Ergebnisse der 17. Brandenburgischen Seniorenwoche
Die 17. Brandenburgische Seniorenwoche (BSW) fand in der Zeit vom 13. bis zum 20. Juni 2010 unter dem Motto „Sozial gesichert, aktiv leben – für alle Generationen“ statt.
Im alten Gemäuer der Burg Storkow herrschte während der landesweiten Eröffnung der 17. BWS am 5. Juni 2010 beste Stimmung.
Alles stimmte: das Ambiente, das Wetter, die Anerkennung der Seniorenarbeit durch Ministerpräsident Matthias Platzeck, die herzlichen Worte des Landrats des Gastgeberkreises Oder-Spree, Manfred Zalenga, und der Vorsitzenden des Seniorenrates des Landes Brandenburg, Sieglinde Heppener. Die Art und Weise der Auszeichnung der zehn ehrenamtlich tätigen Senioren mit der Urkunde des Seniorenrates durch den Ministerpräsidenten zeigte, wie breit die Mitwirkung von Senioren im gesellschaftlichen Leben gefächert ist. Nicht zuletzt trug zu dieser fröhlichen Stimmung das lebhafte und interessante Auftreten von Joe´s Bigband von der Musikschule Fürstenwalde bei. Dafür gilt auch dem Seniorenbeirat des Kreises Oder-Spree für die hervorragende Vorbereitung dieser Veranstaltung ein herzlicher Dank.
Diese gute Stimmung übertrug sich auch auf die Anwesenden, die diese mit in ihre Kreise nahmen. In den Informationen über die eigenen Veranstaltungen der Seniorenbeiräte in den Kreisen findet sich die frohe, beschwingte Stimmung wieder.
Die Kreisseniorenbeiräte legten viel Wert auf eine gediegene Vorbereitung ihrer eigenen Eröffnungsveranstaltungen, in denen die Landräte und Oberbürgermeister nicht nur präsent waren, sondern mit ihrem öffentlichen Auftreten ihre Achtung vor der Arbeit der Beiräte ausdrückten und von einem gesellschaftsgemäßen Bild der Älteren ausgingen. Diese Wertschätzung zeigt sich letztlich auch in insgesamt 304 Auszeichnungen für die geleistete Arbeit. Im Landkreis Potsdam-Mittelmark überreichte Landrat Wolfgang Blasig den Bundesverdienstorden und die Urkunde an den Senior Gerhard Mühlbach. Alt-Bundespräsident Horst Köhler war noch im Amt, als er die Auszeichnung verlieh.
In einigen Eröffnungsveranstaltungen berichteten Seniorenbeiräte oder Landräte bzw. Bürgermeister über die Gestaltung eines seniorengerechten Lebens in den Städten und Gemeinden (z. B. Stadt Brandenburg, LOS, UM, TF, Prignitz).
Die Eröffnungsveranstaltung in der Prignitz war informativ, bildend und unterhaltend zugleich. Informationen über Angebote für Senioren, Darlegungen zur sozialen Lage im Kreis und die Vorstellung eines Netzwerkes bildeten eine Einheit.
Intensiver und konkreter waren allerdings die Gespräche zwischen Politikern und Senioren in kleineren Runden. Hier boten sich beste Möglichkeiten, über das im Einzelnen zu sprechen, was sich die Senioren für ein selbst bestimmtes Leben in ihren Kommunen wünschen. Das sind abzusenkende Geh- und Radwege, fehlende bezahlbare und altersgerecht gebaute Wohnungen, zumutbare Wege zu den Versorgungszentren für ältere, kranke, gehbehinderte Menschen (UM, TF, OHV), Barrierefreiheit öffentlicher Einrichtungen und Plätzen (UM, Dahme, Niedergörsdorf), Einrichten eines bedarfsgerechten Nahverkehrs (Schlaubetal), Möglichkeiten, mit dem ÖPNV die Friedhöfe zu erreichen (Schwarzheide), Bau eines Fußgängerweges (Friedland), Einrichten von Fahrdiensten zu Arztbesuchen und zu gesellschaftlichen und öffentlichen Einrichtungen, um die ärztliche Versorgung zu gewährleisten, Besorgungen erledigen zu können, die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen (TF, MOL, OSL).
