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Wissen und Erfahren

NEWSLETTER für Brandenburgische Seniorenbeiräte
Ausgabe 1. Quartal 2019
Liebe Mitglieder der Seniorenbeiräte,
in diesem Monat senden wir Ihnen die erste Ausgabe unseres Newsletters „Wissen und Erfahren“. Der Seniorenrat des Landes Brandenburg möchte damit Ihrem Wunsch nach aktuellen Informationen von der Landesebene, Austausch von Erfahrungen und Hinweisen zu aktuellen Themen entsprechen.
Ihr Redaktionsteam
An Ihrer Meinung zu Inhalt und Gestaltung sind wir sehr interessiert. Kritik und Anregungen senden Sie dankenswerterweise bitte an: newsletterSR@lebenshaelfte.de

Aktuelle Meldungen

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Aus den Seniorenbeiräten

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Wissenswertes

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Aktuelle Meldungen

Enquete Kommission des Landtages stellt Gutachten zum Ehrenamt vor

In den Seniorenbeiräten diskutieren wir immer häufiger den fehlenden Nachwuchs für unsere Ämter. Wie können wir junge Seniorinnen und Senioren für die Arbeit in unseren Beiräten gewinnen und motivieren? Das Gutachten „Bürgerschaftliches Engagement in ländlichen Regionen Brandenburgs“ hält neben einer Bestandsaufnahme auch viele Handlungsempfehlungen für unsere Arbeit bereit.
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Foto: Land Brandenburg
Die beauftragten Autorinnen Christine von Blanckenburg, Ina Metzner und Sarah Sobottka von „nexus – Institut für Kooperationsmanagement und interdisziplinäre Forschung“ suchten nach Antworten auf diese Fragen:
Welche und wie viele Menschen engagieren sich im ländlichen Raum ehrenamtlich – und werden es mehr oder eher weniger? Wie sieht es mit der Unterstützung dieses Engagements durch die Kommunen aus: Gibt es bei Gemeinden oder Landkreisen Ansprechpartner für Freiwillige? Helfen Land und Kommunen dabei, Vereine und Initiativen zu vernetzen? Wird das Ehrenamt gewürdigt und sogar entschädigt? Wem kommt das Ehrenamt zugute?
Die Enquete-Kommission des Brandenburger Landtages stellte das Gutachten am 11. Januar 2019 vor.
Lesen Sie sich hier die wichtigsten Aussagen des Gutachtens in einer Präsentation:
Lesen Sie hier das gesamte Gutachten:
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Brandenburg hat ein Strategiepapier für die digitale Zukunft

Thomas Kralinski, Chef der Staatskanzlei und Brandenburgs Digitalkoordinator, hat dem Brandenburger Landtag am 31. Januar 2019 die „Zukunftsstrategie Digitales Brandenburg“ vorgestellt. Bereits im Dezember hatte die Landesregierung auf einer Kabinettssitzung dafür gestimmt. Sieben Handlungsfelder und 200 konkrete Maßnahmen sind in der digitalen Agenda vereint.
Damit die Digitalisierung in Brandenburg gelingen kann, muss sie nach dem Willen der Landesregierung die folgenden Punkte erfüllen:
  • Digitalisierung muss das Leben der Menschen im Land erleichtern und ihnen nutzen.
  • Digitalisierung muss helfen, im Flächenland Brandenburg Distanzen zu verringern und zu überwinden.
  • Digitalisierung stärkt den ländlichen Raum und macht das Leben und Arbeiten in ländlichen Regionen einfacher.
  • Digitale Bildung und Gesundheit müssen einen besonders hohen Stellenwert einnehmen.
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Abbildung: Umschlagseite Strategiepapier (Land Brandenburg)
Wir Seniorinnen und Senioren sind mit Blick auf die Digitalisierung noch gespalten. Die einen lehnen sie ab. Die anderen setzen sich mit ihr auseinander und entdecken den Nutzen für ihren Alltag.
Viele haben Ängste und Vorbehalte, ob sie die mobile Technik beherrschen können und welche Folgen damit verbunden sind. Auch die Seniorenbeiräte beschäftigen sich mehr und mehr mit den Chancen, die die Digitalisierung für das Alltagsleben der Seniorinnen und Senioren bereit hält.
Einkäufe, Bankaufträge und Gesundheitsdienstleistungen können wir in Zukunft online abwickeln. Assistenzsysteme im Wohnbereich eröffnen ganz neue Möglichkeiten. Seniorinnen und Senioren brauchen vor allem eine breite Unterstützung, damit sie den Umgang mit Smartphones und Tablets erlernen können. Und sie brauchen wie alle anderen Bürger auch schnelles Internet und flächendeckende mobile Kommunikation auch im kleinsten Dorf.

