mehr auch zum Teilhabe- und Erfolgsfaktor in der Interessenvertretung wird.
Wie soll so eine Weiterbildung aussehen? Welche genauen Bedürfnisse haben die Seniorenbeiräte? Jetzt geht es darum, Bedarf und Inhalte zu ermitteln.
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Im Herbst versendet die Akademie 2. Lebenshälfte einen Fragebogen, mit dem sie den Weiterbildungsbedarf zu digitalen Medien in den Seniorenbeiräten ermitteln möchte.


Deshalb möchte die Akademie 2. Lebenshälfte im Herbst 2020 eine Umfrage unter den Seniorenbeiräten des Landes durchführen. Die Ergebnisse sind die Grundlage für ein Fortbildungsprogramm für Seniorenbeiräte, das die Akademie in 2021 erproben möchte.
Wir bitten die Seniorenbeiräte um ihre Unterstützung und Teilnahme an der Umfrage. Der Fragebogen geht per Post und mit Rückumschlag an die Beiräte.

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Wissenswertes

BAGSO fordert digitale Versorgung in Heimen

Die BAGSO fordert eine digitale Grundversorgung in Alten- und Pflegeheimen
Alle Menschen in Alten- und Pflegeeinrichtungen müssen die Möglichkeit zur digitalen Teilhabe bekommen. Nach Ansicht der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO) sind dazu fünf Schritte notwendig. So ist jedes Alten- und Pflegeheim bis Ende 2020 mit WLAN für die Bewohnerinnen und Bewohner auszustatten – ebenso mit den notwendigen Geräten wie Tablets und Smartphones. Um Menschen ohne Vorkenntnisse die digitale Kommunikation zu erleichtern, fordert die BAGSO, zukünftig alle Geräte mit einer einheitlichen, selbsterklärenden Software auszustatten. Zudem sind Helferinnen und Helfer für das Erlernen des Umgangs mit digitalen Geräten notwendig.

Hier können Sie die Presseinformation der BAGSO herunterladen:
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Ergebnisse der ISS-Studie - “ICH? Zu alt? – Diskriminierung älterer Menschen”

Im Auftrag des Bundesfamilienministeriums (BMFSFJ) führte das Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik (ISS) in Frankfurt am Main 2018 die Studie „‚ICH? Zu alt?’ – Diskriminierung älterer Menschen“ durch. 2019 setzte sie das Projekt fort, um Ergebnisse und Handlungsempfehlungen in die breitere (Fach-)Öffentlichkeit zu bringen.

Ältere Menschen wollen ihr Leben selbstständig gestalten, mitbestimmen und am gesellschaftlichen Leben teilhaben. Umso wichtiger ist es, förderliche Rahmenbedingungen für ein “aktives Altern” zu schaffen. Nicht selten erfahren ältere Menschen im Alltag jedoch Benachteiligungen aufgrund ihres Lebensalters: Altersgrenzen beschränken mitunter ihre Möglichkeiten zum Engagement. Banken verweigern ihnen oftmals Kredite. Versicherungen können im Alter sehr viel mehr kosten. Altengerecht gestaltete Wohnungen sind schwer zu bekommen.

Benachteiligungen aufgrund des Alters werden häufig nicht hinterfragt. Sie werden selten als Diskriminierung bewertet und stoßen auf wenig Sensibilität, weil sie als “normal” gelten.
Nun liegen drei Veröffentlichungen vor – ein Abschlussbericht, eine Handreichung und ein Flyer. Die Materialien sensibilisieren für das Thema und zeigen Möglichkeiten auf, wie Altersdiskriminierung begegnet werden kann.

Lesen Sie hier den Abschlussbericht
Laden Sie hier die Handreichung herunter
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Digitale Bildung für Senior*innen: Verbraucherschutzministerium stärkt den Digital-Kompass mit weiteren Standorten

In der Corona-Krise ist die Nachfrage nach digitalen Lernangeboten für ältere Menschen stark gestiegen. Dafür sind die Standorte des Digital-Kompass wichtige Anlaufstellen. Mit Unterstützung des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) kommen nun weitere Standorte dazu.

Der Digital-Kompass ist eine Plattform für Engagierte in der Arbeit mit älteren Menschen und unterstützt sie bei der Vermittlung wichtiger digitaler Kompetenzen. Neben Wissen zu digitaler Sicherheit und aktuellen IT-Themen steht der Erfahrungsaustausch zur verständlichen Vermittlung an Senior*innen im Mittelpunkt. Der Digital-Kompass ist ein Projekt der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO) und Deutschland sicher im Netz e.V. in Partnerschaft mit der Verbraucher Initiative. Er wird gefördert durch das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz.
digitalkompass logo
Das ist das offizielle Logo zum Digitalkompass.
Lesen Sie hier die Presseinformation:
Laden Sie hier den Flyer zum Digitalcampus herunter:
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Übersicht und Auswahl digitaler Werkzeuge für die Quartiers- und Nachbarschaftsarbeit

Das Forum für Seniorenarbeit NRW hat einen Leitfaden zum leichten Einstieg in das Thema Digitalisierung als eine Arbeitshilfe für Beiräte und Initiativen veröffentlicht.

Die Handreichung soll Orientierung und Bewertung zu verschiedenen und digitalen Werkzeugen und Programmen sein, die in der Quartiers- und Nachbarschaftsarbeit zum Einsatz kommen können. Dies ist auch eine Reaktion darauf, dass in der Ausnahmesituation Corona an vielen Orten neue Techniken eingeführt wurden. Plötzlich war möglich, was lange Zeit als unmöglich galt. Mit dieser Erfahrung der vergangenen Monate beschreibt der Leitfaden Handlungsfelder für den Einsatz digitaler Werkzeuge.


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Das Forum für Seniorenarbeit NRW beschreibt in einem Leitfaden digitale Werkzeuge für die Quartiers- und Nachbarschaftsarbeit
Hier finden Sie weitere Informationen zum Leitfaden:
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Deutsches Zentrum für Altersfragen startet Umfrage zu Folgen der Corona-Krise

Im Rahmen des Deutschen Alterssurveys (DEAS), einer bundesweit repräsentativen Quer- und Längsschnittbefragung von Personen, die sich in der zweiten Lebenshälfte ab 40 Jahren befinden, läuft aktuell eine Befragung zu den Folgen der Corona-Krise auf den Alltag und die Lebenssituation von Menschen in der 2. Lebenshälfte.
Die erste Befragung zur 2. Lebenshälfte gab es bereits 1996. Weitere Befragungen folgten 2002, 2008, 2011, 2014 und 2017.

Die Teilnehmer*innen beantworten Fragen zu ihrer Lebenssituation, unter anderem zu ihrem beruflichen Status oder ihrem Leben im Ruhestand, zu gesellschaftlicher Partizipation und nachberuflichen Aktivitäten, zur wirtschaftlichen Lage und zur Wohnsituation, zu familiären und sonstigen sozialen Kontakten sowie zu Gesundheit, Wohlbefinden und Lebenszielen.

Weitere Informationen finden Sie hier:
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