In Bad Sarow wird eine Begegnungsstätte gefordert, in Neuruppin denkt man über einen veränderten Charakter von Begegnungsstätten als Zentren der Hilfe und Versorgung nach. In Frankfurt sind Senioren besorgt über fehlendes Hilfspflegepersonal in Heimen.
Eine spürbarere Unterstützung für Ältere im ländlichen Raum wurde eingefordert (OPR). Im HVL beschäftigten die Senioren in den Diskussionen Fragen der Wohnraumanpassung, der Verbesserung des Rufbussystems, der medizinischen Versorgung. Der Umbau bzw. Neubau altersgerechter und bezahlbarer Wohnungen wird in Blankenfelde, Friedland, Nuthe-Urstromtal, Rietz-Neuendorf, von Wohn- und Pflegeeinrichtungen im LOS gefordert.
Die Senioren in SPN machten deutlich, dass infolge der Ausdünnung der ärztlichen Versorgung zumindest der ÖPNV so organisiert werden muss, dass auch Ältere und Behinderte die notwendigen ärztlichen Leistungen in Anspruch nehmen können.
Um die Verbesserung des Dienstleistungsangebotes ging es in OHV. Hier wurde vorgeschlagen, im Handel auch dafür zu sorgen, dass mehr kleinere Packungen für Alleinstehende angeboten werden.
In MOL wurde die Frage gestellt, welche Strategien der Kreis und die Kommunen haben, um der drohenden Armut in allen Generationen zu begegnen.
Eine spürbarere Sicherheitspolitik ist für Ältere besonders unter dem Aspekt unverzichtbar, dass es immer mehr ältere Menschen gibt, gegen die sich die Kriminalität richtet. Sicherheit ist ein wesentlicher Aspekt für eine hohe Lebensqualität. Es gibt auch Empörung über den Abbau der Polizeipräsenz (Erkner, OHV, UM)
Die Senioren in MOL haben konkrete Vorschläge zur Lebensverbesserung (das Aufstellen von Bänken, Änderungen im ruhenden Verkehr, Einrichten einer Einbahnstraße). Sie äußerten ihre Bestürzung, dass Neonazis in Freienwalde und Strausberg demonstrieren konnten.
Absicherung der ärztlichen Versorgung auf dem Land, Ärztemangel auf dem Land (UM, SPN, LOS), fehlende Gemeindeschwestern (SPN), drohende Erhöhung der Praxisgebühr – das sind Diskussionspunkte zur Gesundheitspolitik in unserem Land.
In Brandenburg an der Havel wurde die Forderung nach einer größeren Transparenz in der Stadtpolitik gestellt und die Angst ausgedrückt, dass Senioren noch mehr ins Abseits gedrängt werden. Es wird auch eine Podiumsdiskussion zu den Wahlversprechen gefordert.
In EE besteht die Meinung, dass die Probleme der Seniorenpolitik komplexer beurteilt und betrieben werden sollten. Dort ist auch die Versorgung mit Fachärzten prekär, der Einsatz von Gemeindeschwestern könnte zu ersten Erfolgen bei der Betreuung von Patienten führen.
Auch der altersgerechte Zugang zur Bildung stand zur Diskussion (SPN). Das alles sind Probleme, die in den seniorenpolitischen Leitlinien tangieren und einer Lösung harren. Allerdings ergab sich nicht aus allen Informationen der KSB, ob diese Themen überhaupt eine Rolle spielten.
Die Gespräche berührten aber auch bundesweit zu stellende Forderungen sozialpolitischer Art. Es wurden politische und vertretbare Konsequenzen aus der Tatsache gefordert, dass es zunehmend mehr ältere Menschen gibt. Zur Diskussion standen Probleme, die seit langem auf der Tagesordnung stehen und einer Lösung harren. Das betrifft:
- die Herstellung der Rentengerechtigkeit (OPR, FF, SPN, BAR, TF, MOL), die von Jahr zu Jahr auf die lange Bank geschoben wird,
- die Angst vor der sich ausbreitenden Zweiklassenmedizin,
- die Erhöhung der Beiträge der Kranken- und Pflegekassen sowie der Zusatzleistungen, und die politisch geforderte Erweiterung der Praxisgebühren (TF),
- die finanzielle Absicherung für die Kommunen, um ihre sozialen Versorgungsauftrag erfüllen zu können (LOS),
- es steht für viele die Frage im Raum, ob die Renten noch ausreichen, wenn die Kosten für Pflege, Betreuung, Medikamente und Arztbesuche teurer werden, zumal die Rentengarantie in Frage gestellt wird,
- die Frage nach der Sicherheit von Spareinlagen. Sie wird infolge der Krisensituation neu gestellt,
- die Forderung nach dem Abbau der Niedriglöhnen und der Einführung von Mindestlöhnen, nach gerechten Löhnen in Ost und West, die die Rentner vorwiegend im Interesse ihrer Kinder und Enkel stellen.