Lesen Sie hier die gesamte „Zukunftsstrategie Digitales Brandenburg“
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Neues Wohnraumförderungsgesetz könnte Wohnen im Alter erleichtern

Altersgerechter und bezahlbarer Wohnraum, neue Wohnformen oder möglichst lange im vertrauten Wohnumfeld leben – diese Themen treiben Seniorinnen und Senioren um. Im Entwurf für ein neues Wohnraumförderungsgesetz kommen sie auf den Tisch. Die Landesregierung hat den Entwurf am 8. Januar beschlossen.

Aktuell diskutieren ihn die Landtagsabgeordneten im Ausschuss für Infrastruktur und Landesplanung sowie im Ausschuss für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie.
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Foto: Duschvorhang.de [CC BY-SA 4.0]
Der Entwurf ist übrigens gemeinsam mit dem Brandenburger Bündnis für Wohnen entstanden.
In der Pressemitteilung des Ministeriums für Infrastruktur und Landesplanung sind die einzelnen Punkte des Gesetzes zusammengefasst.
Den Entwurf in seiner Gesamtfassung können Sie hier herunterladen:
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Landtag hat am 13. März das lange umstrittene Polizeigesetz beschlossen

Die Abstimmung war knapp. 44 Abgeordnete stimmten für die Reform, 38 dagegen. Viele Kritiker sehen die Bürgerrechte in Gefahr. Anderen gehen die neuen Befugnisse nicht weit genug.
Das Kabinett wollte mit dem Gesetzentwurf sogenannte „Kriminalitätsphänomene“ wie Terrorismus, politisch motivierte Kriminalität, organisierte und grenzüberschreitende Kriminalität sowie Wirtschafts- und Cyberkriminalität in das Polizeigesetz aufnehmen und die Befugnisse der Polizei an diese Gefahren anpassen.
Nach dem neuen Gesetz können Gefährder künftig bis zu vier Wochen vorbeugend in Haft genommen werden. Außerdem kann die Polizei verdachtsunabhängig Kontrollen ausweiten - die sogenannte Schleierfahndung. Sie kann die Kontrollen somit nicht nur an der Grenze, sondern auch an Bundesfernstraßen und Raststätten durchführen. Außerdem kann die Polizei ihre Einsätze nun mit Körperkameras dokumentieren und die Speicherfrist der Videoüberwachung auf öffentlichen Plätzen von zwei Tagen auf zwei Wochen verlängern.
Nicht ins Gesetz aufgenommen wurden elektronische Fußfesseln für terroristische Gefährder, Online-Durchsuchungen, also das Mitlesen von Daten auf Handys und Computern, und das Ausspähen von Messenger-Diensten.
Wenn Sie die Beschlussvorlage selbst lesen wollen, können Sie diese hier herunterladen:
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Aus den Seniorenbeiräten

Ergebnisse Regionalkonferenzen 2018

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Foto: Regionalkonferenz Eberswalde (eigenes Foto)
206 Vertreter/innen von Seniorenbeiräten trafen sich zu fünf Regionalkonferenzen und diskutierten eine zukunftsfähige Vernetzung zwischen regionaler und Landesebene. In Eberswalde, Frankfurt/Oder, Neuruppin, Potsdam und Cottbus gab es jeweils drei Themenforen, in denen die Teilnehmer rege diskutierten. Als Grundlage diente immer die Umfrage „ Vernetzen –Erkennen –Handeln“, die der Seniorenrat des Landes Brandenburg 2017 in Auftrag gegeben hatte.
Daraus ergaben sich diese drei Themenforen:
  1. Die Seniorenbeiräte als Mitgestalter von Kommunalpolitik
  2. Kommunikation vielfältig entwickeln und nutzen –Erfahrungen austauschen und neue Wege beschreiten
  3. Wie können Seniorenbeiräte im Flächenland Brandenburg effektiv Informationen erhalten und austauschen?
Die Ergebnisse aus den Foren haben wir hier zum Nachlesen für Sie zusammengestellt:



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Umfrage: Vernetzen - Erkennen - Handeln

Die Akademie 2. Lebenshälfte hat 2017 die Seniorenbeiräte des Landes Brandenburg zu ihrer Zusammenarbeit mit der Landesebene befragt. Den Auftrag dazu hatte sie vom Vorstand des Seniorenrates des Landes Brandenburg bekommen. 60 Prozent der Beiräte beteiligten sich an der Umfrage.
In der Umfrage positionierten sich die Seniorenbeiräte als Interessenvertreter der Seniorinnen und Senioren vor Ort, die Veranstaltungen organisieren und das gesellschaftliche Leben mitgestalten.
80 Prozent der Teilnehmer sind in den Hauptsatzungen der Kommunen anerkannt. Das wollen die Seniorenbeiräte künftig noch mehr nutzen und sich mit eigenen Positionen in der Kommunalpolitik zu Wort melden.
Die Seniorenbeiräte des Landes nutzen vorwiegend traditionelle Kommunikationsmittel und Informationsquellen wie Presse, Radio und Fernsehen. 60 Prozent kommunizieren auch per E-Mail, aber nur ein Drittel ist durchgängig mit digitalen Medien erreichbar. Die Beiräte teilen sich mit Blick auf die digitalen Medien in Nutzer und Nichtnutzer. Ein Teil der Nichtnutzer steht jedoch einer Weiterbildung zu diesen Themen aufgeschlossen gegenüber.
Die Seniorenbeiräte in Brandenburg wünschen sich aktuelle Informationen über relevante Gesetzesänderungen, praktische Tipps für die Seniorenarbeit und aktuelle Informationen. Um lange Wege zu vermeiden, können sich viele den „Online-Weg“ gut vorstellen – zum Beispiel eine aktuelle Internetseite. Insgesamt betrachten momentan aber nur 15 Prozent der Seniorenbeiräte die Digitalisierung als wichtiges Thema.

Zusammenfassung als Präsentation:
Bericht mit allen Ergebnissen:
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Zusammenarbeit gestalten - Interview mit Wolfgang Puschmann

Herr Puschmann, der Vorstand des Seniorenrates des Landes Brandenburg hat in 2017 die Durchführung der Regionalkonferenzen angeschoben und dann 2018 durchgeführt, weshalb war Ihnen das wichtig?
Den Beiräten sind Veranstaltungen zu aktuellen Themen sehr wichtig für ihre Arbeit. Viele haben hinterher gesagt, dass sie insbesondere die Diskussion in den Foren, den Gedankenaustausch mit den anderen Seniorenbeiräten anregend fanden. Sie hätten sich dafür gern noch mehr Zeit genommen. Wir als Vorstand wollten vor allem wissen, was die Beiräte aktuell vom Stand der Vernetzung halten und was sie am meisten beschäftigt, um daraus Strategien für unsere Arbeit zu entwickeln.