Kultur und Geselligkeit nehmen in der BSW einen breiten Raum ein.
- Da ältere Menschen oft nicht mehr so mobil sein können, erfreuen sich besonders im ländlichen Raum Fahrten durch die unmittelbare Nachbarschaft und in die Nachbargemeinden einer großen Beliebtheit. Man kann sehen, was sich seit dem letzten Jahr wieder geändert hat, wie sich das Dorf entwickelt, welche Angebote es gibt. Das festigt die Bindung an die Region und das Verständnis für manche Entscheidung.
- Sommerfeste (LOS), Lesungen (C), Konzerte (P, C), Fahrten in die weitere und nähere Umgebung, Tanzveranstaltungen, Kabarettveranstaltungen, Chorsingen, und einfach gemütlich Beisammensitzen – tragen zum Wohlfühlen bei. Auf diese Veranstaltungen verwenden die Verantwortlichen viel Mühe, weil sie oft die einzige Gelegenheit bieten, Menschen wieder einander näher zu bringen.
- Frankfurter Senioren vermittelten ihre Lebenserfahrungen im 7. Buch der Zeitzeugen mit 39 Kurzgeschichten. In Cottbus boten junge und alte Zeitzeugen Lesungen an.
Viele Kreisseniorenbeiräte haben in Zusammenarbeit mit dem Sportbund, Wandervereinen und Mitgliedsvereinen Sportfeste, Wanderungen, Minigolfturnier, Radtouren etc. organisiert. In Potsdam wurde das 20jährige Bestehen des Wandervereins zum Anlass genommen, Wanderungen zu organisieren, an denen viele Seniorenteilnahmen. Das wird auch Auswirkungen auf die künftige Zusammenarbeit zwischen dem Seniorenbeirat und dem Wanderverein haben. Besonders interessant waren die Veranstaltungen, die Jung und Alt gemeinsam vorbereiteten, in denen sie sich – auch zum gegenseitigen Staunen - ihr Können bewiesen (BAR, UM). In Dahme/Mark konnte das Sportfest mit Hilfe von Sponsoren so gestaltet werden, dass sich auch Rollstuhlfahrer aktiv an den sportlichen Übungen beteiligen konnten.
Insgesamt gab es im Land über 850 Veranstaltungen mit ca. 52.000 Teilnehmern (ohne PM und Prignitz)
Die Zusammenarbeit mit Kindern und Jugendlichen ist unterschiedlich stark entwickelt. In Cottbus konnte die von Stundenten der Hochschule Lausitz und Schülern des Max-Steenbeck-Gymnasiums organisierte Fotoausstellung „Wir werden älter aber nicht alt“ und die gemeinsam Lesung von jungen und alten Zeitzeugen zum Verständnis unter den Generationen beitragen. Der Film über die Liebe, den sich Jung und Alt in Potsdam mit den jungen Filmemachern angesehen haben, ließ Erlebtes wach werden und Erwartungen aufleben.
Das in der Konzeption formulierte Anliegen, Solidarität mit solchen Menschen zu üben, die am Rand der Gesellschaft leben, ist nicht in allen Kreisen angenommen worden. Aber dennoch: über 670 Euro konnten in Cottbus für das UNICEF-Projekt „Schulen für Afrika“, 300 Euro in Potsdam für den Verein PFAD für Kinder, der sich um Kinder in Pflegefamilien kümmert, 375 Euro in Niedergörsdorf für eine Kindergruppe und 350 Euro in der Stadt Brandenburg für die Kinder- und Behinderteneinrichtung im Gomel gesammelt werden.