Sie haben vorab eine Befragung in Auftrag gegeben, welche Fragen wollten Sie für sich beantwortet haben?
Zunächst vielen Dank dem Ministerium für die zweijährige Projektförderung "Vernetzen-Erkennen-Handeln". Ein besonderer Dank an die beteiligten Mitarbeiter der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde und die Akademie 2. Lebenshälfte (Frau Köstler) für die Erarbeitung des Fragenkatalogs und die statistische Auswertung der Umfrage.
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Foto: Wolfgang Puschmann, Vorsitzender des Vorstands des Seniorenrates des Landes Brandenburg e.V. (eigenes Foto)
Eine wesentliche Schlussfolgerung aus dem 7. Altenbericht war, dass die seniorenpolitische Arbeit in den Kommunen durch die Akteure vor Ort geleistet werden muss.
Deshalb wollten wir erfahren, wie die der Seniorenbeiräte vor Ort konkret aussieht, welche Schwerpunkte gesetzt werden und welche Unterstützung durch die Kommune gegeben wird. Eine wesentliche Frage war für uns: Wie viele Seniorenbeiräte sind in der Hauptsatzung der Kommunen anerkannt? Weiterhin wollten wir wissen, unter welchen Rahmenbedingungen die Arbeit vor Ort stattfindet.
Schließlich hofften wir als Vorstand, Forderungen und Hinweise für eine erfolgreiche Zusammenarbeit zu erhalten. In allen Regionalkonferenzen wurde gefordert und angeregt, dass die Netzwerkarbeit der Seniorenbeiräte gestärkt und weiter ausgebaut werden muss.

Die Ergebnisse liegen vor und wurden auf den Regionalkonferenzen weiter diskutiert, was sind Ihrer Meinung nach die wichtigsten Ergebnisse? Immerhin haben 60% aller Seniorenbeiräte des Landes teilgenommen.
Neben ihrem Selbstverständnis als Interessenvertreter der Senior/innen vor Ort möchten sich Beiräte zukünftig mehr an Kommunalpolitik beteiligen, in Ausschüssen und Gremien mitarbeiten. Bisher tun dies nur die Hälfte.
Bei rund Dreiviertel der Seniorenbeiräte sind die Hauptthemen der Arbeit wichtige Bedürfnisse wie Gesundheitsversorgung und Pflege, altersgerechtes Wohnen und Mobilität.
Die zunehmende Digitalisierung der Lebenswelt ist im Moment bei nur 15% schon ein Thema. Für sich selbst signalisieren die Beiräte durchaus einen Weiterbildungsbedarf, um den zunehmenden digitalen Informations- und Datenfluss in den Kommunen für sich zu nutzen. Hier sehe ich eine zentrale Aufgabe.
Regelmäßige persönliche Kommunikation ist Beiräten ein wichtiges Anliegen. Jedoch werden für Information und Kommunikation mehrheitlich traditionelle Wege genutzt wie Tageszeitungen, Briefe und Telefon. Immerhin nutzen mehr als die Hälfte auch den
E-Mailverkehr. Um alle zu erreichen, wird oft doppelgleisig gearbeitet. Das ist aufwendig.
Die Internetseite des Landesseniorenrates wurde häufiger kritisiert. Sie soll unbedingt aktualisiert und moderner werden. Da sind wir dran. Wer öfters mal unsere Seite anschaut, wird gemerkt haben, dass wir insbesondere im Bereich Aktuelles ein neues Angebot haben.
Die Seniorenbeiräte wünschen Kontakte zum Seniorenrat wie Veranstaltungen oder Weiterbildungen, bei denen sie über aktuelle Themen und Neuigkeiten informiert werden. Dieses Ergebnis spornt uns an, regelmäßig solche Angebote zu unterbreiten.

Gab es überraschende Erkenntnisse?
Positiv überrascht hat uns, dass 80% der befragten Beiräte in den Hauptsatzungen ihrer Kommunen anerkannt sind, wenn auch mit unterschiedlichen Befugnissen.
Ein Teil der Seniorenbeiräte hat noch wenig Kontakt zu uns und damit zur Landesebene, da muss sich noch was ändern.

Welche Herausforderungen hat der Seniorenrat des Landes aus den Konferenzen für sich abgeleitet?
Der Erfahrungsaustausch zwischen den Beiräten muss intensiviert und gefördert werden. Das geht nur mit einer multifunktionalen Geschäftsstelle des Seniorenrates. Von dort aus kann die Arbeit der Beiräte besser koordiniert und seniorenpolitische Aktivitäten auf Landesebene gestartet werden.
Eine weitere Forderung war und ist, Beiräte müssen über seniorenpolitische Maßnahmen und Entscheidungen zeitnah informiert sein. Dafür muss eine stetige und beständige Verbindung zum Vorstand des Seniorenrates und der Geschäftsstelle gewährleistet sein.
Erste Schlussfolgerungen aus den Regionalkonferenzen sind:
  • Internetseite des Seniorenrates aktuell und gut verständlich gestalten
  • Erproben eines Newsletters für Seniorenbeiräte „Wissen und Erfahren“
  • Sitzungen von Kreisseniorenbeiräten besuchen
  • Weiterbildungsveranstaltungen für Beiratsmitglieder anbieten
  • Fortführung von Regionalkonferenzen zu aktuellen Anlässen
  • Ständiger Kontakt zu den Landtagsfraktionen und den Ansprechpartnern vom
    Sozialministerium
  • Abarbeitung der Forderungen des "Brandbriefes"
Weitere ständige Themen im Fokus des Seniorenrates sind:
  • Anerkennungskultur Ehrenamt im Hinblick Aufwandsentschädigungen
  • Pflegenotstand und ärztliche Versorgung speziell im ländlichen Raum
  • bezahlbares barrierefreies Wohnen
  • latente Altersarmut
Vielen Dank für das Interview und alles Gute für Ihre Arbeit!

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Wahlen 2019

Am 21.März fand in Potsdam die erste Mitgliederversammlung unseres Seniorenrates dieses Jahres statt. Da die Amtszeit des bisherigen Vorstandes abgelaufen war, war dies gleichzeitig eine Wahlveranstaltung. Als immer wieder gern gesehenen Gast konnten wir Frau Mey vom Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie begrüßen.
Zunächst wurde über den Rechenschaftsbericht und die neue Satzung lebhaft diskutiert. Der Wahlvorstand hatte dann reichlich zu tun, da ein Mitglied des LSR gegen eine offene Wahl gestimmt hatte und deshalb für die geheime Wahl die vorbereiteten Wahlzettel ausgegeben und die Stimmen einzeln ausgezählt werden mussten. Alle Bewerber wurden mit einem guten Ergebnis gewählt.

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Wissenswertes

Babyboomer gehen gern früh in Rente

Die Tagesschau berichtete am 24. Februar über eine Umfrage unter älteren Arbeitnehmern. Nicht einmal jeder Zehnte der geburtenstarken Jahrgänge zwischen 1955 und 1964 möchte demnach bis zum regulären Rentenalter arbeiten. Der Grund: Ein positives Bild vom Ruhestand. Mehr als die Hälfte der Befragten wollen im Ruhestand Pläne schmieden und Ideen umsetzen. Drohende Altersarmut oder die Diskussion um eine Grundrente waren nicht Gegenstand der Umfrage.
Hier der Link zum Beitrag in der Tagesschau und der Link zur Webseite der Studie.

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8. Altenbericht der Bundesregierung in Auftrag gegeben

Seit 1993 erscheint jährlich der Altenbericht der Bundesregierung. Die Seniorenbeiräte beschäftigen sich immer sehr intensiv mit den Ergebnissen. Die Sachverständigenkommission unter der Leitung von Prof. Andreas Kruse aus Heidelberg bearbeitet diesmal das Thema „Ältere Menschen und Digitalisierung“ – ein Thema, an dem sich die Geister scheiden.
Zunehmend betrifft die Digitalisierung alle Bereiche unserer Gesellschaft und Wirtschaft.
Mehr und mehr Dinge des Alltags wie Einkäufe, Bankaufträge und Gesundheitsdienstleistungen wickeln wir in Zukunft online ab. Intelligente Assistenzsysteme eröffnen zum Beispiel beim Wohnen völlig neue Möglichkeiten. Der analoge Spielraum wird kleiner. Und dabei macht der digitale Wandel keinen Unterschied zwischen urbanen Zentren und ländlich geprägten Regionen oder beim Lebensalter der Menschen.
Seniorinnen und Senioren sind von dieser rasanten Entwicklung besonders betroffen, weil sie nicht wie die Jüngeren bereits mit digitaler Technik aufgewachsen sind. Dabei birgt die Digitalisierung gerade für Ältere zahlreiche Möglichkeiten und Chancen. Die Sachverständigenkommission soll deshalb in ihrem Bericht herausarbeiten, welchen Beitrag Digitalisierung und Technik zu einem guten Leben im Alter leisten können und welchen Nutzen und Mehrwert dies für ältere Menschen hat.
Ebenso soll die Kommission gesellschaftliche, soziale und ethische Fragen beleuchten, die eine zunehmende Technisierung des Alltags älterer Menschen mit sich bringt. Der Bericht soll im November 2019 vorliegen.
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26. Brandenburgische Seniorenwoche