Den Senioren in MOL scheint Solidarität ein Bedürfnis zu sein. Wie im vorigen Jahr haben sie über 2.000 Euro für Kinder in Tschernobyl gesammelt. Dafür gilt den Organisatoren und den Senioren ein herzlicher Dank.
Die immer stärker werdenden Kontakte – vor allem zwischen den SB in den grenznahen Kreisen Brandenburgs und den polnischen Seniorenvereinen – spiegeln sich in der BSW deutlich wieder. Gemeinsam organisierte Sportfeste, das Chortreffen im Barnim, die Teilnahme an den Eröffnungsveranstaltungen, der Abschluss der zehnten deutsch-polnischen Seniorenakademie bringen die Senioren beider Länder näher. Es entwickeln sich freundschaftliche Kontakte. Insgesamt haben über 700 polnische Gäste an den Veranstaltungen als Gäste, Mitgestalter, Akteure teilgenommen.
Der Dank des Vorstandes gilt allen Kreisseniorenbeiräten und ihren Arbeitsgruppen, den Vorsitzenden der Beiräte und den Mitgliedsorganisationen. Sie alle haben zum Gelingen dieser 17. Brandenburgischen Seniorenwoche beigetragen.
Seniorenrat des Landes Brandenburg
Arbeitsgruppe Brandenburgische Seniorenwoche
Höhepunkte der 17. Brandenburgischen Seniorenwoche
Die 17. Brandenburgische Seniorenwoche steht unter dem Motto
„ Sozial gesichert, aktiv leben – für alle Generationen“.
Sie findet in der Zeit vom 13. Juni bis zum 20. Juni 2010 statt.
Mit dem Motto verbindet der Seniorenrat des Landes Brandenburg die Erwartungen an die Politiker des Landes, solche Lebensbedingungen zu schaffen, die es Jung und Alt gestatten, im Land Brandenburg ihren Lebensmittelpunkt zu finden oder zu behalten. Unser erstrebenswertes Ziel ist ein selbst bestimmtes Leben für Jung und Alt ohne Armut.
Der Ministerpräsident des Landes Matthias Platzeck übernahm die Dauerschirmherrschaft über die Brandenburgische Seniorenwoche und brachte damit sowohl die hohe Wertschätzung gegenüber der älteren Generation als auch den politischen Willen zum Ausdruck, für Jung und Alt gesicherte Lebensbedingungen zu schaffen.
In den Kreisen und kreisfreien Städten wird diese Wertschätzung durch die Übernahme der Schirmherrschaft durch die Landräte und Oberbürgermeister sichtbar.
Eröffnungsveranstaltungen
Um die Veranstaltung zur Eröffnung der 17. BSW bewarb sich erfolgreich der Kreisseniorenbeirat Landkreis Oder – Spree: Die neu restaurierte Burg Storkow wird einen festlichen Rahmen für das Eröffnungsprogramm abgeben. Die Eröffnung ist seit vielen Jahren ein Höhepunkt für Menschen, die im Ehrenamt Hervorragendes geleistet haben. Zehn von ihnen werden mit Urkunden des Seniorenrats des Landes Brandenburg ausgezeichnet, die sie aus den Händen des Ministerpräsidenten empfangen.
- Auch die Kreisseniorenbeiräte und viele andere kommunale Beiräte verbinden ihre Eröffnungsveranstaltungen mit Ehrungen, mit Dank und Anerkennung, einem Rückblick über Geleistetes und einem gemütlichen Beisammensein.
- Der Seniorenbeirat in Frankfurt/Oder verbindet in diesem Jahr die Eröffnung der Seniorenwoche mit dem Abschluss des 10. Lehrgangs der Seniorenakademie. Die Veranstaltung findet am 9. Juni 2010 um 15:00 Uhr unter Beteiligung des Frankfurter und des Slubicer Oberbürgermeisters in Collegium Polonikum in Slubice statt.
- Auf der Burg Beeskow treffen sich am 11.6.2010 um 11:00 Uhr Senioren aus allen 17 Seniorenbeiräten des Kreises Oder-Spree und polnische Senioren mit Politikern zum Gespräch.
- Im Kreis Havelland übernahm der Beirat der Gemeinde Schönwalde die Ausrichtung der Eröffnungsveranstaltung. Sie findet am 18. Juni 2010 von 10:00 bis 13:00 Uhr in der Waldschule in Pausin statt.
- In der Prignitz wird die Auftaktveranstaltung am 19.6.10 von 13:00 Uhr bis 17:00 Uhr in der Rolandhalle in Perleberg mit Grußworten, einem Bericht zur sozialen Lage durch den 1. Beigeordneten des Landrates und dem Prignitzer Netzwerk „Kindeswohl“ gestaltet.
- Das Gemeindezentrum Langerwisch ist am 11.6.10 von 14:00 bis 16:00 Uhr Gastgeber für die Eröffnungsveranstaltung des Kreises Potsdam-Mittelmark. Gespräche, Auszeichnungen und Musik werden den Inhalt dieser Veranstaltung bilden.
- In Brandenburg/Havel wird die Eröffnungsveranstaltung am 20.6.2010 um 15:00 Uhr in der Studiobühne des Theaters durchgeführt.
Seniorenpolitische Forderungen
Die Seniorenwoche zeichnet sich dadurch aus, dass in allen Kreisen unseres Landes Zwischenbilanz gezogen wird, wie die seniorenpolitischen Leitlinien der Landesregierung umgesetzt und in den Kreisen lebenswerte Bedingungen geschaffen werden. Durch Gespräche mit Bürgermeistern und Abgeordneten in großen und kleinen Kommunen entsteht ein lebendiges Bild darüber, wo sich Menschen wohl fühlen oder wo dringender Handlungsbedarf besteht.
- Im Landkreis Spree-Neiße wird es am 9. Juni um 15:00 Uhr im großen Sitzungssaal in Forst eine Podiumsdiskussion geben, in der Senioren mit dem Landrat und den Vorsitzenden der Fraktionen über die Politik für Ältere in ihrem Kreis sprechen.
- Im Kreis Havelland findet am 15.6.2010 von 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr ein Gespräch mit der Wohnungsverwaltung Wohnen Service GmbH statt
- Im Gemeindehaus Nauen, Hamburger Straße werden am 15.6.2010 verdiente ehrenamtlich tätige Senioren ausgezeichnet, dazu gibt es einen musikalischen Mix.
- In Müncheberg erfahren Senioren Aktuelles zur Ortsentwicklung durch eine Stadtverordnete bei einer Busfahrt durch die Ortsteile am 18. Juni ab 13:30 Uhr.
- In Rüdersdorf steht am 18.6.10 ab 18:30 Uhr in der Brückenapotheke die Mitwirkung der älteren Generation an der Entwicklung ihres Ortes im Mittelpunkt des Gesprächs.
- Ein Bürgerforum mit dem Bürgermeister und Politikern der Gemeindevertretung wird am 19.6.2010 in Schöneiche ein Resümee der Seniorenarbeit ziehen.
Kultur und Geselligkeit
Die Erfahrungen zeigen, dass es neben den politischen Gesprächen eine Reihe gleichwertiger Schwerpunkte für die Gestaltung der Seniorenwoche gibt. Dazu gehören Veranstaltungen mit Kultur und Geselligkeit, mit denen Vereinsamung begegnet und zugleich kulturelle Erlebnisse vermittelt werden.
- Das Eröffnungskonzert im Nicolaisaal Potsdam am 14. Juni um 14:30 Uhr wird wieder viele Senioren in seinen Bann ziehen, denn das Eberswalder Konzertorchester stellt sich mit seinen Melodien wunderbar auf die Wünsche von Senioren ein.
- Traditionell gestalten in Cottbus die Seniorengruppe des Kulturbunds “Carl Blechen“ und die Chopin Gesellschaft einen Konzertabend, der am 16. Juni 2010 um 19:00 Uhr im Kunstmuseum Dieselkraftwerk stattfindet.
- Unter dem Motto „Guten Morgen Eberswalde“ steht der Sängerwettstreit zwischen deutschen und polnischen Sängern am 19.6.2010.
Informationsveranstaltungen
In Veranstaltungen der Seniorenbeiräte mit den Vertretern der Seniorenorganisationen und Wohlfahrtsverbände können sich die Senioren und ihre Angehörige über Angebote zur Hilfe im Alter informieren.