Im Juni ist es wieder soweit. Die Brandenburgische Seniorenwoche startet am 16. Juni mit einem Festakt in Wittstock und endet am 23. Juni. Unter dem Motto „Für ein lebenswertes Brandenburg – solidarisch, aktiv, mitbestimmend“ sind landesweit Workshops, Diskussionsrunden, aber auch viele kulturelle und sportliche Veranstaltungen geplant. Die Brandenburgische Seniorenwoche ist DIE Gelegenheit des Jahres, sich auszutauschen oder Wünsche und Bedürfnisse zu formulieren.
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Eigene Abbildung
Weitere Informationen zur 26. Brandenburgischen Seniorenwoche gibt’s hier:
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Dokumentation zum 12. Seniorentag ist da

Unter dem Motto „Brücken bauen“ besuchten mehr als 14.000 Menschen die gut 200 Veranstaltungen, Diskussionen und Aktionen in Dortmund. Nun liegt eine ausführliche Dokumentation vor.
Seit 1989 organisiert die Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO e.V.) alle drei Jahre den Deutschen Seniorentag. Hier geht es immer um aktuelles Wissen in zentralen Lebensbereichen, die Seniorinnen und Senioren berühren.
Pflege und Engagement waren die zentralen Themen des 12. Deutschen Seniorentages. Der BAGSO-Vorsitzende Franz Müntefering fordert im Vorwort der Dokumentation konkrete Schritte der Politik, wie sie die Pflege bis 2020 zukunftsfähig gestalten möchte. Die rund 320 Seiten geben einen umfangreichen Rückblick auf die drei Veranstaltungstage und enthalten eine Zusammenstellung aller Reden der Eröffnungsveranstaltung, Zusammenfassungen von Podiumsdiskussionen sowie Kurzberichte zu allen Veranstaltungen und zur Messe.
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Abbildung: Umschlagseite Dokumentation (BAGSO)
Hier können Sie die gesamte Dokumentation herunterladen:
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"Im Alter sicher leben" - Broschüre erschienen

Ältere Menschen, die sich in ihrem Kiez wohl und geborgen fühlen, haben meist auch ein positives Sicherheitsgefühl. Im Vergleich zu anderen Altersklassen werden ältere Menschen nur selten Opfer von Straftaten, haben aber mehr Angst vor Verbrechen, denn sie leiden psychisch und physisch stärker darunter.
Die neue Broschüre der Polizei informiert über Kriminalitätsformen, denen ältere Menschen in besonderer Weise ausgesetzt sind, und gibt Tipps zum wirksamen Schutz vor solchen Straftaten.
Nützliche Tipps gibt es zum Beispiel in den Bereichen Betrug, Computer-und Internetkriminalität, Diebstahl, Enkeltrick, Gewinnversprechen, Haustürgeschäfte, Raub und Erpressung, Taschendiebstahl und Trickdiebstahl. Auch Opferschutz und Zivilcourage bekommen viel Platz in der Broschüre.
Am Ende gibt es Hinweise auf weiterführende Informationen und Materialien, das Angebot der Opferhilfefeinrichtung WEISSER RING sowie Adressen von Polizeilichen Beratungsstellen.
Seniorenbeiräte nehmen sich dieses Themas in ihrer Arbeit an. So planen die Kreisseniorenbeiräte der Landkreise Uckermark und Barnim für den Herbst eine gemeinsame Sicherheitskonferenz in Zusammenarbeit mit dem WEISSEN RING.
Die Broschüre können Sie sich hier herunterladen oder in gedruckter Fassung erhalten.

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