- In Frankfurt/Oder stellen sich am 10. Juni 2010 von 10:00 bis 16:00 Uhr mit der Seniorenarbeit befasste Vereine im Oderturm und den Lenne`- Passagen vor.
- In Potsdam kann man an über 40 Ständen am 11. Juni 2010 im Sterncenter von 9:00 Uhr bis 20:00 Uhr Interessantes über Heime, ehrenamtliche Arbeit, Wohnen im Alter, Sport und Kultur u. a. erfahren. Diese Veranstaltung, in der sich Jung und Alt in einem Bühnenprogramm präsentieren, eröffnet der Oberbürgermeister.
- In Cottbus präsentiert die Freiwilligenagentur am 17. Juni2010 um 15:00 Uhr im envia Service GmbH Ideen für den Ruhestand von A –Z.
Sport und Bewegung
In Sportveranstaltungen kann Beweglichkeit, Ausdauer und gesunde Lebensweise beeinflusst werden.
- In Lübben gibt es ein alternatives Sportfest mit einem Oma-Opa-Tag am 11. und 12. Juni.
- Im Westendsportzentrum Eberswalde ist das Kreissportfest am 16.6.2010 von 10:00 bis 16:00 Uhr einer der Höhepunkte der Seniorenwoche, zumal das eine gemeinsame Veranstaltung von Jung und Alt, eine Sportschau der Sportgruppen der Volkssolidarität und mit polnischen Sportlern ist.
- Der Seniorenbeirat Cottbus wird am 16. Juni 2010 ab 10:00 Uhr im Sportzentrum mit dem Sportbund den Senioren eine große Auswahl altersgerechter Übungen vorstellen, zum Mitmachen und Üben anregen.
- In Storkow wird ein Deutsch-Polnisches Sportfest am 16.6.2010 ab 10:00 Uhr stattfinden.
- Unter Betreuung des Sportbunds Frankfurt Oder findet am 16. Juni 2010 um 15:00 Uhr im Frankfurter Olympiastadium das Sportfest mit deutschen und polnischen Senioren statt.
- Aus sechs Ortsteilen der Gemeinde Grünheide treffen sich am 17.6.2010 um 12:00 Uhr Senioren Zur Sternwanderung. Die Anstrengung klingt aus mit einem gemütlichen Beisammensein.
Jung und Alt werden häufig miteinander im Gespräch sein.
Diese Zusammenkünfte von jungen und alten Menschen, sollen dazu beitragen, die Lebensleistungen der älteren Generation anzuerkennen und neuartige Lebensweisen der Jüngeren besser zu verstehen.
- In Forst gibt es am 11.6. 2010 um 14:00 Uhr in Forst ein Sommerfest der Generationen im Kinder- und Jugenddorf.
- Die Arbeitsgruppe Zeitzeugen des Seniorenbeirates Cottbus liest am 15.6.2010 um 18:00 Uhr im HERON-Buchhaus mit Kindern und jugendlichen Mitgliedern der Schreibwerkstätten „ Wortfenster“ und „ P 12“ unter dem Motto: „ so wie die Alten sungen, so zwitschern auch die Jungen“.
- Im ASB-Heim Falkensee, Ruppiner Straße 15 musizieren Schüler der Musikschule am 16.6.2010 unter dem Motto: „ Jung für Alt“.
- In Potsdam begegnen sich Alt und Jung am 17.6.2010 um 14:30 Uhr in der Begegnungsstätte der Volkssolidarität „Auf dem Kiewitt“ wo Jugendliche einen von ihnen gedrehten Film über die Liebe zur Diskussion stellen.
- Einen Tag der Generationen veranstaltet das DRK am 17.6. 10 in Schwedt.
- Abgeordnete, Senioren und Jugendliche diskutieren am 16.6.von 14:00 bis 16:00 Uhr im Haus der Senioren in Neuenhagen aktuelle Probleme.
Dies ist eine Auswahl der vielfältigen Veranstaltungen, die die Seniorenbeiräte und die in ihnen tätigen Vereine und Verbände in der Seniorenwoche organisiert haben.
Arbeitsgruppe Brandenburgische Seniorenwoche.